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Beschreibung
Die kulinarischen Welten ganz verschiedener Zivilisationen der Vergangenheit und Gegenwart lernt der Leser in diesem reich bebilderten Band kennen. Dabei spielen die Grundfragen von Nahrung und Überleben eine wesentliche Rolle, aber auch die Gaumenfreuden derer, die das Glück hatten, auswählen zu können. Das Interesse gilt der Geschichte des Geschmacks: Wie Menschen über Essen dachten und denken – über Zutaten, Zubereitung und Darbietung. Wie sich Vorlieben und kulinarische Prinzipien unterscheiden. Und was sich daraus rückschließen lässt auf die verschiedenen Gesellschaften. Welche Einflüsse prägend waren, ja vielleicht globale Trends setzten. Zwei Themen ziehen sich quer durch alle Kapitel. Das erste betrifft Ernährung und Gesundheit – ein wiederkehrendes Leitmotiv sind hier die Gefahren übermäßigen Essens und des womöglich schädlichen Genusses bestimmter Lebensmittel. Das zweite ist der Zusammenhang zwischen gesellschaftlichem Status und Ernährung. Das mittelalterliche Europa hatte beispielsweise einen ausgeklügelten Kodex, der festlegte, welche Speisen welchem Stand angemessen waren. Menge, Vielfalt und Kostbarkeit kennzeichneten die Speisen, die den höchsten Grad an gesellschaftlichem Prestige symbolisierten. Die Maßlosigkeit der Bewirtung des chinesischen Kaisers Qianlong, etwa das in Kapitel 3 beschriebene Frühstücksmenü von 1779, mag grotesk wirken, das gilt aber auch für den normalen Speiseplan der europäischen und islamischen Prominenz im Mittelalter sowie die russische und britische Bourgeoisie des 19. Jahrhunderts. Heute sind verschiedene Geschmäcker eher Ausdruck der Individualität und nicht mehr bloßer Etikette. Und dennoch drängt sich der Zusammenhang zwischen Ernährung und sozialem Rang nach wie vor auf. Seinen Status definiert man heute etwa über den Zugang zu gewissen Qualitätsklassen einst ganz gewöhnlicher Produkte (Stichwort: Bioprodukte und Slow Food): Sag mir, was du isst und ich sag dir, wer du bist.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.09.2007
Sprache
Deutsch
EAN
9783896783509
Herausgeber
Primus in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (wbg)
Sonderedition
Nein
Seitenanzahl
368
Auflage
1
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Buch Untertitel
Eine Kulturgeschichte des Geschmacks
Übersetzt von
Barbara Häusler
Autorenporträt
Paul Freedman ist Professor für Geschichte an der Yale University.
Schlagwörter
Zubereitung, Gaumenfreude, Kulturgeschichte, Nahrung, Überleben, Essen, Geschmack
Höhe
255 mm
Breite
20 cm

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3.0
Aus 1 Bewertungen zu Essen
Aus 1 Bewertungen zu Essen
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Kulinarische Erinnerungen statt Gesellschaftskritik
Mirjan S. - Bewertet am 29.09.2025
Zustand: Exzellent
Wenn Bestsellerautorin Alina Bronsky über Essen schreibt, geht es nicht um Rezepte, sondern um Erinnerungen, Gefühle und Identität. Die deutsche Schriftstellerin mit russischen Wurzeln, bekannt durch Romane wie Scherbenpark oder Baba Dunjas letzte Liebe, ist für ihren pointierten Stil und ihre scharf gezeichneten Figuren berühmt. In ihrem Essayband „Essen“ widmet sie sich nun einem Thema, das so universell wie persönlich ist. Worum geht’s genau? Bronsky nimmt die Leser:innen mit auf eine kulinarische Reise durch ihr Leben: von Porridge und Borschtsch über Schokolade bis hin zum Butterbrot. Essen wird dabei zu einem Spiegel kultureller Prägung und familiärer Traditionen. Es geht um Fürsorge und Erwartung, um Askese und Hingabe, um Heimat und Entfremdung. „Jeder Mensch könnte ein Buch über Essen schreiben, das genauso einzigartig wäre wie sein Fingerabdruck“ (S.16), schreibt Bronsky & genau das versucht sie hier: ein subjektives, fragmentarisches Erinnerungsbuch über ihre Beziehung zu Speisen, die mehr sind als bloße Nahrung. Meine Meinung Ich habe mich sehr auf diesen Essay gefreut, nicht zuletzt weil ich die Hanser-Reihe „Leben“ sehr schätze. Die Bände "Lieben" und "Altern" haben mich nachhaltig beeindruckt, und auch von Alina Bronsky kenne ich bereits den Roman "Pi mal Daumen" (den ich gern gelesen hab). Der persönliche Zugang, die kurzen Kapitel und der gewohnt humorvolle, pointierte Sprachstil haben mir durchaus gefallen. Schon die einleitende Beobachtung „Essen ist ein Thema, zu dem so ziemlich jeder etwas zu sagen hat. Nur wenige Dinge sind so privat und so öffentlich“ (S.12) verdeutlicht, dass Bronsky das Alltägliche mit literarischem Blick betrachtet. Was für mich jedoch zu kurz kam, war die gesellschaftliche Dimension des Themas. Zwar wird deutlich, dass Essgewohnheiten kulturell geprägt sind („Mit etwas mehr Abstand lässt sich sagen, dass ich hier zum ersten Mal eine Zugehörigkeit zu einem kulinarischen Kulturraum wahrnahm“, S.19), doch darüber hinaus bleiben gesellschaftskritische Fragen weitgehend ausgespart. Klassismus, soziale Ungleichheit oder aktuelle Ernährungsdebatten hätte ich mir stärker und expliziter gewünscht. So bleibt am Ende vor allem hängen, dass Essen Identität stiftet. Ein wichtiger Gedanke, aber bei 112 Seiten dann doch etwas wenig. Stattdessen überwiegt eine persönliche, oft auch humorvolle Auseinandersetzung mit Kindheitserinnerungen, Migrationserfahrungen und familiären Ritualen. Das hat seinen Reiz, etwa wenn Bronsky ironisch anmerkt: „Home is where your porridge is“ (S.19). Gleichzeitig fehlt mir persönlich die Tiefe, die ich an den anderen Essays der Reihe so mochte. So ist "Essen" zwar unterhaltsam, aber kein Buch, das mir lange in Erinnerung bleibt. Fazit Essen ist ein leichtfüßiger, sehr persönlicher Essay, der vor allem Leser:innen gefallen wird, die Bronskys Tonfall mögen und Lust auf literarische Miniaturen rund ums Kulinarische haben. Wer hingegen eine analytische Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Dimensionen von Ernährung erwartet, wird hier eher enttäuscht. Herzlichen Dank an NetGalley.de und den Hanser Verlag für das Rezensionsexemplar.
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