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Der Umwelt zuliebe

Optischer Zustand
Beschreibung
Ein Bild ist ein Riss im Sein – und diesen Riss spürt der Mensch auch in seiner eigenen Existenzweise. Wenn Sartre das Für-sich durch den Satz beschreibt: „Der Mensch ist das, was er ist“, so gilt das auch für das Bild. Man mag versuchen, das Problem zu entschärfen, indem man unterscheidet zwischen Bild im Sinne von tableau und Bild im Sinne von image, das Bild ist eben doch beides zugleich. Mit Recht hat Gottfried Boehm mit Anklang an Heideggers ontologische Differenz hier von einer ikonischen Differenz gesprochen. Was jedoch für den Kunsthistoriker durch jüngste Entwicklungen erst auffällig geworden ist, steht bereits am Anfang der Geschichte, nämlich der Geschichte philosophischer Bildtheorien: bei Platon im Dialog Sophistes. Darin zeigt sich, dass das Thema Bild in dem Zusammenhang von Platons Bemühungen, das Sein des Nichtseienden zu erweisen, gehört und daher immer schon mit der Möglichkeit von Täuschung, Lüge und Ironie zu tun hat, also auch mit dem, was die Ambivalenz der menschlichen Existenzweise ausmacht.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.10.1999
Sprache
Deutsch
EAN
9783770534029
Herausgeber
Brill | Fink
Sonderedition
Nein
Autor
Gernot Böhme
Seitenanzahl
136
Auflage
1
Einbandart
Taschenbuch
Einbandart Details
mit Klappen
Schlagwörter
Theorie, Bildes, Böhme, Formen der Kunst, Kunst, Kunstformen, Kunsttheorie, theoretische Kunst
Thema-Inhalt
ABA - Kunsttheorie AF - Kunstformen QDTN - Philosophie Ästhetik
Höhe
214 mm
Breite
13.4 cm

Hersteller: Brill Deutschland GmbH, Wollmarktstr. 115, Paderborn, Deutschland, 33098, productsafety@degruyterbrill.com

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

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