Bis zu 50 % günstiger als neu
3 Jahre rebuy Garantie
Professionelles Refurbishment
ElektronikMedien
Tipps & News
AppleAlle anzeigen
TabletsAlle anzeigen
HandyAlle anzeigen
Fairphone
AppleAlle anzeigen
iPhone Air Generation
GoogleAlle anzeigen
Pixel Fold
HonorAlle anzeigen
NothingAlle anzeigen
OnePlusAlle anzeigen
OnePlus 11 GenerationOnePlus 12 GenerationOnePlus 5 GenerationOnePlus 6 GenerationWeitere Modelle
SamsungAlle anzeigen
Galaxy XcoverWeitere Modelle
SonyAlle anzeigen
Weitere ModelleXperia LXperia MXperia X
XiaomiAlle anzeigen
Weitere Modelle
Tablets & eBook ReaderAlle anzeigen
Google
AppleAlle anzeigen
Zubehör
HuaweiAlle anzeigen
MatePad Pro Serie
XiaomiAlle anzeigen
Kameras & ZubehörAlle anzeigen
Kamera Bundles
ObjektiveAlle anzeigen
ZEISS
System & SpiegelreflexAlle anzeigen
WearablesAlle anzeigen
SmartwatchesAlle anzeigen
LGMotorolaSonyXiaomi
Konsolen & ZubehörAlle anzeigen
Lenovo Legion GoMSI Claw
NintendoAlle anzeigen
Nintendo Game Boy ClassicNintendo Switch Lite
PlayStationAlle anzeigen
XboxAlle anzeigen
Audio & HiFiAlle anzeigen
Zubehör
iPodAlle anzeigen
Zubehör

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Zeit der Krammetsvögel

Georg Veit (Taschenbuch, Deutsch)

Keine Bewertungen vorhanden
Optischer Zustand
  • Sichtbare Gebrauchsspuren auf einzelnen Seiten
  • z. B. umfangreiche Markierungen/Notizen, ausgefranste Kanten des Buchumschlags, Wasserschäden, deutliche Verformung des gesamten Buches sowie größere Verschmutzungen durch mehrmaligem Gebrauch
  • Könnte ein Mängelexemplar sein oder ein abweichendes Cover haben (z. B. Clubausgaben)
  • Gut für den Eigenbedarf geeignet
Beschreibung
Leseprobe Der Berg östlich der Stadt liegt bei Sonne sicherlich angenehmer im Auge. Doch weder der Anfang dieser Geschichte noch das Ende bieten diesen Anblick. Es regnete, und es ist wichtig, dieses Faktum nicht einem Bilde zuliebe zu verdrehen. Zumal es seit Martini letzten Jahres regnete und es bis zum Schluß dieser Zeilen aus bösen Zeiten kaum einmal aufhören wird mit dem Nieseln und Tröpfeln. Seit einem halben Jahr kam die Welt der unglücklichen Stadt nicht ins Trockene. Mancher glaubte gar, nicht einmal nach Sophie würde der Himmel die Hosen zuklappen. Und so schloß er dann in diesen Zeiten des Hungers und des Krieges seinen Frieden wenigstens mit der Feuchtigkeit, die ihm - ähnlich den eingelagerten Hessen - längst ins Linnen, in die Wände und die eigenen Knochen gezogen war. Man hatte sich in diesen hoffnungslosen Tagen ans gleichmäßige Regengeräusch gewöhnt, wie man sich angewöhnt hatte, den Kopf eingezogen durch die tristen Straßen zu tragen, bei Begegnung mit einem Bekannten die Achseln zu zucken, fast ohne Gruß aneinander vorbeizulaufen. Nur wenn der Begegnung Gewicht für die eigene Person zukam, fiel der Gruß wärmer, das Heben des Kopfes sichtbarer aus. Mehr ließen Wetter und Unfrieden nur in Ausnahmefällen zu, wie man verstehen wird. Angesichts dieser gröbsten Eigenart des Menschen schien sich des Regens selbst eine gewisse Gleichgültigkeit bemächtigt zu haben. Es prasselte, rauschte, sprühte, nieselte unlustig in seiner Gleichmäßigkeit dahin und neigte nicht zum stürmischen Wechsel von einem in den anderen Arbeitsrythmus. Die Einwohner, soweit sie noch nicht von der Soldateska vertrieben waren, hatten begonnen, Entwässerungsgräben um ihre Häuser zu ziehen, die einen breitere flache, die anderen schmalere tiefe. Längst waren Stühle, Tische Bänke, Truhen, Schränke auf Eichenklötze oder Backsteine gestellt, um das Hinaufziehen der kalten Feuchtigkeit vom Boden her zu verhindern. Doch war auch die Luft so durchfeuchtet, daß Träume in den Köpfen der Menschen gingen, in denen Fische - vornehmlich solche in der Fratze und den Farben eines ihnen einquartierten Hessen - hinausgeschwommen kamen. Die abgezehrten Bewohner unserer Städtchens hatten bereits den muffigen Regengeruch an sich - gerade wie die im kolumbischen Macondo. Dem ein oder anderen zeigte seine Haut bei diesem trüben Tageslicht betrachtet einen algengrünen Schimmer. "Wat'n Wiär!" (...) Frühling des Jahres 1634: Die trostlose, verregnete Stadt Coesfeld wird zum Schauplatz eines Aufeinandertreffens kaiserlicher, hessischer und schwedischer Truppen. Inmitten dieser Kriegsszenerie verbindet sich das Schicksal einiger an Stand, Alter und Bildung sehr unterschiedlicher Personen: Anna Krabbe - als Hexe beschimpft und Gefährtin des Stadtkommandanten Carl von Uffeln -, ihr Geliebter, der unstandesgemäß gezeugte Cornelis von Velen, dessen ihm zugeneigter Lehrer, Magister Matthias Gweitner, der Knecht Smelling und das elternlose Bürgermädchen Mette. Jeder auf seine Weise vom Krieg gezeichnet, reflektieren ihre Ängste, Erlebnisse und Handlungen auf einem gefahrvollen Marsch von der Stadt zu einem unweit gelegenen Schulzenhof die Rohheit und Bestialität eines Krieges, der die Menschen zu seinem Werkzeug macht. Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf, so die Erkenntnis eines der Protagonisten, der die Zuversicht in den Menschen und das Verbindende eines Dialoges nicht mehr zu teilen vermag. So wird dieser Roman aus dem Dreißigjährigen Krieg nicht zuletzt auch zu einer Parabel auf Ereignisse späterer Jahrhunderte.
neu 15,30 € -83 %*
2,59 €
Taschenbuch | Gut
Nur noch 1 verfügbar! Versandbereit in 1-2 Werktagen
zzgl.
Nur noch 1 verfügbar! Versandbereit in 1-2 Werktagen
zzgl.
Sonderinformationen:

Bitte beachte: Auflage, Verlag und Cover weichen ggf. von der Abbildung ab

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

* Spare 83 % gegenüber Neuware
Der Streichpreis bezieht sich auf den empfohlenen Verkaufspreis des Herstellers oder den marktüblichen Preis für einen neuen Artikel. Der angegebene Prozentsatz entspricht der Differenz zwischen diesem Referenzpreis und unserem aktuellen Verkaufspreis.

Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.01.1997
Sprache
Deutsch
EAN
9783893254170
Herausgeber
Waxmann
Sonderedition
Nein
Autor
Georg Veit
Seitenanzahl
188
Auflage
1
Einbandart
Taschenbuch
Buch Untertitel
Roman aus dem 30jährigen Krieg
Kurzbeschreibung der Reihe
Frühling des Jahres 1634: Die trostlose, verregnete Stadt Coesfeld wird zum Schauplatz eines Aufeinanderprallens kaiserlicher, hessischer und schwedischer Truppen. Inmitten dieser Kriegsszenerie verbindet sich das Schicksal einiger an Stand, Alter und Bildung sehr unterschiedlicher Personen. Jede auf ihre Weise vom Krieg gezeichnet, reflektieren ihre Ängste, Erlebnisse und Handlungen auf einem gefahrvollen Marsch von der Stadt zu einem unweit gelegenen Schulzenhof die Rohheit und Bestialität eines Krieges, der die Menschen zu seinem Werkzeug macht. So wird dieser Roman aus dem Dreißigjährigen Krieg nicht zuletzt auch zu einer Parabel auf Ereignisse späterer Jahrhunderte.
Thema-Inhalt
FV - Historischer Roman
Höhe
10 mm

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

-.-
Leider noch keine Bewertungen
Leider noch keine Bewertungen
Schreib die erste Bewertung für dieses Produkt!
Wenn du eine Bewertung für dieses Produkt schreibst, hilfst du allen Kund:innen, die noch überlegen, ob sie das Produkt kaufen wollen. Vielen Dank, dass du mitmachst!