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Psychoanalyse und Literatur

Jean Starobinski (Taschenbuch, Deutsch)

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Beschreibung
Die vieldiskutierte Frage nach dem Einfluß der psychoanalytischen Theorie auf die Literatur hat der Genfer Germanist Jean Starobinski, einer der wichtigsten Vertreter der psychoanalytisch orientierten Literaturkritik, umgedreht: Welchen Einfluß hatten die literarischen und philosophischen Bildersprachen auf die Herausbildung dieser Theorie und ihre pseudowissenschaftlichen Vorläufer? Mit dieser Fragestellung leistet das Buch ein Doppeltes: dem psychoanalytisch interessierten Leser zeigt es die geistesgeschichtlichen Zusammenhänge der Psychoanalyse, und dem literarisch interessierten Leser öffnet es Einsichten in die psychoanalytischen Implikationen literarischer Fiktion. »Das Buch von Jean Starobinski ist unauffällig skandalös. Es radikalisiert das von Freud immer wieder formulierte Argument, daß eine der Traditionen, aus denen seine Wissenschaft hervorgegangen ist, die Literatur war. Starobinski treibt dieses Argument bis zu dem Punkt, wo die Grenzen zwischen Literatur und Psychoanalyse verschwimmen. Die Psychoanalyse kann deshalb Objekt einer Literaturwissenschaft werden, die - so ist der erste Teil des Buches überschrieben - ›Das Reich des Imaginären‹ erforscht; jedenfalls ist die Psychoanalyse nicht privilegiert bei dieser Erforschung.« Michael Rutschky
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.06.1998
Sprache
Deutsch
Originalsprache
Französisch
EAN
9783518382790
Herausgeber
Suhrkamp
Titel in Originalsprache
La relation critique . L`oeil vivant II
Serien- oder Bandtitel
suhrkamp taschenbuch
Sonderedition
Nein
Autor
Jean Starobinski
Seitenanzahl
250

Hersteller: Suhrkamp Verlag GmbH, Torstr. 44, Berlin, Deutschland, 10119, info@suhrkamp.de

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