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Das letzte Buch von Marceau Miller

Marceau Miller (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

4.0 Sterne
aus 1 Produktbewertung
Optischer Zustand
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  • z.B. mit vereinzelten Knicken, Markierungen oder mit Gebrauchsspuren am Cover
  • Gut als Geschenk geeignet
Beschreibung
Am malerischen Genfersee wird der Bestsellerautor und Abenteurer Marceau Miller tot am Fuß einer Felswand aufgefunden. Seine Frau Sarah, ungestüm und naturverbunden, ist als Einzige überzeugt, dass es kein Unfall war: Vor zwanzig Jahren führte ein tragisches Ereignis sie schon einmal in diese Gegend, und nun hat Marceau ein letztes Manuskript hinterlassen, das ein lebenslanges Geheimnis enthüllen soll – enthält es auch den Grund seines Todes? Von der lokalen Polizei im Stich gelassen, begibt sich Sarah auf den Gipfeln und in den dichten Wäldern, auf den Wassern des Genfersees und gar in den eigenen vier Wänden auf eine Spurensuche, die sie alles – und jeden um sie herum – in Frage stellen lässt. Eine rasante Ermittlung setzt ein, die keine Verschnaufpause erlaubt, denn das Manuskript ist verschwunden! Wem kann sie noch vertrauen? Und wer ist ihr Mann, wer ist dieser Marceau Miller eigentlich gewesen? Das Buch von Marceau Miller ist ein fesselnder, vielschichtiger Spannungsroman darüber, wie wenig wir unsere Nächsten kennen; über die dunklen Hintergründe von Erfolg, über Verrat und die Unbeständigkeit der Wahrheit – ein Meisterwerk psychologischer Spannung vor atemberaubender Kulisse!
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
20.04.2026
Sprache
Deutsch
Originalsprache
Französisch
EAN
9783458645894
Herausgeber
Insel Verlag
Titel in Originalsprache
Le roman de Marceau Miller
Sonderedition
Nein
Autor
Marceau Miller
Seitenanzahl
349
Auflage
1

Hersteller: Insel Verlag GmbH, Torstr. 44, Berlin, Deutschland, 10119, info@insel-verlag.de, Insel Verlag Anton Kippenberg GmbH & Co. KG

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

3.5
Aus 2 Bewertungen zu Das letzte Buch von Marceau Miller
Aus 2 Bewertungen zu Das letzte Buch von Marceau Miller
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Weniger wäre mehr gewesen
Constanze G. - Bewertet am 24.06.2026
Zustand: Exzellent
Als Spannungsroman betitelt und mit Thriller-Elementen bestückt, erzählt Marceau Miller auf der Meta-Ebene von seinem eigenen Tod. Die Geschichte startet sofort mit dem Tod des Autors. Anfangs sind die Kapitel noch mit Zeitangaben überschrieben, das verliert sich jedoch im Laufe des Buches erscheint mir daher etwas redundant. Die Geschichte wird aus der Sicht von Marceaus Frau Sarah erzählt, die wir bei der Aufklärung des Falles begleiten. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und macht Spaß. Stellenweise haben wir Gedankeneinschübe von Sarah, die aber sehr umgangssprachlich klingen und ich persönlich etwas störend empfand. Sarahs Handlungen sind nicht immer nachvollziehbar, was sich zwar bis zu einem gewissen Grad auf die Ausnahmesituation, in der sie sich befindet, zurückführen lässt, sich aber teilweise auch einfach als nicht durchdachte Übersprungshandlung nur für Plot liest. Im Verlauf der Geschichte erfahren wir, dass sich das heile Familienleben der Familie Miller nicht als ganz so perfekt darstellt, wie ursprünglich gedacht. Wir erfahren von der Freundesgruppe der Millers und besonders von Marceaus Schwester Jade, die jung verstorben ist. Zeitweise erhalten wir Kapitel aus einer anderen Sicht als Sarahs, sowie Kapitel aus dem titelgebenden letzten Buch. Je weiter man in der Geschichte vorankommt, desto abgedrehter und vollgepackter wird das Buch. Es wird so viel Plot aufgemacht, gerade bei den Kindern der Millers und den besten Freunden, der dann aber einfach im Sande verläuft. Die Twists, die das Buch bereithält sind leider relativ offensichtlich. Der Autor ergeht sich hier zu viel in Andeutungen. Dazu gehört auch das Tattoo von Sarah und die Bunkerszene, die auf verschiedene Weisen nichts zum Plot beitragen. Hier gäbe es noch mehrere Dinge zu erwähnen, die aber leider die Geschichte spoilern würden. Es scheint fast so, als hätte der Autor viele Ideen gehabt und einfach alle in dieses Buch gestopft (weil es sein letztes ist?). Marceau als Charakter suhlt sich in Selbstmitleid, spricht immer wieder vom Bösen, doch das ist für die geneigte Leserschaft leider nicht erkennbar. Es hätte alles (sämtliche Tragödien, die letztendlich zum Tod von Marceau geführt haben) leicht verhindert werden können. Doch vielleicht ist das genau das, was uns der Autor sagen will. Manchmal scheint der Weg im Leben klar vorgegeben zu sein, und doch entscheidet man sich für den zugewachsenen Trampelpfad.
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viele Wendungen und Überraschungen
Ursula U. - Bewertet am 02.05.2026
Zustand: Exzellent
Der erfolgreiche Schriftsteller hat gerade ein neues Buch veröffentlicht und es gibt eine Party in seinem schönen Haus am Genfer See. Am nächsten Morgen sucht ihn seine Frau Sarah vergeblich, er ist verschwunden. Mit Hilfe des pensionierten Polizisten Yves Renauld sucht sie in dem Klettergebiet, in dem Marceau früher ungesichert die Felsen bestieg. Sie finden ihn tot am Fuß des Felsens, abgestürzt, jedoch mit einer Wunde an der Stirn. Die Polizei geht von einem Unfall aus und will nicht weiter ermitteln, doch irgendwas stimmt hier nicht. Sarah beschließt mit Hilfe der Öffentlichkeit Druck auf die Ermittler auszuüben. In den Hinterlassenschaften findet sich ein Hinweis auf ein Manuskript in dem Marceau Geheimnisse aufdecken wollte. Vor 20 Jahren verschwand seine Schwester Jade, von der man annahm, sie hätte Selbstmord begangen. In jungen Jahren hatten die Geschwister erst den Tod ihres Vater bei dem Absturz seines Privatflugzeuges in den Genfer See und den Krebstod ihrer Mutter zu verkraften. Halt gab es im Freundeskreis und auf den zählt jetzt auch Sarah, bis immer mehr Ungereimtheiten entdeckt werden. Jeder scheint Geheimnisse zu verbergen. Die Idee, durch Hinweise, die der Tote selbst verfasst hat und eigene Ermittlungen einen Todesfall zu klären und Geheimnisse aus der Vergangenheit aufzudecken ist sehr gelungen verknüpft. Die Beschreibung der Landschaft um den Genfer See ist sehr bildhaft. Es gibt viele Wendungen und Überraschungen, ein bisschen weniger wäre hingegen glaubhafter gewesen. Ab dem letzten Drittel überschlagen sich die Ereignisse und man kann kaum aufhören mit dem Lesen.
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