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Die Queen von Mayfair

Alex Hay (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

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Optischer Zustand
Beschreibung
London, 1898 : Eine geheimnisvolle junge Frau ist strahlender Mittelpunkt auf den Bällen der Saison. Die High Society erliegt ihrer Schönheit, ihrem Charme und Witz. Niemand ahnt, wer sich hinter dem makellosen Lächeln verbirgt. Quinn Le Blanc, ist Meisterin der Verkleidung und in der Halbwelt als »Queen von Mayfair« bekannt. Ihr Ziel: sich den begehrtesten Junggesellen Londons, den Duke of Kendal, angeln – samt seinem stattlichen Vermögen. Ihr Plan ist kühn, das Spiel riskant. Und sie hat nur fünf Tage Zeit. Quinn gleitet zwischen funkelnden Kronleuchtern, knisternder Seide und geflüsterten Intrigen durch die feine Gesellschaft. Doch immer mehr verstrickt sie sich in ein kompliziertes Netz aus Liebe, Lügen und Loyalität, denn sie ist nicht die Einzige, die mit falschen Karten spielt … Ein charmanter Gesellschaftsroman voller Spannung, Eleganz und Witz – mit einer Heldin, die man nicht mehr vergessen wird. Für alle, die das Spiel lieben.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
19.05.2026
Sprache
Deutsch
Originalsprache
Englisch
EAN
9783458645801
Herausgeber
Insel Verlag
Titel in Originalsprache
The Queen of Fives
Sonderedition
Nein
Autor
Alex Hay
Seitenanzahl
427
Auflage
1

Transparenz & Sicherheit

Hersteller: Insel Verlag GmbH, Torstr. 44, Berlin, Deutschland, 10119, info@insel-verlag.de, Insel Verlag Anton Kippenberg GmbH & Co. KG

3.8
Aus 6 Bewertungen zu Die Queen von Mayfair
Aus 6 Bewertungen zu Die Queen von Mayfair
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Unterhaltung mit historischem Flair
Felizitas K. - Bewertet am 15.07.2026
Zustand: Exzellent
Direkt der Einstieg in das Spiel hat mir sehr gut gefallen. Der Autor schafft es, die Atmosphäre der Zeit lebendig einzufangen und gleichzeitig eine moderne Protagonistin zu präsentieren, die angenehm aus den üblichen Rollenbildern herausfällt. Quinn ist ein starker, feministischer Charakter, der einen spannenden Kontrast zur dargestellten Epoche bildet. Die verschiedenen unerwarteten Wendungen tragen zur Spannung bei, wurden mir gegen Ende aber etwas zu viel. Hier wäre für mich stellenweise weniger mehr gewesen. Der Schreibstil liest sich angenehm und sorgt dafür, dass man leicht in die Handlung findet. Insgesamt bietet der Roman eine gelungene Mischung aus historischer Atmosphäre, starken Figuren und Unterhaltung. Ein lesenswertes Buch für alle, die historische Lektüren mögen, dabei aber auch offen für moderne Akzente sind.
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Spielst du das Spiel bis zum Ende?
Sarah K. - Bewertet am 21.06.2026
Zustand: Exzellent
Die Queen of Fives hat einen Plan: Sie wird die reiche Erbin geben und einen Mann um sein Vermögen erleichtern. Doch wie schafft sie es in nur 5 Tagen diesen Mann davon zu überzeugen sie zu heiraten? Die Story ist im viktorianischen London angesiedelt, aber natürlich nicht im armen Viertel der Stadt. Schließlich spielt die Hauptprotagonistin eine reiche Erbin. Zwischen Oper, Bällen und Teekränzchen muss Quinta den Duke für sich gewinnen. Und sich natürlich an die Regeln des Chateau halten. Das Konzept ist interessant und bildet eine spannende Jagd. Das alles in 5 Tagen zu schaffen, ist natürlich abenteuerlich, wird aber mit viel Humor ausgeglichen. Trotzdem bin ich mit Quinta nicht ganz warm geworden. Ich habe sie während der gesamten Handlung distanziert von außen beobachtet, konnte mich aber nicht in sie hineinversetzen. Auch der Duke blieb bis zum Schluss für mich blass. Insgesamt eine Empfehlung an Fans von Romanen mit viktorianischem Setting, ganz überzeugen konnte mich das Buch jedoch nicht.
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Geschichte voller Intrigen im viktorianischen England
Isabelle S. - Bewertet am 15.06.2026
Zustand: Exzellent
Als die talentierte Betrügerin Quinn Le Blanc, in Londons Society eher bekannt als “Die Queen von Mayfair", versucht, sich innerhalb von nur fünf Tagen das Vermögen eines Dukes zu sichern, gerät ihr sorgfältig geplanter Coup zunehmend außer Kontrolle. Die Queen von Mayfair hat mich nach einem eher ruhigen Einstieg immer mehr in ihren Bann gezogen. Anfangs brauchte ich etwas Zeit, um die verschiedenen Figuren und ihre Rollen einzuordnen, doch schon bald wollte ich unbedingt Das Spiel aus Täuschungen, Geheimnissen und unerwarteten Wendungen hat besonders im Mittelteil die Spannung hochgehalten. Ich hatte ständig das Gefühl, dass niemand wirklich der ist, für den man ihn hält. Die Atmosphäre des viktorianischen Londons bildet dafür die perfekte Kulisse. Quinn ist eine kluge und faszinierende Protagonistin, deren Geschichte ich gern verfolgt habe, auch wenn ich mit ihren Moralvorstellungen nicht immer einverstanden war. Der Schluss konnte mich nicht ganz so überzeugen wie der Weg dorthin, da einige Entwicklungen etwas schnell abgehandelt wirkten. Dadurch hat das Buch am Ende für mich etwas verloren. Insgesamt ist es aber ein solider historischer Roman zum Miträtseln. 3,5/5 Sterne.
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Mehr Bauchgefühl als roter Faden: Ein sprunghafter Coup
Constanze G. - Bewertet am 29.05.2026
Zustand: Exzellent
Bridgerton meets The Clou – so wird Die Queen von Mayfair beworben und das ist auch absolut zutreffend. Im tollen viktorianischen Setting folgen wir Quinn dabei, wie sie den größten Coup der letzten Jahre durchführt und sich dabei im Vorbeigehen einen Duke angelt. Quinn ist dabei als Queen of Fives die Königin einer – nunmehr zugegebenermaßen – zusammenbrechenden Betrügerbande, die in einstigen Zeiten große Spiele nach strengen Regeln spielte, um sich und ihre Mitglieder über Wasser zu halten. Der Anfang des Buches ist verwirrend. Man steigt direkt vor dem Heist in die Geschichte ein und bekommt erst nach und nach mit, welche Vorbereitungen dafür getroffen wurden. Die Frist mit den fünf Tagen erscheint im Laufe der Geschichte auch immer willkürlicher und führt am Ende natürlich zu einigen Problemen. Der Plan an sich kam mir auch ziemlich an den Haaren herbei gezogen vor. Von der Etablierung einer komplett erfundenen Persönlichkeit bis zu einem Heiratsantrag inkl. Hochzeit in nur fünf Tagen erscheint mir das auch in einem nicht-betrügerischen Setting viel zu ambitioniert. Und hier muss Quinn noch gegen Widrigkeiten bestehen. Leider bekommen wir auch weder von Quinn noch von den anderen Charakteren viel von ihnen mit. Sie sind das ganze Buch über relativ farblos und besonders Quinns Motivation wird nicht so recht klar. Auch bei der Liebesgeschichte mit dem Duke kommen keinerlei Gefühle der Charaktere rüber. Aufmerksamen Lesenden wird dagegen schon gleich zu Beginn klar, wer der ominöse Gegenspieler der Queen sein wird. Das hat mich das ganze Buch über verwirrt. Der Schreibstil ist sehr sprunghaft nicht kohärent, das hat leider meinen Lesespaß etwas getrübt. In der Nachbemerkung des Autor schreibt er selbst, dass ihm seine Figuren anfangs leblos vorkamen. Leider muss ich dazu sagen, dass das auch in der finalen Fassung nicht vollkommen ausgemerzt wurde. Weiter schreibt er, dass er diese Geschichte eher nach Gefühl geschrieben hat und das glaube ich ihm sofort. Dafür spricht auf jeden Fall der für mich sprunghafte Schreibstil. Ich hatte große Erwartungen an das Buch, da es von einem schwulen Autor geschrieben wurde, der über weibliche Macht schreiben möchte. Das gelingt ihm aber leider nur so mittelgut. Gut gefallen haben mir dagegen der britische Humor, der wirklich sehr gut rübergekommen ist und die ganzen Ort, die auch in Good Omens vorkommen. Ob das nun Zufall oder gewollt ist, lässt sich von mir nicht abschließend beurteilen. Wer also Lust auf das Setting hat und Heist-Geschichten mag, bekommt hier auf jeden Fall kurzweilige Unterhaltung, die man schnell gelesen und ebenso schnell wieder vergessen hat.
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Reizvolles Gaunerspiel im historischen Gewand
D J. - Bewertet am 27.05.2026
Zustand: Exzellent
Mit seinem historischen Roman „Die Queen von Mayfair“ entführt uns Alex Hay ins schillernde London des Jahres 1898. Nach seinem Debüt „Mayfair House“ wechselt der Autor die Perspektive von den Dienstboten hinein in die High Society, wo Schein und Sein verschmelzen. Im Mittelpunkt steht die schlaue Quinn Le Blanc, eine Meisterin der Täuschung, die innerhalb von nur fünf Tagen den begehrtesten Junggesellen der Stadt samt Vermögen angeln will. Hay setzt dieses Heist-Motiv brillant um; die knappe Frist sorgt für eine mitreißende Dynamik, die den Plot wie ein historisches Ocean’s Eleven wirken lässt. Optisch ist das Buch durch das elegante Cover und den edlen Farbschnitt ein absoluter Blickfang, der den Glamour der Belle Époque perfekt einfängt. Der Schreibstil ist elegant, flüssig und voller feinem, britischem Witz, was vom Übersetzerinnen-Duo Regina Rawlinson und Sabine Lohmann pointiert ins Deutsche übertragen wurde. Quinn fasziniert dabei als manipulative Protagonistin, die in einer von Männern dominierten Welt überlebt. Ihre Motivationen bleiben stets nachvollziehbar, auch wenn manche Figuren genretypisch leicht überzeichnet sind. Das charmante Spiel mit den Maskeraden zeigt schonungslos, dass die feine Gesellschaft oft skrupelloser ist als die Halbwelt. Insgesamt ist der Roman ein herrlich amüsanter und wendungsreicher Genuss. Er ist die ideale Empfehlung für alle, die eine Schwäche für historische Kulissen, Bridgerton-Vibes und kluge Intrigen mit starker Frauenpower haben.
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