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Beschreibung
Die Mathematikstudentin Charlie sitzt mit einem blauen Auge in der U-Bahn. Eben hat sie noch »schlechter Mensch« gegoogelt, jetzt ist sie auf dem Weg zu einem Antiaggressionstraining für Frauen. Nur wenn sie daran teilnimmt, darf sie weiter bei ihrer besten Freundin Ella wohnen. In die eigene Wohnung kann sie nicht zurück. Doch mit den »Schwerverbrecherinnen«, die sie in der Gruppe anzutreffen vermutet, will Charlie nichts zu tun haben. Ist es denn ihre Schuld, dass ihr Exfreund Valentin sie immer wieder zur Weißglut trieb? Dabei hatte es gut angefangen: Mit ihm an der Seite fühlte sie sich endlich schön, als besserer Mensch. Bis es eskalierte. Erst im Austausch mit den anderen Frauen beginnt Charlie, sich ihrer eigenen Verantwortung zu stellen, die Geschichte neu zu erzählen. Mit Ellas Unterstützung kämpft sie sich aus der Spirale von Wut, Schmerz und Scham heraus. Mit Leichtigkeit und Witz erzählt Clara Leinemann in Gelbe Monster von einer Beziehung, die perfekt zu sein scheint – bis sie es nicht mehr ist. Von tradierten Liebesidealen, weiblicher Gewalt und emotionaler Abhängigkeit. Ein mitreißendes Debüt, dessen Antiheldin so liebenswert ist, dass man sich auf der letzten Seite nicht von ihr trennen möchte.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
11.03.2026
Sprache
Deutsch
EAN
9783518433003
Herausgeber
Suhrkamp
Sonderedition
Nein
Autor
Clara Leinemann
Seitenanzahl
192
Auflage
1
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Buch Untertitel
Roman | lit.COLOGNE-Debütpreis 2026

Hersteller: Suhrkamp Verlag, Torstr. 44, Berlin, Deutschland, 10119, info@suhrkamp.de, Suhrkamp Verlag GmbH

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4.6
Aus 5 Bewertungen zu Gelbe Monster
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Eine herausfordernde, sensibel erzählte Geschichte über weib
Annegret H. - Bewertet am 22.02.2026
Zustand: Exzellent
"Gelbe Monster" erzählt auf sensible und packende Weise die Liebesgeschichte von Charlie und Valentin, die alles andere als romantisch ist - und trotzdem können beide nicht voneinander lassen. Clara Leinemann nähert sich ihren Charakteren mit klarer Sprache und lässt uns tief in Charlies Psyche blicken. In einem Punkt widerspreche ich dem Klappentext: Auf mich wirkte die Beziehung zu keinem Zeitpunkt perfekt. Von Anfang an spürt man das große Ungleichgewicht zwischen beiden. Charlie nimmt es persönlich, dass Valentin sich nach ihrer ersten Zufallsbegegnung nicht bei ihr meldet, sie ist unsicher gegenüber Valentins Ex-Freundin und scheint sich aus Eifersucht und Unsicherheit nie wirklich geborgen und sicher in der Beziehung zu fühlen. Ihre Stimmung hängt extrem davon ab, ob Valentin ihr Zuneigung zeigt oder abweisend reagiert. Dieses Ungleichgewicht eskaliert nach und nach zu verbaler und dann zu psychischer Gewalt. Die Frau als Täterin ist eine spannende und zugleich erschreckende Perspektive, die selten erzählt wird. Die Autorin hinterfragt gekonnt Geschlechterbilder und Abhängigkeiten. Die Geschichte wird in Zweitsprüngen zwischen zwei Ebenen erzählt: der Vergangenheit, die zeigt, wie Charlie und Valentin zusammenkommen sind und wie sich ihre Beziehung entwickelt, und der Gegenwart, in der Charlie an einem Antiaggressionstraining für Frauen, die partnerschaftliche Gewalt ausgeübt haben, teilnimmt. Das finde ich sehr spannend, denn Charlie durchlebt sehr widersprüchliche Gefühle, die in den beiden parallel verlaufenden Erzählsträngen ein komplexes Bild abgeben. Es ist oft schwer, mit Charlie auch nur ansatzweise mitzufühlen, sie ist eine wahre Anti-Heldin und wird trotzdem komplex und mit Empathie beschrieben. Dadurch liest sich der Roman extrem schnell und flüssig und regt einen beim Lesen stark zum Nachdenken an.
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Literarischer Pageturner für jedermann
Janina H. - Bewertet am 19.02.2026
Zustand: Exzellent
Auch wenn mich das Cover und Clara Leinemanns Stil sofort begeistert haben, hätte ich nicht erwartet, dass sich »Gelbe Monster« zu meinem bisherigen Jahreshighlight mausern würde. Das Buch ist ein echter Pageturner und ich konnte es von Anfang an schwer, aber etwa ab der Hälfte auch beim besten Willen gar nicht mehr aus der Hand legen. Bei einem Buch, das ich im Genre Literatur verorten würde, ist mir das bisher noch nie passiert. Die Thematik »Gewalt durch Frauen« war für mich ein neues Leseerlebnis und wird hier vielschichtig und differenziert aufgearbeitet. Die Einblicke in Antiaggressionstrainings fand ich sehr spannend. Dabei schafft Clara Leinemann den Spagat, zu informieren und aufzuklären, ohne je belehrend zu wirken oder Längen einzubauen, die das Tempo herausnehmen. Stattdessen bleibt der Ton immer etwas frech, egal wie tragisch oder ernst die Thematik wird. Am meisten hat es mich aber begeistert, hautnah mitzuerleben, wie die Protagonistin tickt und wie sie sich schrittweise selbst auf die Schliche kommt. Überhaupt ist Charlie eine großartige Figur, authentisch und glaubhaft und so voller Fehler und guter Vorsätze, dass es unmöglich wird, sie vorschnell in eine Schublade zu stecken. »Gelbe Monster« ist meiner Meinung nach eines der wenigen Bücher, die jedem Leser viel zu bieten haben. Ich hoffe es bekommt die Aufmerksamkeit, die es verdient!
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Eine Geschichte von Gewalt
Iris K. - Bewertet am 15.02.2026
Zustand: Exzellent
Ich habe dieses Buch in einem Rutsch gelesen und bin begeistert. Die Autorin hat ein heikles und wenig beachtetes Thema angefasst - die Dynamik von weiblicher Wut und Gewalt in der Beziehung. Angefasst und mit kluger, so schnörkelloser wie eindrucksvoller Schreibweise erzählt, das ist spannend und das ist ausgesprochen aufschlussreich. Charlie ist die Protagonistin, und an ihr kann man das Stress-Vulnerabilitätsmodell aus der Psychologie gut erklären: in der Kindheit von einer ausrastenden Mutter geschädigt (das wird nicht auserzählt, die Autorin traut dem Leser etwas zu), gerät sie in einer Liebesbeziehung zu einem "wunderschönen" Mann aus der Bahn, kann ihre Frustration und Verlustangst nicht mehr beherrschen, wird gewalttätig. Dieses Buch ist relevant, es gibt Einblick in Ursachen und Wesen von Gewalt, es kann vielen Menschen etwas geben, ich empfehle es!
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Erschreckend!
Larissa B. - Bewertet am 03.02.2026
Zustand: Exzellent
Eine Beziehung, die einem Alptraum gleicht! Ich habe bereits einige Bücher über häusliche Gewalt und dysfunktionale Beziehungen gelesen! Dieses Buch hat mich wirklich sehr gepackt, da auf erschreckende Art deutlich wurde, was Abhängigkeit mit einem macht, wie eigene Pläne und Träume verworfen werden und vor allem wie schwer es ist diesen Kreislauf zu durchbrechen. Die Autorin lädt uns ein in Charlies Welt. Charlie lernt Valentin kennen und die Beziehung steht ab Tag eins unter keinem guten Stern. Konflikte, Ignorieren und den anderen Abwerten steht an der Tagesordnung. Charlie setzt sich dann mit sich auseinander. Hier wäre ich noch etwas neugieriger gewesen und hätte gerne erfahren wie bei Charlie diese Denk- und Verhaltensmuster zustande kamen. Definitiv ist das Buch aber auch so empfehlenswert, wenn auch nichts für schwache Nerven.
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Ein Debüt, das hängen bleibt
Mirjan S. - Bewertet am 02.02.2026
Zustand: Exzellent
Mit „Gelbe Monster“ legt Clara Leinemann ihr literarisches Debüt vor, erschienen beim Suhrkamp Verlag. Die Autorin, die zuvor vor allem für ihre Theatertexte ausgezeichnet wurde, erzählt in diesem Roman die Geschichte der Mathematikstudentin Charlie, die nach einem Gewaltausbruch gegen ihren Partner an einem Anti-Aggressionstraining für Frauen teilnehmen muss. Erzählt wird von einer toxischen Beziehung, weiblicher Wut, Scham, emotionaler Abhängigkeit und dem schwierigen Versuch, Verantwortung zu übernehmen. Meine Meinung Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Buch anfordern soll (Rezensionsexemplar), ob es aktuell „mein“ Thema ist. Am Ende habe ich es doch getan, weil ich den Blickwinkel ungewöhnlich fand. Und dann kam das Buch diese Woche an, ich wollte gestern um 22 Uhr „nur kurz reinlesen“. Knapp zwei Stunden später hatte ich es beendet. In einem Rutsch. Die Sprache ist extrem zugänglich, klar, schnörkellos und genau darin liegt ihr Sog. Leinemann schreibt nicht kompliziert, aber präzise. Viele Szenen entfalten ihre Wirkung gerade durch ihre Nüchternheit. Etwa Charlies erster Kontakt mit dem Antiaggressionstraining: „So, Sie wollen an unserem Antiaggressionsprogramm teilnehmen … weil Sie in Ihrer Beziehung gewalttätig geworden sind?“ (S. 12) Dieser sachliche Ton steht in scharfem Kontrast zu Charlies innerem Chaos und wirkt dadurch umso stärker. Inhaltlich hat mich vieles tief beschäftigt. Besonders gelungen finde ich, dass der Roman ein Thema ins Zentrum stellt, das selten literarisch verhandelt wird: Gewalt von Frauen gegen Männer. Charlies Verhalten ist in keiner Weise zu rechtfertigen und genau das versucht der Text auch nicht. Gleichzeitig macht er verständlich, wie sich Gewalt in toxischen Beziehungen entwickeln kann. Das erinnert stark an das Konzept des Victim-Offender-Overlap: Betroffene von Gewalt werden nicht selten selbst zu Täter:innen. Diese Ambivalenz hält der Roman konsequent aus. Viele Passagen haben mich emotional sehr getroffen, etwa Charlies verzweifeltes Bedürfnis nach Nähe und Bestätigung: „Ich bring mich um. Das hast du jetzt davon.“ (S. 180) Oder die erschreckend ehrliche Analyse der eigenen Wutspirale im Gruppengespräch: „Man muss immer krasser werden. Immer gewalttätiger. Um endlich was auszulösen.“ (S. 114) Was für mich nicht ganz aufgegangen ist und deshalb gleichzeitig mein einziger Kritikpunkt ist Charlies Vorgeschichte. Zwar wird ihre Mutter als gewaltvoll und tyrannisch angedeutet, doch dieser Aspekt bleibt auffallend unterbelichtet. Gerade hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, um Charlies innere Dynamik und wie es überhaupt soweit kommen konnte noch besser einordnen zu können. Ich denke, das war sicher eine bewusste Entscheidung, aber mir hat da was gefehlt. Ein gutes Beispiel wie das meiner Meinung nach super gelöst wurde ist Elisabeth Papes Roman "Halbe Portion". Fazit Gelbe Monster ist ein intensiver, perspektivisch ungewöhnlicher und unbequemer Roman, der mir sicher lange in Erinnerung bleiben wird. Für alle, die sich mit toxischen Beziehungen, weiblicher Wut und Gewaltprävention auseinandersetzen wollen und bereit sind, Ambivalenzen auszuhalten. Kein leichtes Buch, aber ein wichtiges. Danke an Vorablesen.de und den Suhrkamp Verlag für das Rezensionsexemplar.
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