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Beschreibung
Wer hat Beth March ermordet? Kann es eine ihrer Schwestern gewesen sein? Als Beth March tot aufgefunden wird, ist für die Polizei sofort klar: Es war Mord. Schnell geraten ihre Schwestern unter Verdacht: Jo ist eine aufstrebende Autorin mit vielen Followern. Hat sie ihre Schwester für noch mehr Social-Media-Ruhm umgebracht? Amy möchte unbedingt in Europa Kunst studieren, aber sie braucht Geld von ihrer Tante – Geld, das für Beth bestimmt war. Und Meg würde nicht im Traum daran denken, ihre Schwester zu verletzen, aber ihr Freund könnte es getan haben, und sie wird ihn um jeden Preis schützen. Doch der Kreis der Verdächtigen ist noch größer, schließlich wurden die Schwestern vor Monaten unfreiwillig ins Rampenlicht gezerrt, als ihr Vater einen umstrittenen Bestseller über seine Töchter veröffentlichte.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
16.04.2026
Sprache
Deutsch
EAN
9783423741323
Herausgeber
dtv Verlagsgesellschaft
Sonderedition
Nein
Autor
Katie Bernet
Seitenanzahl
448
Auflage
2
Einbandart
Broschiert
Einbandart Details
Paperback

Hersteller: dtv Verlagsgesellschaft, Tumblingerstraße 21, München, Deutschland, 80337, produktsicherheit@dtv.de, dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG

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4.0
Aus 6 Bewertungen zu Beth is dead
Aus 6 Bewertungen zu Beth is dead
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»Little Women« im Heute als Thriller – spannend, modern, sti
Janina H. - Bewertet am 05.06.2026
Zustand: Exzellent
»Beth is dead« basiert auf der Figurenwelt von Louisa May Alcotts »Little Women«. Vom Charakter her sind die Figuren genau wie in der Vorlage getroffen und dadurch richtig gut gelungen. Besonders gefallen hat mir auch, wie überzeugend die Geschichte in die heutige Zeit übertragen wurde. Genau so würden sich diese Meg, Jo, Beth und Amy wohl in der modernen Gesellschaft verhalten – und gerade deshalb funktioniert das Konzept so gut. Auch der Thrilleranteil hat mich überzeugt: super flüssig geschrieben, keine Längen, viele Verdächtige und spannende Wendungen. Nicht alles ist komplett unvorhersehbar, manches kann man sich nach und nach denken, aber genau das hat beim Miträtseln richtig Spaß gemacht – vor allem als Fan des Originals. Für Fans von »Little Women« ist das Buch deshalb wirklich empfehlenswert. Gleichzeitig greift die Geschichte auch interessante und wichtige Themen auf, etwa welche Risiken entstehen können, wenn Autoren über reale Personen schreiben und persönliche Erfahrungen literarisch verarbeiten.
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Eine gute Idee ist noch kein gutes Buch
Constanze G. - Bewertet am 03.06.2026
Zustand: Exzellent
Die Prämisse des Buchs finde ich klasse. Die Autorin verpackt einen alten Klassiker in ein neues Thriller/ Mystery-Gewand.Die Ausführung fällt dagegen leider etwas ab. Anfangs ist es relativ schwierig die vier Schwestern auseinanderzuhalten, besonders wenn man das Original nicht kennt, doch nach ein paar Kapitel und je mehr Hintergrund die Charaktere bekommen, desto leichter fällt es. Die titelgebende Beth wird tot aufgefunden und jede der verbliebenen drei Schwestern hat ein Geheimnis. Der Klappentext suggeriert, dass eine von ihnen etwas mit Beth' Tod zu tun hat. Durch die drei Protagonistinnen fällt der einzelne Anteil des Buches pro Schwester leider etwas gering aus. Einzelne Szenen und die Enthüllung der Geheimnisse kommen daher etwas abgehackt daher. Durch die zwei Zeitlinien vorher und nachher, in denen dann auch Beth zu Wort kommt, verbleibt dann noch weniger Zeit. Schade fand ich, dass die Mutter der vier so überhaupt nicht vorkommt. In den paar Szenen, in denen sie da ist, scheint sie seltsam passiv zu sein. Der Schreibstil war flüssig zu lesen, die Charaktere haben mich jedoch nicht vollständig überzeugt. Die Schwestern trauern meines Erachtens nicht so, dass es für die Lesenden nachvollziehbar rüberkommt, sondern beschuldigen sich lieber gegenseitig und ermitteln auf eigene Faust. Von der Mutter und ihrer Trauer bekommen wir gar nichts mit. Die Storyline des Vaters, der nach der Veröffentlichung von Little Women einfach abhaut wird am Ende für mich gar nicht zufriedenstellend aufgelöst. Das Ende an sich war dann auch einfach sehr langweilig und vorhersehbar. Man hätte viel draus machen können, aber eine gute Idee ist halt noch kein gutes Buch.
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„Little Women“ Thriller-Version
Mirjan S. - Bewertet am 22.05.2026
Zustand: Exzellent
Wer hat Beth March ermordet? – Die Frage steht von Beginn an im Raum, aber "Beth is Dead" interessiert sich für weit mehr als nur die Auflösung eines Mordfalls. Mit Beth is Dead liefert Katie Bernet einen Jugendthriller, der sich lose an Little Women von Louisa May Alcott orientiert und klassische Familienkonflikte mit Social Media, öffentlicher Aufmerksamkeit und Murder-Mystery verbindet. Erschienen ist das Hörbuch bei Der Audio Verlag, basierend auf der Buchvorlage von dtv. Gelesen wird die ungekürzte Fassung von Jodie Ahlborn, Julia Nachtmann, Nina Reithmeier und Lisa Cardinale. Meine Meinung Die Ausgangsidee fand ich sofort richtig stark: Vier Schwestern geraten ins Zentrum der Öffentlichkeit, nachdem ihr Vater einen Roman über sie veröffentlicht hat und darin Beth sterben lässt. Wenig später wird Beth tatsächlich tot aufgefunden. Ab diesem Moment beginnt ein Netz aus Geheimnissen, Schuldgefühlen, Halbwahrheiten und gegenseitigem Misstrauen. Ich bin ziemlich schnell in die Geschichte reingekommen, auch wenn ich anfangs durchaus Probleme hatte, die vielen Figuren und Perspektiven auseinanderzuhalten. Gerade weil sich für mich im Hörbuch nicht alle Stimmen sofort klar voneinander abgegrenzt haben. Trotzdem machen die Sprecherinnen insgesamt einen wirklich guten Job und transportieren die emotionale Dynamik der Schwestern überzeugend. Was für mich die größte Stärke des Romans ist: die Beziehungen zwischen den Schwestern. Hinter all den Verdächtigungen und Wendungen steckt eigentlich eine Geschichte über Loyalität, Eifersucht, Überforderung und dieses ganz besondere Band zwischen Geschwistern. Das wirkte oft erstaunlich authentisch und hat dem Buch emotional deutlich mehr Tiefe gegeben, als ich zunächst erwartet hatte. Gleichzeitig merkt man dem Roman aber auch an, dass er sehr viel auf einmal will: Thriller, Familiengeschichte, Social-Media-Kritik, Coming-of-Age, Cancel Culture, literarisches Retelling. Manche Themen funktionieren richtig gut miteinander, andere wirken etwas überladen. Ich hatte stellenweise das Gefühl, dass die Geschichte sehr viele Wendungen unterbringen möchte, wodurch sich nicht alles komplett stimmig angefühlt hat. Auch die Struktur mit den vielen Perspektivwechseln und Zeitsprüngen war für mich nicht immer ideal. Einerseits sorgt das natürlich dafür, dass man ständig miträtselt und niemandem ganz vertraut. Andererseits hat es den Spannungsbogen zwischendurch etwas zerfasert. Ich glaube tatsächlich, dass dem Buch eine leichte Straffung gutgetan hätte. Trotzdem: Selbst wenn mich nicht jede Wendung komplett überzeugt hat, hat mich das Buch konstant bei der Stange gehalten. Und gerade die emotionale Wärme innerhalb der Familie hebt den Roman für mich von vielen klassischen YA-Thrillern ab. Ein kleiner Punkt, den ich schade fand: Die Mutterfigur bleibt vergleichsweise blass, obwohl sie eigentlich enorm viel Verantwortung trägt. Hier hätte ich mir mehr Raum gewünscht, statt den Fokus so stark auf den Vater zu legen. Fazit "Beth is Dead" ist ein atmosphärischer Jugendthriller (nicht nur für Jugendliche!) mit einer richtig spannenden Grundidee und starken Schwesterndynamiken. Manche Handlungsstränge hätten etwas mehr Fokus vertragen, aber emotional funktioniert der Roman erstaunlich gut. Besonders empfehlenswert für Leser:innen, die Familiengeschichten mit Mystery-Elementen mögen und Lust auf ein modernes Little Women-Retelling haben. Wer hingegen einen kompromisslos straffen Thriller erwartet, könnte sich an den vielen Perspektiven und Twists etwas verlieren. Vielen Dank an NetGalley und Der Audio Verlag für das Hörbuch-Rezensionsexemplar.
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Enttäuschend
Judith G. - Bewertet am 26.04.2026
Zustand: Exzellent
Der Thriller "Beth is dead" von Katie Bernet handelt von den vier Schwestern Beth, Jo, Amy und Meg. Beth wird zu Beginn des Buches tot im Park aufgefunden und das Rennen zur Ermittlung des Täters beginnt - selbst die Schwestern scheuen sich nicht davor, sich gegenseitig zu verdächtigen. Die Geschichte wird in zwei Zeitsträngen erzählt: vorher (vor Beths Tod) und heute. Zusätzlich gibt es vier Perspektiven, jeweils als Ich-Erzähler: Beth (nur "vorher"), Jo, Amy und Meg. Insgesamt habe ich mir sehr viel vom Buch versprochen, jedoch fehlt es meiner Meinung nach den Hauptfiguren an Tiefe. Es gibt zu viele Perspektiven, die sich schnell abwechseln als dass man sich gut in jede der Schwestern hineinversetzen könnte. Die Schreibweise lässt zwar ein flüssiges Lesen zu, jedoch ist der Text leider nicht spannend geschrieben. Auch wenn man rational weiß: das soll jetzt spannend sein, aber der Funke ist bei mir leider nicht übergesprungen. Fazit: die Grundidee hinter der Geschichte ist klasse, leider hat mich der Thriller nicht berührt und ich konnte mich auch nur schwer eine Verbindung zu den Schwestern aufbauen.
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Kleine Frauen, große Sorgen
Judy N. - Bewertet am 20.04.2026
Zustand: Exzellent
Die vier Töchter der Familie March stehen sich sehr nahe: Meg, die Älteste, ist Studentin in Harvard; die 18-jährige Jo(sephine) bereitet ihr Debüt als Romanautorin vor; die 17-jährige Beth (Elisabeth) ist hochbegabte Pianistin und wird bald ein spezielles Internat besuchen um diese Gabe zu fördern; die 15-jährige Amy gilt eher als rebellisch und aufmüpfig, aber auch ihr Talent als Künstlerin verdient Beachtung. Nachdem ihr Vater einen Roman mit seiner Familie in der Hauptrolle veröffentlicht hat, stehen die Mädchen im Fokus der Öffentlichkeit, was sie größtenteils niemals wollten. Am Neujahrsmorgen wird Beth tot aufgefunden, mit einer schlimmen Wunde am Kopf. Wer hätte ihr etwas antun können? Es handelt sich um eine moderne Adaption des Klassikers „Little Women“ von Louisa May Alcott, ergänzt durch einen Kriminalfall als spannende Komponente. Ich habe deren Bücher (bisher) nicht gelesen, kenne aber einige der Verfilmungen. Meiner Einschätzung nach sind die Figuren sehr gut dem Original nachempfunden und auf eine erfrischende Art in die heutige Zeit übertragen. Erzählt wird abwechselnd von den vier Schwestern in zwei Zeitebenen: „davor“ und „heute“. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten die Mädchen in ihren jeweiligen Kapiteln zu unterscheiden. Trotzdem hätte ich mir etwas deutlichere „Stimmen“ zur Abgrenzung gewünscht. Für mich persönlich war der Erzählstil immer flüssig und sehr mitreißend, allerdings eben auch für alle Schwestern gleichermaßen. Die Geschichte liest sich wunderbar spannend. Es kommen reichlich Geheimnisse ans Tageslicht; unerwartete Wendungen verändern immer wieder die Verdachtsmomente und machen das Miträtseln um den möglichen Täter und Tathergang so abwechslungsreich. Dabei wird auf extreme Gewalt und grausame Beschreibungen verzichtet, was ich als äußerst angenehm und passend empfinde. Ich habe das Buch in 2 Tagen durchgesuchtet und das spricht sehr für die Autorin und die Handlung. Ein besonderes „Goodie“ ist das gestaltete Lesezeichen in der Buchklappe. Fazit: spannender Kriminalfall auf Basis eines Klassikers, sehr empfehlenswert!
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