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Der Umwelt zuliebe

Ich am ersten Tag nach dem Urlaub

KUNST kaviar (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

5.0 Sterne
aus 1 Produktbewertung
Optischer Zustand
Beschreibung
Die Höhen und Tiefen des Arbeitsalltags: Der Trübsinn, wenn man nach dem Urlaub realisiert, dass das nächste lange Wochenende noch weit entfernt ist. Das unangenehme Gefühl, wenn man nach drei Sekunden den Namen des neuen Kollegen wieder vergessen hat. Der Schreck, wenn man aufwacht und feststellt, dass das erste Teams-Meeting des Tages in fünf Minuten beginnt. Die Ernüchterung, wenn die Chefin auf die fünf Fragen in der E-Mail mit »Okay« antwortet. Ja, das kennen wir. Das ist unser Leben zwischen Weckerklingeln und Feierabend. Einfacher wird’s, wenn man’s mit Humor nimmt. So wie KUNST + kaviar. Die Idee, Kunst mit Memes zu verbinden, kam den Kunsthistorikerinnen nach zu vielen Deadlines, zu wenig Schlaf und zu viel Kaffee. Plötzlich waren da: ein Gemälde, ein Satz, ein Schmunzeln. Aus der spontanen Selbsttherapie wurde eine Form der Kunstvermittlung auf Instagram – der Meme Monday. In diesem Buch sind 80 Memes versammelt, in denen wir uns durchaus wiedererkennen.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
14.04.2026
Sprache
Deutsch
EAN
9783755820215
Herausgeber
DuMont Buchverlag
Sonderedition
Nein
Autor
KUNST kaviar
Seitenanzahl
112
Auflage
1
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Buch Untertitel
Kunst für stressige Zeiten
Schlagwörter
Barock, Meme Monday, Kunstvermittlung, Arbeitnehmer, Meme-Buch, Meme, Memes, Museum, Alte Kunst, Klassische Kunst, Arbeit, Alltagsstress, Kunstbuch, Renaisssance
Thema-Inhalt
WH - Humor A - Kunst JHBL - Soziologie: Arbeit und Beruf WHB - Political humour / political satire WZG - Geschenkbücher
Höhe
140 mm
Breite
17 cm

Hersteller: DuMont Buchverlag GmbH, Amsterdamer Straße 192, Köln, Deutschland, herstellung@dumont.de, DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG

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5.0
Aus 1 Bewertungen zu Ich am ersten Tag nach dem Urlaub
Aus 1 Bewertungen zu Ich am ersten Tag nach dem Urlaub
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Montags-Meme goes Buchprojekt
Mirjan S. - Bewertet am 29.04.2026
Zustand: Exzellent
Mit „Ich am ersten Tag nach dem Urlaub“ (DuMont Verlag, 2026, 112 Seiten) haben Anjelika Spöth und Karina Chernenko aka KUNST + kaviar ein Buch abgeliefert, das ich so in der Form noch nicht gesehen habe. Es ist Satire, Kunstvermittlung und pure Lebenshilfe für jede:n, aber vor allem für diejenigen, die im Arbeitsalltag manchmal auch aus den unterschiedlichsten Gründen an ihre Grenzen kommen :D Worum geht’s? In diesem schmalen Büchlein versammelt das Mutter-Tochter-Duo hinter KUNST + kaviar ein „Best-of“ ihrer „Meme Mondays“. Die Idee zu dem Format ist ihnen im stressigen (Arbeits-)Alltag zwischen zu vielen Deadlines, Schlafmangel und Kaffeeentzug gekommen. Da sich in den Memes wirklich jede:r wiederfindet, war der Weg zum Buch nicht weit. Jetzt dürfen wir zum ersten Mal eine gedruckte Sammlung dessen in den Händen halten, was als Social-Media-taugliches, nahbares Kunstvermittlungsprojekt begonnen hat. Meine Meinung Was schreibt man bitte über so ein Buch? Seit ich das Cover gesehen habe, wusste ich: Das muss ich unbedingt lesen. Auch wenn es in erster Linie ein bisschen an diese Sprüche-Geschenkbücher erinnert, die es (immer noch!) für spezielle Anlässe wie Geburtstage oder Hochzeiten zu kaufen gibt und die dann meistens ungelesen im Regal verstauben... aber da habe ich mich getäuscht! Ich habe mich in so vielen Memes wiedergefunden und musste mehr als einmal laut lachen. Es bringt alltägliche Situationen – sei es im Büro, auf Social Media oder an öffentlichen Orten – sehr auhentisch auf den Punkt. Und das vor allem aus einer feministischen Perspektive heraus, was mir persönlich super wichtig ist. Was mich aber am meisten abgeholt hat: Dieses Buch schafft es eine Brücke zwischen der eigenen Lebenswelt und Kunst zu schlagen. Die Autorinnen zeigen uns, dass die Gemälde "alter Meister:innen" eigentlich genau die Emotionen spiegeln, die wir heute noch haben. Nur dass wir sie heute eben „Meeting-Müdigkeit“ oder „Finance-Bro-LinkedIn-Gehabe“ nennen. Es ist ein kritischer, inklusiver Blick, der marginalisierte Perspektiven in der heutigen Zeit sichtbar macht und trotzdem den Humor nie verliert. Ganz ehrlich? Ich hätte mir gewünscht, dass es so ein Buch bei mir in der Schule gegeben hätte. Nicht nur haben wir tatsächlich seeeehr wenig bis gar nichts über Kunstgeschichte gelernt (obwohl ich Geschichte super spannend finde und mich stundenlang in Kunstmuseen aufhalten kann), sondern auch nichts über den Zusammenhang zwischen Kunst und Gesellschaft. Sonst hätte ich wahrscheinlich schon früher gecheckt, wie Kunst mit Macht, Körpern und aktuellen Geschehnissen verknüpft ist und wie mittels Kunst auf kreative Art und Weise Gesellschaftskritik geübt wird. Wenn ich etwas kritisieren müsste, wäre es, dass ich mir persönlich noch mehr Hintergrundwissen zu den Gemälden gewünscht hätte. Sie sind zwar am Ende alle aufgelistet, wer mehr über die Werke erfahren möchte, muss aber selbst recherchieren. Ich glaube aber, das war auch gar nicht der Anspruch des Buches und hätte es um einiges dicker und weniger niederschwellig gemacht. Fazit Das Buch eignet sich perfekt als Geschenk, nicht nur (aber sicherlich auch) für Kunstinteressierte. Besonders aber für alle, die den Büroalltag kennen, sich für Feminismus begeistern und/oder Memes feiern. Ja, auch für Opa Herbert, auch wenn der an der ein oder anderen Stelle vielleicht nicht lachen wird :D Von mir gibt es jedenfalls eine Empfehlung! Und weil das Thema „Arbeitswelt, aber feministisch“ noch so viel Potenzial bietet, hoffe ich sehr auf eine Fortsetzung. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an den Dumont Verlag für das Rezensionsexemplar.
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