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Der Umwelt zuliebe
Beschreibung
Wir schreiben das Jahr 52 vor Christus. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt. Halt. Stopp! Moment mal. Da stimmt doch was nicht. Rein geografisch befinden wir uns nämlich nicht in Europa, sonden im exotischen Afrika, genauer gesagt in Ägyptens schönem Nildelta. Und die an diesem Strom gelegene Stadt Alexandria ist Schauplatz der zweiten Realverfilmung nach Claude Zidis "Asterix & Obelix gegen Caesar", die vor rund drei Jahren mehr als 3 Millionen begeisterte Comic-Fans vor die Leinwand lockte. In "Asterix & Obelix: Mission Kleopatra" ist von den gallischen Freunden zunächst wenig zu sehen. Vermutlich verteidigen sie mal wieder ihr kleines Dorf gegen die Römerbrut, bauen Hinkelsteine oder essen Wildschweinbraten.
Aber auch Kleopatra (Traumfrau Monica Bellucci) hat mit den römischen Invasoren ihre liebe Not, behauptet doch deren arroganter Capo Caesar (Alain Chabat, zugleich noch Autor und Regisseur des Films), die aparte Königin brächte es nicht fertig, binnen dreier Monate ihm zu Ehren einen prunkvollen Palast hochzuziehen. Sofort lässt Kleopatra ihren besten Architekten, einen windigen Typen namens Numerobis, kommen und beauftragt diesen mit dem Bau. Aber man kennt die Südländer ja, das Malochen haben die nicht gerade erfunden. Und nachdem die Arbeiten auch noch von fiesen Saboteuren massiv behindert werden, erinnert sich Numerobis seiner gallischen Kumpel und ruft Asterix (Christian Clavier), Obelix (Gérard Depardieu) und den Druiden Miraculix (Claude Rich) zu Hilfe. Die machen sich sogleich mit Idefix und Zaubertrank im Gepäck auf den Weg ins ferne Ägypten, wo sie sich nicht nur als tollkühne Bauarbeiter, sondern auch als versierte Römer-Prügler bewähren.
Mit unglaublichem Aufwand in Sachen Produktionsdesign, Spezialeffekte und Massenszenen hat Regie-Caesar Alain Chabat einen Monumentalfilm aus dem Boden gestampft, der Meisterwerke wie "Ben Hur" oder "Die zehn Gebote" so popelig wie "Die Sendung mit der Maus" aussehen lässt. Aber Chabat denkt auch an die Lachmuskeln seines Publikums. Neben den bewährten Hauptdarstellern Gérard Depardieu und Christian Clavier, die mit sichtlichem Spaß das berühmt-berüchtigte Comic-Duo erneut verkörpern, gibt's witzige Anspielungen auf die Neuzeit. Wie etwa Vodafonis, jene Dame, die wie eine Ägypterin aussieht, aber wie ein Handy spricht. Ein weiteres Highlight: das Jim-Carrey-artige Grimassenspiel von Frankreichs Kultkomiker Jamel Debbouze alias Numerobis.
Hersteller: Universum Film, Neumarkter Str. 28, München, 81673, info@universumfilm.de
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