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Beschreibung
»Die Geschichte einer Emanzipation – stark und unverwechselbar.« Anne Rabe »Lewandoskis Stoff ist so ungewöhnlich, die erzählerische Form so wagemutig, dass man sich trotzdem nur dem Staunen überlassen kann, über diese große literarische Kür.« Marie Schmidt, Süddeutsche Zeitung Ein Gummibärchen essen, heute den Arm, morgen ein Bein. Was sich anhört wie ein Witz, ist Alltag für die Leistungsturnerin Amik. Für sie zählt jedes Gramm, jeder Wettkampf, jede Wiederholung. Und jede überschrittene Grenze nimmt Amik dafür hin. »Die Routinen« seziert eine Welt, von der jeder ahnt, dass sie hart ist, aber niemand sieht oder sehen will, wie ausbeutend ein System ist, auf dem so viel Glitzer und Glanzspray liegt. München. Montreal. Tokio. Wenn die olympischen Spiele anstehen, blickt die ganze Welt auf eine Stadt, auf eine Mannschaft, auf eine Leistungsturnerin. Die Mädchen und Frauen trainieren ihr gesamtes Leben auf diesen Moment hin. Aus diesem Wir der Turnerinnen, das in olympischen Jahren denkt, vom Training auf die Waage zu den Wettkämpfen gedrängt wird, entspringt ein Ich, die Turnerin Amik. Sie beugt sich den gnadenlosen Wettbewerbsprinzipien ihres Sports und mit jedem weiteren Schritt auf ein Siegerinnenpodest entfernt sie sich mehr von den Mädchen, die sie gestern noch getröstet haben. Auf kraftvolle Weise erzählt Son Lewandowski von Sport und Politik, von fragilen Beziehungen und den Grenzen des eigenen, alternden Körpers. Die Geschichten von berühmten Turnerinnen und der größte Missbrauchsskandal der Sportgeschichte werden in die Geschichte von Amik eingewebt und machen »Die Routinen« zu einer atemlosen Leseerfahrung.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
17.01.2026
Sprache
Deutsch
EAN
9783608967166
Herausgeber
Klett-Cotta
Sonderedition
Nein
Autor
Son Lewandowski
Seitenanzahl
272
Auflage
2
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Einbandart Details
mit Schutzumschlag

Hersteller: Klett-Cotta Verlag, Rotebühlstraße 77, Stuttgart, Deutschland, 70178, produktsicherheit@klett-cotta.de, J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH

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4.0
Aus 1 Bewertungen zu Die Routinen
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Gold über-Wunden
Mirjan S. - Bewertet am 20.02.2026
Zustand: Exzellent
Mit „Die Routinen“ (Klett-Cotta, 272 Seiten, ET 17.01.2026) legt Son Lewandowski, die 2023 u. a. zum Klagenfurter Literaturkurs eingeladen war und mit diesem ihrem Debüt für den lit.cologne-Debütpreis nominiert ist, einen ebenso poetischen wie schonungslosen Roman über das Leistungsturnen vor. Erzählt wird aus einem kollektiven „Wir“, aus dem sich allmählich das „Ich“ der Turnerin Amik herauslöst, eine Emanzipationsgeschichte in einem System, das Individualität systematisch schleift. Meine Meinung Ich habe mich sehr auf diesen Roman gefreut. Hochleistungssport, feministische Perspektive, Systemkritik? Genau mein Thema. Und trotzdem: Ich habe wirklich gebraucht, um hineinzufinden. Aber von vorne: Schon recht früh während des Lesens wird klar, dass nicht der Wettkampf an sich im Zentrum steht, sondern die Struktur dahinter: „Routine ist eine Erinnerung ohne Gefühl.“ (S. 93) Dieser Satz gibt schon einen ersten Hinweis auf die Titelwahl. Lewandowski schreibt in einer bildmächtigen, fast lyrischen Sprache, die sich immer wieder mit dokumentarischen Einschüben verschränkt. Reale Turnerinnen wie Nadia Comăneci, Olga Korbut oder Simone Biles werden zu Spiegeln eines Systems, das Kinderkörper formt, verbraucht und vermarktet. Am besten fasst das wohl dieses Zitat zusammen: "Eine Kindheit verpassen wie einen Termin.“ (S. 136) Der hohe Preis von Ruhm wird sehr klar benannt. Die Waage am Halleneingang wird zum Symbol: „Ich stieg auf die Waage, ohne zu wissen, dass ich nie wieder aus ihr herausfinden würde“ (S. 58). Essstörungen, Pubertät, Menstruation, sexualisierte Gewalt, rassistische Schönheitsnormen: die Autorin benennt all das, ohne je ins Sensationelle zu kippen. Bezeichnend fand ich die Passagen über Medialisierung und Kommerzialisierung: „Wenn wir gewinnen, sind wir das Land, der Verein, der Werbevertrag … Wenn wir verlieren, fahren wir nach Hause und beginnen von vorn.“ (S. 106) Ich kann mir nur ansatzweise vorstellen, was für ein Druck das für die Athlet:innen bedeutet. Formal ist das Buch fordernd. Chronologie wird aufgebrochen, Zeiten verschieben sich, das „Wir“ spricht mal historisch, mal gegenwärtig. Ich war stellenweise irritiert, musste nochmal zurückblättern und Passagen nochmal lesen. Was am Ende bei mir aber bleibt, ist wieder einmal Wut auf ein System, das Menschen nicht ausreichend schützt und Bewunderung für die (real existierenden) Frauen, die viel erlebt und überlebt haben, ohne in der Opferrolle zu verharren. Denn wie wir alle wissen: Die Scham muss die Seiten wechseln. Fazit „Die Routinen“ ist definitiv kein leichter Roman, aber ein notwendiger. Für alle, die sich für Körperpolitik, feministische Gegenwartsliteratur und die Schattenseiten des Spitzensports interessieren. Weniger geeignet für Leser:innen, die eine klassische, chronologisch erzählte Sportgeschichte erwarten. Vielen Dank an der Stelle an netgalley.de und den Klett-Cotta Verlag für das Rezensionsexemplar.
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