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Beschreibung
WTF! 20 Frauen stranden auf einer Insel Nach einem Flugzeugabsturz finden sich 20 Frauen auf einer abgelegenen Insel wieder und fragen sich, ob sie im Paradies oder in der Hölle gelandet sind. Sophie möchte Yoga machen und eine Menstruationshütte für alle bauen, Aurelia findet, das sei Cultural Appropriation, Bente will Lesbos ausrufen, Else ein Matriarchat errichten, hat aber kein Gegenüber, Noëlla möchte den Kommunismus ausprobieren, Nykki sucht ihr Drogentäschchen, Billie ist gar keine Frau, Evren ist wütend, Cara erscheint eine feministische Göttin, Nadja vermisst ihre Firma, Anne findet das alles nervig und Betty weiß nicht, wovon die anderen überhaupt sprechen, und will einfach nur nach Hause. Die Welt steckt in einer Krise – die 20 Frauen nach dem Absturz auch. Wie viel Sinn machen ihre Grabenkämpfe und was braucht es, um gemeinsam etwas Neues zu schaffen? Und die vielleicht wichtigste Frage: Werden sie überleben? 1. Auflage mit Farbschnitt!
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
03.03.2026
Sprache
Deutsch
EAN
9783701183975
Herausgeber
Leykam
Sonderedition
Nein
Autor
Laura Melina Berling
Seitenanzahl
272
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Einbandart Details
mit Lesebändchen
Buch Untertitel
Roman
Schlagwörter
Feminismus, Robinsonade, Grabenkämpfe, feministische Theorie, Sartire, Abenteuer
Thema-Inhalt
FB - Belletristik: allgemein und literarisch
Höhe
205 mm
Breite
13 cm

Hersteller: Leykam, Dreihackengasse 20, Graz, Österreich, 8020, office@leykamverlag.at, Leykam Buchverlagsges.m.b.H. & Co. KG

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3.0
Aus 1 Bewertungen zu Medusa in Paradise
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Feminismus als Robinsonade
Mirjan S. - Bewertet am 07.03.2026
Zustand: Exzellent
„Das ist wie beim Dschungelcamp." (S. 45) So lakonisch fasst eine der gestrandeten Frauen in Laura Melina Berlings Debütroman "Medusa in Paradise" zusammen, was eigentlich eine Katastrophe ist und was sich im Laufe des Buches als ziemlich treffende Metapher herausstellt. Erschienen im März 2026 bei Leykam, erzählt der Roman von zwanzig Frauen, die nach einem Flugzeugabsturz auf einer abgelegenen Insel stranden. Was folgt, ist keine klassische Überlebensgeschichte, sondern eine satirische Reflexion über feministische Grabenkämpfe, Solidarität und die Frage, ob Frauen unter sich eigentlich besser miteinander können, oder ob die Strukturen, gegen die sie kämpfen, längst in ihnen selbst sitzen. Meine Meinung Die Grundidee ist stark, mutig und sehr originell. Berling, die als feministische Bloggerin bekannt wurde und zuletzt das Sachbuch "Modern Heartbreak" veröffentlicht hat, nutzt die Insel als Gleichnis: Die zwanzig Frauen sind nicht einfach nur gestrandete Individuen, sondern stehen jeweils für verschiedene Positionen innerhalb des Feminismus. Sophie will eine Menstruationshütte bauen und beruft sich auf die Wolfsfrau. Evren wirft ihr koloniale Sprache vor. Noëlla erklärt den Kommunismus. Else will das Matriarchat. Betty will einfach nur nach Hause. Wer feministische Debatten kennt, wird sich in der einen oder anderen Frau (mal amüsiert, mal unangenehm berührt) wiedererkennen. Der Medusa-Mythos, auf den auch der Buchtitel verweist, zieht sich als roter Faden durch das gesamte Buch. Berling erzählt ihn nicht einfach nach, sondern deutet ihn um: Medusa nicht als Monster, sondern als Frau, die zum Monster gemacht wurde und als Warnung: „Doch trotz aller Unterschiede, trotz aller Widrigkeiten müssen sie sich mit Sanftheit begegnen. Denn nicht jede Meduse ist gleich." (S. 159) Wenn Medusen einander zu Stein erstarren lassen, hat das Patriarchat gewonnen, ohne auch nur einen Finger zu rühren. Ich persönlich hatte trotz der starken Grundidee einige Herausforderungen beim Lesen: Die Vielzahl an Figuren führt dazu, dass viele von ihnen Positionen bleiben und man wenig über sie als Personen erfährt. Darunter hat in meinem Fall auch die emotionale Nähe gelitten, die ich beim Lesen brauche. Es muss nicht heißen, dass mir Figuren sympathisch sein müssen, aber sie hatten für mich abgesehen von ihrer jeweiligen Positionierung kein Fleisch, keine Persönlichkeit. Hinzu kommt die schiere Anzahl an Figuren, bei denen es mir wirklich schwerfiel, sie auseinanderzuhalten. Das ist, wie ich nach einem Austausch mit der Autorin besser verstehe, durchaus intendiert: Die Überforderung der Hauptfigur Cara soll auch die Überforderung spiegeln, die man in feministischen Diskursen selbst kennt. Das macht intellektuell Sinn, hat mich emotional aber leider auch auf Distanz gehalten. Fazit "Medusa in Paradise" ist kein einfaches Buch, und das ist kein Vorwurf. Es will reiben, überfordern, Widersprüche nebeneinander stehen lassen und darin liegt wohl auch seine eigentliche Stärke. Wer literarisch dichte Charakterzeichnung sucht, wird das Buch vielleicht als zu essayistisch empfinden. Wer feministische Theorie zugänglich und satirisch aufbereitet lesen will, wird genau das finden. Und wer zusätzlich ein Cover und einen Farbschnitt sucht, der im Regal sofort auffällt: auch die werden hier glücklich.
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