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Beschreibung
Mira Zehmann ist Hausärztin, Mutter, Ehefrau. Sie stammt aus einer jüdischen Familie in Odesa, vor Jahren hat sie zusammen mit ihrem Mann die Ukraine verlassen, um in Deutschland ihr eigenes Leben zu leben – für sich und ihre kleine Tochter. Doch als in ihrer alten Heimat Bomben explodieren, gerät ihre Welt aus den Fugen, und ein erbarmungsloser Zugwind weht durch ihr Leben. Die Hausarztpraxis wird zur Anlaufstelle, lang ist die Schlange der ukrainischen Patienten, die alle zu Mira wollen auf der Suche nach Trost, nach Heilung und Mitgefühl. Ob eine Affäre hilft, Miras Unmut über den unendlich langen Besuch der Schwiegermutter zu überwinden? Als Mira verfolgt, wie ihre Patienten zwischen den Welten reisen, steht für sie fest: Sie muss nach Odesa, muss ihre über neunzigjährige Oma besuchen, das Meer sehen, mit ihren Freunden tanzen gehen. Iryna Fingerova erzählt so bewegend wie authentisch von Miras Trauer, ihren Schuldgefühlen, ihrer Wut und Resignation, bis hin zu dem Versuch, das eigene Leben weiterzuleben, die Ereignisse zu akzeptieren und vielleicht persönlichen Frieden zu finden.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
20.02.2026
Sprache
Deutsch
EAN
9783498008000
Herausgeber
Rowohlt
Sonderedition
Nein
Autor
Iryna Fingerova
Seitenanzahl
304
Auflage
2
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Einbandart Details
mit Schutzumschlag

Hersteller: Rowohlt Verlag GmbH, Kirchenallee 19, Hamburg, Deutschland, produktsicherheit@rowohlt.de, Rowohlt Verlag GmbH

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

4.3
Aus 3 Bewertungen zu Zugwind
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Parallelleben sensibel und poetisch erzählt
Annegret H. - Bewertet am 11.03.2026
Zustand: Exzellent
An "Zugwind" hat mir am meisten die poetische, ausdrucksstarke Sprache und das aktuelle Setting gefallen. Iryna Fingerova schreibt wirklich phänomenal. Mit beeindruckendem sprachlichen Geschick lässt sie Figuren lebendig werden. Im ersten Drittel des Romans lernen wir die Protagonistin Mira kennen, die vor einigen Jahren mit ihrem Mann aus der Ukraine nach Deutschland ausgewandert ist und hier als Hausärztin arbeitet. Mit dem Ausbruch des russischen Angriffskrieges kommen immer mehr ukrainische Geflüchtete in ihre Praxis, oft suchen sie eher Trost als eine medizinische Behandlung. Diese vielen Personen, denen Mira in der Praxis begegnet, beschreibt die Autorin knapp und fast stakkatohaft mit ganz wenigen Eigenschaften und einem kurzen Einblick in Miras Diagnose. Obwohl man eigentlich kaum etwas über diese Personen erfährt und sie nur für einen Moment auftauchen, hat die Autorin ein echtes Geschick, sie lebendig werden zu lassen. Überrascht hat mich, dass die im Klappentext angekündigte Reise nach Odesa erst so spät im Roman passiert ist und dann auch nur sehr kurz dauert. Iryna Fingerova beschreibt den absurden Kontrast zwischen Krieg und einem Alltag, der trotzdem irgendwie weitergeht. Mira besucht Familie, geht zu einer Party, auf ein Konzert und auf einen Flohmarkt. Unterbrochen wird dieses scheinbar normale Leben durch Luftangriffe und Soldaten, die sie für kurze Momente in der Stadt sieht. Mit der Rückkehr nach Deutschland scheint Mira freudig gestimmt und plötzlich erwacht. Der Trip hat viele positive Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit ausgelöst, aber sie scheint auch die Momente mit ihrem Mann und ihrer Tochter mehr als vorher zu genießen. Der Krieg wird eher zu einem Hintergrundrauschen. Es folgt eine weitere Reise, dieses Mal nach Mallorca. Doch die gute Laune hält nicht an, schließlich kehrt Mira zur Arbeit zurück, hat dort wieder intensiven Kontakt zu vielen ukrainischen Patient:innen, sodass sie die grausame Realität des Krieges in ihrer Heimat und das schwer zu ertragende friedliche Parallelleben in Deutschland zunehmend vor Herausforderungen stellt. Die Geschichte ist so sensibel, aber gleichzeitig sehr bewegend erzählt, sodass die Lektüre eine echte Bereicherung ist!
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Wehmütig, lyrisch und trotz all der Schrecken wunderschön ge
Kerstin H. - Bewertet am 02.03.2026
Zustand: Exzellent
In Zugwind von Iryna Fingerova wird die Geschichte der jüdischen, aus der Ukraine stammenden Ärztin Mira Zehmann erzählt, deren Welt aus den Fugen gerät als in ihrer alten Heimat der Krieg ausbricht. Mit schlichten, kraftvollen, gar poetischen Worten lässt Fingerova ihre Protagonistin Mira aus der Ich-Perspektive erzählen. Dabei wird schnell klar: Ein Wohlfühlroman wird das nicht. Und das ist auch absolut richtig und wichtig so. Denn es ist ein Roman, der wichtigen, aktuelle Themen bespricht. Was ist zu Hause? Wie ist es wenn man sich nicht ganz zu Hause fühlt und zu Hause nicht sicher fühlen kann? Wie ist es, wenn man sich schuldig fühlt, weil man im sicheren Deutschland lebt und wie ist es, wenn der Zugwind bei einem einzieht und es aus allen Ritzen, Ecken und Löchern durch einen durch weht. Mal beschreibt Fingerova die Ereignisse mit brillanter Klarheit. Lässt uns Ausschnitte aus den Leben der Patient:innen sehen, die zu Mira in die Hausarztpraxis kommen. Meist auch Ukrainer:innen, die froh sind über eine Ärztin die ihre Sprache spricht. Dann wieder zaubert Fingerova durch eine bildhafte Sprache Szenen aufs Papier die mehr Gefühl als Wirklichkeit sind. Metaphern, Ideen und Emotionen werden so bildhaft dargestellt, dass man sich als Leser:in hier und da vielleicht mal fragt, was genau gemeint ist, aber das Gefühl sofort greifen kann. Zu sensibel in Sachen Krankheiten sollte man nicht sein, denn Miras Alltag als Ärztin ist stellenweise detailliert beschrieben. Nicht als Schockmittel, sondern um klar zu zeigen was mit den Menschen passiert, die ihre Heimat verlassen müssen. Was unter Druck generell mit Menschen passieren kann. Dabei ist mir besonders ein Kapitel im Gedächtnis geblieben, in dem Mosaik artig kurzer Absatz an kurzer Absatz gereiht wurde bei dem die verschiedenen Lebensrealitäten der Menschen gezeigt wurden. Die eine Familie will in Deutschland bleiben, die andere schnellstmöglich zurück, die nächste kann das alles kaum begreifen und überhaupt versteht man untereinander die Beweggründe der anderen kaum. Allein mit diesem Kapitel hat die Autorin es aus meiner Sicht geschafft einen Flickenteppich zu weben, in dem die diversen Ansichten meisterhaft miteinander verwebt wurden. Mir hat der Roman, auch wenn ich öfter mal Pause machen musste, sehr gut gefallen. Die Pausen brauchte ich auch nur zum Durchatmen, denn wie gesagt, leichte Kost ist das hier sicher nicht. Dafür wehmütig, lyrisch und trotz all der Schrecken wunderschön geschrieben. Ein Roman für alle die nicht nur Eskapismus, sondern auch andere Lebensrealitäten kennen wollen.
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Zerrissenheit
Judith G. - Bewertet am 22.02.2026
Zustand: Exzellent
Das Cover des Romans finde ich sehr interessant und ungewöhnlich, sodass es neugierig auf die Geschichte gemacht hat. Die Farbgestaltung und die Schriftart finde ich besonders gut gelungen. "Zugwind" handelt von der Ärztin, Mutter und Ehefrau Mira Zehmann. Sie ist in Odesa geboren, lebt aber mit ihrer Familie seit einigen Jahren in Deutschland. Als der Krieg in der Ukraine beginnt, nistet sich ein Zugwind bei ihr ein, der sie nicht mehr vollständig verlässt und ihr keine Ruhe lässt. Ich finde es sehr passend, dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Dadurch kann man sich als Leser gut in Mira hineinversetzen, auch wenn sie an manchen Stellen noch distanziert bleibt. Ihre Zerrissenheit zwischen dem Alltag in Deutschland und den Schuldgefühlen bezüglich des Krieges - sie ist hier in Sicherheit, während ihre Familie und Freunde dem Krieg ausgesetzt sind - wird sehr gut dargestellt. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, wirkt an einigen wenigen Stellen jedoch etwas abgehackt. Alles in allem ist es ein lesenswertes Buch, das ein sehr wichtiges Thema behandelt.
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