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Beschreibung
»Wenn Sie in diesem Sommer nur ein Buch lesen, dann dieses!« Jana Felgenhauer, Stern Eigentlich könnte die Familie Flynn eine Vorbild-Vorstadt-Familie sein: Mutter, Vater und drei Töchter, sonntags geht man in die Kirche. Eigentlich. Denn die Flynns haben es schwer. Jeder für sich und alle miteinander. Seit Mutter Catherine in einer Sinnkrise beschlossen hat, die Ehe zu öffnen, lebt Vater Bud im…  Auto in der Garage und findet in der Selbsthilfegruppe Zuflucht, die am wenigsten nach Sekte klingt: die Verlorenen Schäfchen. Auch die Töchter suchen ihre Wege aus der familiären Lebenskrise: Die jüngste, Harper, ist sich sicher, dass sie einer großen Verschwörung auf der Spur ist. Louise befindet sich in einem ungünstigen Beziehungsstrudel mit ihrem fundamentalistischen Online-Lover, während die dritte im Bunde, Abigail, einen schweigsamen jungen Mann namens Kriegsverbrecher-Wes datet. Und all diese Fäden laufen ausgerechnet bei einem zwielichtigen Milliardär zusammen. Mit hinreißender Lakonie erzählt Madeline Cash von einer Familie kurz vor dem Kollaps in den Turbulenzen unserer durchmodernisierten Welt. »Verlorene Schäfchen« ist der Familienroman der Stunde. »Unglaublich witzig, rasant und mitreißend – glaubt dem Hype!« Dua Lipa »Die Dialoge funkeln vor Sprachwitz und Schlagfertigkeit. Ein literarisches Wunder!« Thea Dorn, Das Literarische Quartett »Der Roman brilliert durch seinen Hang zur absurden Komik und Sätze, bei denen einem das Lachen im Halse steckenbleibt.« Lesart, Deutschlandfunk Kultur
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
13.05.2026
Sprache
Deutsch
Originalsprache
Englisch
EAN
9783328604518
Herausgeber
Penguin
Titel in Originalsprache
Lost Lambs
Sonderedition
Nein
Autor
Madeline Cash
Seitenanzahl
320
Einbandart
Gebundene Ausgabe

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4.2
Aus 5 Bewertungen zu Verlorene Schäfchen
Aus 5 Bewertungen zu Verlorene Schäfchen
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Zwischen Chaos, Überforderung & einer kaum funktionierenden
Nadine S. - Bewertet am 21.08.2026
Zustand: Exzellent
"Verlorene Schäfchen" von Madeline Cash klang (und wird auch so angepriesen) nach einem dieser schrägen Bücher, die gleichzeitig bissig, klug und völlig drüber sind. Es geht um eine Familie, die irgendwo zwischen Verwahrlosung, Überforderung und emotionalem Ausnahmezustand lebt. 3 Kinder, die…  irgendwie sich selbst überlassen sind und Eltern, die offensichtlich selbst kaum klarkommen und in einer Stimmung, die zwischen Satire und Tragik pendelt. Eigentlich lese ich sowad mal ganz gern. Schwarzer Humor, gesellschaftliche Spitzen, Figuren mit Ecken und Kanten statt Hochglanz. Deshalb hab ich mich auch so auf dieses Buch gefreut. Umso irritierter bin ich jetzt nach dem Lesen, weil ich das Gefühl habe, ein komplett anderes Buch gelesen zu haben als viele andere. Obwohl das Buch überall so gefeiert wird, hat es mich leider überhaupt nicht richtig erreicht. Gerade am Anfang hab ich mich extrem schwergetan. Ich wusste zwischendrin teilweise überhaupt nicht, worauf das Ganze hinauswill, wer jetzt eigentlich welche Rolle spielt und warum manche Szenen so geschrieben sind, wie sie geschrieben sind. Dieses absurde Durcheinander war anfangs eher anstrengend als interessant. Dabei hatte das Buch durchaus Momente, in denen ich verstanden habe, was wahrscheinlich beabsichtigt war. Manche Situationen waren schon schräg und lustig. Aber dieses angebliche „Feuerwerk aus Witz, Intelligenz und Energie“, … sorry, aber wo denn? Ich kann mit schwarzem Humor wirklich etwas anfangen und auch mit böser Satire. Aber hier hat vieles bei mir einfach nicht gezündet. Die lustigen Stellen kann ich an einer Hand abzählen. Trotzdem wollte ich nach 100 Seiten dann auch nicht mehr abbrechen, weil das Ganze plötzlich doch angefangen hat, sich langsam aufzudröseln. Da war auf einmal doch sowas wie Spannung da. Nicht im klassischen Sinn, eher dieses: „Okay… was stimmt hier eigentlich alles nicht?“ Und genau das fand ich dann stellenweise interessant. Dieses kaputte Familienkonstrukt und das eigentlich niemand wirklich hinsieht. Ich glaube nämlich schon, dass zwischen den ganzen seltsamen Szenen etwas steckt. Die Mutter ist kaum präsent, völlig auf sich fixiert und achon auch narzistisch. Der Vater macht auf mich den Eindruck, als würde er selbst komplett in irgendwas festhängen und ist Depressiv aber versucht zumindest die Vaterrolle irgendwie auszufüllen. Gleichzeitig fehlt es der Familie gefühlt an allem. Essen, Aufmerksamkeit, Struktur. Und mittendrin diese hochbegabte Tochter, die offensichtlich Potenzial hat, aber einfach niemanden, der sie auffängt oder ernsthaft begleitet. Dann ist da noch Abigail… ein Teenager, der längst aufgegeben hat, noch brav mitzuschwimmen. Dieses permanente Auflehnen kam für mich gar nicht so überraschend. Wenn sich zuhause alles nur halbherzig anfühlt und keiner wirklich da ist, wundert mich nicht, dass sie irgendwann einfach rebelliert und nur noch genervt ist von allem. Die Botschaft zwischen den Zeilen hab ich also durchaus verstanden. Unterschiedliche Charaktere, jeder kämpft irgendwie für sich allein und am Ende hält man trotzdem auf eine verdrehte Art zusammen. Das kam schon bei mir an. Aber dann dieses Ende. Ich saß wirklich nur da und dachte: Hä? Ernsthaft jetzt? Erst hatte ich Angst, dass jetzt NOCH ein schlimmes Thema oben draufgeworfen wird und das Buch komplett eskaliert. Gott sei Dank wurde das dann nicht mehr in die Richtung gezogen, aber verwirrend fand ich es trotzdem. Für mich hat sich das eher angefühlt wie ein abruptes „So, fertig“, statt wie ein runder Abschluss. Und vielleicht ist genau das mein Hauptproblem mit dem Buch: Es schwurbelt ewig vor sich hin, alles wirkt bewusst chaotisch und plötzlich wird einem irgendwas mit voller Wucht um die Ohren gehauen. Oder wie hab ich es zu @geschichten_sammlerin im buddyRead geschrieben? Als wäre es im Vollrausch geschrieben worden (sorry 🙈) Manche feiern genau das wahrscheinlich. Für mich hat es leider eher dazu geführt, dass ich emotional nie richtig drin war. Am Ende ist es für mich einfach ein Buch, das mir leider nicht viel gegeben hat. Ist eben alles Geschmackssache **whatabout_nadine **
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Unterhaltungswert 1000, aber mit Abzug für rassistische Ster
Vanessa B. - Bewertet am 20.08.2026
Zustand: Exzellent
Ich habe die Lektüre von vorn bis hinten geliebt. Madeline Cash hat in lockerem Ton ein überspitztes, skurriles Werk geschrieben, das mich äußerst gut unterhalten hat. Dafür hat es 5 Sterne verdient. Es gibt aber doch ein paar Stereotype, die deutlich rassistisch sind und zu meiner Schande muss ich…  gestehen, dass mich erst andere Lesende darauf aufmerksam gemacht haben, obwohl es schon wirklich sehr deutlich ist. Aus diesem Grund möchte ich aber auch nicht mehr die volle Bewertung geben. Trotzdem soll auch Raum sein für die großartige Unterhaltung, die Cash geliefert hat. Die kurzen Kapitel, der einfache Schreibstil mit vielen Dialogen und die pointierten Figuren haben das Lesen absolut leicht gemacht. Ich mochte die Geschichte auch strukturell, weil sie sich von einem Familiendrama zu einem spannenden, aber völlig ungruseligen Krimi entwickelte. Dabei greift die Autorin auch das Thema Verschwörungserzählungen auf verschiedene Arten auf, behält dabei aber stets ihren satirischen Unterton bei. Sie hat ein gutes Feingefühl für Spannungssteigerung und das skurrile Überzeichnen ihrer Figuren. Ich habe das sehr gemocht, aber genau diesen Elementen sollte mensch natürlich nicht abgeneigt sein, wenn das Buch gelesen werden soll. Bis hierhin wollte ich klare 5 Sterne geben, doch dann stieß ich auf die erste Kritik und auch, wenn ich vielleicht nicht jede Einschätzung über die Autorin teile (dafür habe ich schlicht zu wenig Informationen), arbeitet sie schon mit einigen Narrativen, die nicht anders als muslimfeindlich/rassistisch gelesen werden können. Die Dichotomie von dem bösen Muslim und dem guten Juden möchte ich nicht unterstützen, auch Satire hat ihre Grenzen. Und ich kann bei diesen beiden betroffenen Nebenfiguren den satirischen Ansatz auch gar nicht so wirklich erkennen. Die Autorin verletzt Menschen unnötig und macht damit Gräben nur noch tiefer. Gleichzeitig möchte ich auch nicht mehr als diesen einen Stern von der Wertung abziehen, was gern kritisiert werden darf, aber am Ende bleibt meine Bewertung immer auch eine gefühlte Entscheidung und ich fand zu viel an diesem Roman ganz groß, um ihn schlecht zu bewerten. Eine damit eingeschränkte Empfehlung - wirklich große Unterhaltung mit rassistischen Narrativen, die nicht in ein lustiges und pointiertes Werk wie dieses gehören. Wer das einzuordnen und zu kritisieren vermag, darf sich gern von dieser Geschichte mitreißen lassen, die so absurd ist, dass die Zeit im Nu vergeht und mensch sich am Ende gleichzeitig fragt: „Was habe ich da eigentlich gerade gelesen?“.
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Großartige Satire
Heike R. - Bewertet am 16.06.2026
Zustand: Exzellent
Dieses Buch hat mich vollends begeistert! Madeline Cash schreibt über eine dysfunktionale amerikanische Familie. Die einzelnen Charaktere sind wunderbar spitz überzeichnet, das ganze Buch, die gesamte Geschichte ist herrlich frech und spritzig geschrieben. So werden mit einem Augenzwinkern…  sämtliche aktuellen Themen verarbeitet: Religion, Untreue, Terror, Hochbegabung, Teenagerbeziehungen, Perspektivlosigkeit, Korruption, ach und noch so viel mehr. Das hört sich nach schwerer Kost an, ist aber federleicht, ohne dabei jemals albern zu sein. Übertrieben, überspitzt und absurd, das ja, das macht auch den Zauber des Buches aus. Auch den Aufbau mit den wechselnden Perspektiven finde ich absolut gelungen. Er passt perfekt zur Geschichte und lässt die Lesenden die Tragik und Komik der Situation spüren und die einzelnen Charaktere und ihre Beweggründe werden sehr nahbar dadurch. Ich hoffe auf viele weitere Bücher dieser großartigen Autorin!
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Witzig und amüsant
Judith G. - Bewertet am 26.05.2026
Zustand: Exzellent
"Verlorene Schäfchen" von Madeline Cash handelt vom Familienleben der Flynns: Bud Flynn, seiner Frau Catherine und deren drei Töchtern Abigail, Louise und Harper. Es ist das reinste Chaos in dieser Familie, aber so witzig und amüsant erzählt, dass man diese Familie einfach lieben muss. Erzählt wird…  aus unterschiedlichen Sichtweisen. Die jeweiligen Familienmitglieder machen zwar den Hauptteil aus, aber auch andere Nebenfiguren kommen zum Zug, was das Ganze abwechslungsreich gestaltet. Schön ist auch, dass jede der Hauptfiguren einen eigenen, verrückten Charakter hat und sich in einer einzigarten, abgedrehten Lebenssituation befindet. Dadurch wird die Geschichte sehr sympathisch und urkomisch. Der Roman hat sich perfekt geeignet, um abschalten zu können und stets ein Lächeln auf den Lippen beim Lesen zu haben.
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Irre gut
Aileen H. - Bewertet am 13.05.2026
Zustand: Gut
Ich kannte die Autorin Madeleine Cash bereits durch das Forever Mag Magazine, von dem ich ein großer Fan bin. Deshalb war ich sehr gespannt auf ihren Debütroman „Verlorene Schäfchen“ – und wurde definitiv nicht enttäuscht. Worum geht es?
In ihrem Roman erzählt Cash auf humorvolle und zugleich…  feinfühlige Weise von der Familie Flynn, die eigentlich wie eine Bilderbuchfamilie wirken könnte – wenn nicht gerade jedes Familienmitglied mit seiner ganz eigenen kleinen Sinnkrise beschäftigt wäre. Die Eltern stecken beispielsweise mitten in einer Ehekrise, und der Vater lebt bereits im Auto in der Garage, zwischen all den Umzugskartons. Schon auf den ersten Seiten zeigt sich der trockene, urkomische Humor, der sich durch das gesamte Buch zieht. Auch der Schreibstil ist flüssig, strukturiert und angenehm leicht zu lesen, weshalb ich das Buch wirklich gerne gelesen habe. Besonders gut gefällt mir, dass jedes Familienmitglied ein eigenes Kapitel bekommt. Dadurch rücken die einzelnen Figuren stärker in den Vordergrund und wirken deutlich greifbarer und lebendiger. Beim Lesen denkt man zwar oft: Was für eine skurrile Familie! Aber wenn man ehrlich ist, zeigt der Roman eigentlich nur etwas völlig Normales – denn hinter den eigenen vier Wänden versteckt schließlich jede Familie ihre ganz eigene Wahrheit. Insgesamt ist „Verlorene Schäfchen“ ein humorvoller, kluger und zugleich ehrlicher Familienroman, den ich sehr gerne gelesen habe und auf jeden Fall weiterempfehlen würde.
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