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Kunst als Kritik der politischen Ökonomie

Tobias Ertl (Broschiert, Deutsch)

Optischer Zustand
Beschreibung
Wie macht man Filme gegen den Kapitalismus? Im Zentrum dieses Buches steht die These, dass dem »gesellschaftlichen Verhältnis« (Marx) des Kapitals ein historisches Darstellungsproblem innewohnt, das jede künstlerische Repräsentation oder Kritik ökonomischer und sozialer Wirklichkeit vor spezifische Herausforderungen stellt. Die Kritik der politischen Ökonomie definiert den Kapitalismus als…  dynamischen und notwendig krisenhaften gesellschaftlichen Zusammenhang, der sich kognitivem Wissen und empirischer Erfahrbarkeit strukturell entzieht. Als gesellschaftliches Verhältnis ist das Kapital unsichtbar und damit der ästhetischen Darstellung nicht einfach zugänglich. Melanie Gilligans Videoarbeiten stellen diese Hypothese auf die Probe. Gilligans Werk, in dem marxistische Theorie auf zeitgenössische Fernsehästhetik trifft, wird hier erstmalig einer ausführlichen Analyse unterzogen. Unter Rückgriff auf kunstwissenschaftliche, sozialtheoretische, ökonomische und medienhistorische sowie ästhetische Methoden und Ansätze wird ihr Werk als Übersetzung der Kritik der politischen Ökonomie in das Medium der Kunst gedeutet. Auch wenn das Kapital selbst nicht darstellbar ist, lässt sich doch seine Undarstellbarkeit reflektieren und künstlerisch bearbeiten.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
13.07.2026
Sprache
Deutsch
EAN
9783035807776
Herausgeber
DIAPHANES
Sonderedition
Nein
Autor
Tobias Ertl
Einbandart
Broschiert
Buch Untertitel
Melanie Gilligans Filme gegen den Kapitalismus
Schlagwörter
Film und bildende Kunst, Gegenwartskunst, Kapitalismuskritik, Künstlerische Praxis, Politische Ökonomie, Videokunst
Thema-Inhalt
JPH - Politische Strukturen und Prozesse
Höhe
200 mm
Breite
12.8 cm

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