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Die Cephalopodenfauna der Schwammkalke von Biburg (Oberoxford, Südliche Frankenalb)

(Broschiert, Deutsch)

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Beschreibung
SCHAIRER, Gerhard: Die Cephalopodenfauna der Schwammkalke von Biburg (Oberoxford, Südliche Frankenalb): Pseudaganides (Nautiloidea), Ammoeboceras, Paraspidoceras, Physodoceras, Rasenia, Orthosphinctes, Aptychen (Ammonoidea), Hibolithes (Coleoidea) Aus dem Bereich eines kleinen Schwammstotzens im Oberoxford (Weißer Jura Beta, planula-Zone) von Biburg, Gemeinde Markt Nennslingen bei Weißenburg/Bayern, werden Pseudaganides sp., Amoebocerassp., Paraspidoceras mamillanum, Physodoceras cf. altenense, Ph. cf. circumspinosum, Rasenia sp., Orthosphinctes (O.) polygyratus, O. (Ardescia) sp., O. (Lithacosphinctes) evolutus, O. (L.) gidoni, O. (L.)sp., Lamellaptychus cf. lamellosus, Laevaptychus latissimus, Hibolithes hastatus und H. sp. beschrieben. Die Verteilung der Faunenelemente im Profi. und ihr Bewuchs werden dargestellt. ANTONIADIS, Prodromos A.: Stratigraphie und Faziesverteilung im Lias der mittleren Chiemgauer Alpen Es wird versucht, die im einzelnen unterschiedlichen und zum Teil sehr groben stratigraphischen Gliederungen in den einzelnen bisher kartierten Teilen des Arbeitsgebietes durch detaillierte Profilaufnahmen und Verwendung einer zahlreichen Ammonitenfauna (die zum größten Teil im Rahmen dieser Arbeit aufgesammelt wurde) zu vereinheitlichen und zu verfeinern. Eine Gliederung des Arbeitsgebietes in kleinere Faziesareale - vor allem wegen der starken Fazies-Differenzierung, die insbesondere den Lias kennzeichnet - erweist sich als zweckmäßig. Weiterhin werden die unterschiedlichen Entwicklungen der einzelnen Faziesareale im ganzen Lias mit einer gewissen Kontinuität verfolgt. Dabei bietet sich eine Übersicht der horizontalen Entwicklung durch die Parallelisierung der Detailprofile. BAUMGARTNER, Karin: Erstnachweis von Gyrogona medicaginula LAMARCK (Characeae) aus der Unteren Süßwassermolasse Bayerns Gyrogona medicaginula, eine erstmals aus dem Stampien des Pariser Beckens (Zone de Fontainebleau) bekannte Charophytenart, wurde nunmehr auch für die Untere Süßwassermolasse Bayerns nachgewiesen. Die Fundschicht wird aufgrund von Ostrakodenfunden dem tieferen Oberoligozän (unterstes Chatt) zugerechnet und mit dem Stampien supérieur des Pariser Beckens korreliert. HERRMANN, Thomas & Roman KOCH: Auftauchphasen und Süßwasser-Zementation in den Oberen Cerithien-Schichten (Aquitan) des Mainzer Beckens Im Steinbruch Mainz-Weisenau wurde eine Schrägschichtungseinheit in den Oberen Cerithien-Schichten untersucht, die vorwiegend aus Biokalkareniten besteht und eine Mächtigkeit von 3 m aufweist. Sie setzt sich aus einzelnen Schrägschichtungskörpern zusammen und wird als Ablagerung von submarinen Barren auf einem flach nach S einfallenden Hang interpretiert. Poren-Typen (Fossil- und Ooid-Lösungsporen sowie kavernös erweiterte Lösungsporen) und Zement-Typen (Hundezahn-, Gravitations- und Meniskus-Zemente sowie granulare Blockzemente) zeigen eine vorwiegend meteorische Diagenese in den Sedimentkörpern an. Anhand von fossilen Grundwasserspiegeln und eines Caliche-Horizontes lassen sich drei Auftauchphasen nachweisen. MOUSSAVIAN, Esmail: Crassethelia suevica nov. gen., nov. sp., eine neue Kalkrotalge (Squamariaceae, Florideae) aus dem Allgäuer Schrattenkalk (Helvetikum, Unterkreide) In der vorliegenden Arbeit wird aus dem obersten Teil des Allgäuer Schrattenkalkes (Helvetikum, tieferes Apt) am Nordhang des Grünten, NE Sonthofen, eine neue marine Kalkrotalge der Familie SQUAMARIACEAE beschrieben: Crassethelia suevica nov. gen., nov. sp.. Diese neue monospezifische Gattung weist sowohl klare strukturelle Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede auf zum fossilen Pseudolithothamnium PFENDER einerseits und zur rezenten Ethelia WEBER VAN BOSSE andererseits. Der basale oder inkrustierende Teil des Thallus zeigt im Prinzip den gleichen Strukturaufbau wie Pseudolithothamnium oder Ethelia, ist aber deutlich weniger mächtig. Dieses Basalgewebe ist charakterisiert durch eine zentrale Zellschicht, von der aus Zellfäden nach oben und unten springbrunnenartig entwickelt sind. Kennzeichnend für die vorliegende Form aber ist das aus dem basalen Teil nach oben entwickelte mächtige Rindengewebe, aus dem immer wieder "sekundäres Basalgewebe" entstanden ist. Derartiges Rindengewebe fehlt bei den beiden anderen Gattungen ganz. Zwar weisen Pseudolithothamnium und Ethelia ein strukturell ähnliches kortikales Gewebe auf, doch ist dieses sehr stark reduziert und fällt daher kaum auf. Nach dem Vergleich der neuen Art mit der rezenten Ethelia sp. ex. gr. E. fosliei und dem fossilen Pseudollthothamnium album werden Argumente dafür erbracht, weshalb das Kortikalgewebe der drei Arten als Perithallus und das Basalgewebe als ein komplex aufgebauter Hypothallus betrachtet wird. Daher hält der Verfasser die bisher übliche Gewebedifferenzierung in einen Mesothallus und zwei Perithalli für nicht sinnvoll. In diesem Zusammenhang wird auch auf die womögliche Synonymie der Gattungen Pseudolithothamnium und Ethelia sowie auf die unterschiedliche Ausbildung des Gewebes von Pseudolithothamnium album und Ethelia sp. ex. gr. E. fosiliei eingegangen. Da die genauen Strukturmerkmale der Ethelia-Arten nicht ausreichend bekannt sind, sollen die beiden Gattungen vorläufig jedoch beibehalten werden. Die stratigraphische Reichweite von Crassethelia suevica nov.gen., nov. sp. ist möglicherweise auf die Unterkreide beschränkt. Sicher ist, daß sie ab der Oberkreide nicht mehr auftritt. Diese ausgestorbene Rotalge gedieh offenbar in geringen Tiefen der tropisch bis subtropischen, normalsalinen Gewässer, hauptsächlich im Bereich von Riffarealen bzw. von Korallen-Algen-Kolonien. SELMEIER, Alfred: Jungtertiäre Kieselhölzer (Fam. Bombacaceae, Tiliaceae, Meliaceae) aus dem Ortenburger Schotter von Rauscheröd, Niederbayern Kieselhölzer aus dem "Sand- und Kieswerk Rauscheröd", Fundschicht "Ortenburger Schotter" (M N4b), werden anhand von Dünnschliffen untersucht. Es sind Gehölze aus den rezent tropisch bis subtropisch verbreiteten Familien BOMBACACEAE, TILIACEAE und MELIACEAE: Bombacoxylon oweni (CARR.) GOTTWALD 1969; Grewioxylon neumaieri n.sp., Grewioxylon ortenburgense n.sp., Grewioxylon sp.; Carapoxylon ortenburgense SELMEIER 1983. Holzanatomisch und phylogenetisch bedeutsam ist die Entdeckung von ziegelsteinförmigen Zellen ("tile cells") in Kieselhölzern des süddeutschen Molassebeckens (westliche Paratethys). Diese phylogenetisch alten Holzstrahl-Strukturen (Kreide ?) sind bisher fossil nur aus Japan (1952; 1976), Indien (1963), N-Amerika (Oregon; 1978) und Vietnam (1981) bekannt gewesen.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.01.1985
Sprache
Deutsch
EAN
9783923871070
Herausgeber
Pfeil, F
Serien- oder Bandtitel
Münchner Geowissenschaftliche Abhandlungen
Sonderedition
Nein
Seitenanzahl
140
Auflage
1
Einbandart
Broschiert
Einbandart Details
A4
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