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Wer schützte die Ebert-Republik? – Ein Heer von Spitzeln!

Norbert Kozicki (Broschiert, Deutsch)

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Beschreibung
Während der Novemberrevolution 1918 bildeten die politischen Kräfte des alten Regimes, die Anhänger der Monarchie und des Militarismus, die Verbände des Antisemitismus und die antidemokratische Unternehmerschaft ein vielfältiges Netz von Spitzelorganisationen in der gesamten Weimarer Republik und besonders in der Hauptstadt Berlin als strategisches Element der Konterrevolution. Das einigende Band dieser reaktionären, teilweise präfaschistischen politischen Akteure war die imaginierte „große bolschewistische Gefahr“ , die angeblich dem deutschen Land von außen durch die siegreiche russische Revolution von 1917 und der revolutionären Linken von innen her drohte. Insbesondere die neugegründete KPD, die USPD als Antikriegspartei von 1917 und alle weiteren Organisationen der rätedemokratischen Bewegung bildeten die Objekte der Spitzel, Lockspitzel, Provokateure und Agenten. Das Ziel bildete die Wiederherstellung der ehemaligen Machtverhältnisse vor der Novemberrevolution zu Lasten der Arbeiterschaft. Die Spitzenfunktionäre der SPD um die Führungsperson Friedrich Ebert, also die sozialdemokratischen Vertreter der Burgfriedenspolitik, förderten und benutzten diese gigantische Spitzelei in der neuen Republik, um ihre strategischen, politischen Ziele durchzusetzen, und erkannten nicht, welche Büchse der Pandora in Richtung der Entwicklung des deutschen Faschismus mit dem Datum 30. Januar 1933 sie öffneten. Kernstück der Konterrevolution bildete das Bündnis der SPD-Spitze in der Person von Friedrich Ebert als Reichskanzler und Volksbeauftragter, später als Reichspräsident, und der „Obersten Heeresleitung“  um Generalquartiersmeister Wilhelm Groener und Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg. Daneben avancierte der Generalstabsoffizier Waldemar Pabst von der „Garde-Kavallerie-Schützen-Division“  zur Schlüsselfigur der deutschen Konterrevolution, der frühzeitig während der Novemberrevolution Geheimdienste gegen die „bolschewistische Gefahr“  einrichtete. Seine Kontakte waren reichsweit organisiert mit den örtlichen Nachrichtenstellen des Militärs. Im Interesse des neuen Militarismus in Form der präfaschistischen Freikorps verhängte Ebert in seinen Funktionen als Volksbeauftragter und Reichspräsident insgesamt 136mal den Belagerungs- und Ausnahmezustand mit der Außerkraftsetzung demokratischer Rechte, besonders des Streikrechts der Arbeiterschaft. An dieser Stelle bekamen die „Berichte“  und Provokationen der Spitzel ihren strategischen Stellenwert. Häufig schufen sie die Vorwände für die Verhängung des Belagerungs- oder – nach der Verabschiedung der Weimarer Verfassung- des Ausnahmezustandes. Die bürgerliche Presse spielte in der Konterrevolution eine wichtige Rolle, denn sie wurde mit den erfundenen Spitzelberichten versorgt, um großformatig über die „bolschewistische Gefahr“  zu berichten. Friedrich Eberts Regierung hatte einen erheblichen Einf luss auf die Entwicklung der politischen Polizei in der neuen Weimarer Republik. Unter seiner Führung und der seines Reichswehrministers Gustav Noske wurde die politische Polizei durch den Berliner Polizeipräsidenten Eugen Ernst (SPD) systematisch wieder ausgebaut und genutzt, um die Arbeiterbewegung und die revolutionären Bestrebungen zu überwachen und zu unterdrücken. Der Sozialdemokrat Ernst blieb sogar während des reaktionären Kapp-Lüttwitz-Ludendorff-Putsch im Amt des Berliner Polizeipräsidenten. Ebert nutzte während seiner Reichspräsidentschaft den Artikel 48 der Weimarer Verfassung, um den Belagerungs- und Ausnahmezustand zu verhängen, was der politischen Polizei und den reaktionären, präfaschistischen Freikorps und der vorläufigen Reichswehr weitreichende Befugnisse zur politischen Unterdrückung der revolutionären Arbeiterbewegung ermöglichte. Es wurden Tausende von Spitzeln und Agenten eingesetzt, um die Aktivitäten der politischen Linken auszuspionieren und zu untergraben. Die politische Polizei spielte eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung der Arbeiterbewegung durch Überwachung, Verhaftungen („Schutzhaft“ ) und weiteren Repressionen. Philipp Scheidemann sprach in seinen im Exil 1935 niedergeschriebenen Erinnerungen von der „Militärfrömmigkeit Eberts“  und „Gutgläubigkeit Noskes“  sowie davon, dass das Verhältnis von Ebert zu der „Obersten Heeresleitung“  des Ersten Weltkriegs, zu den Generälen und den höheren Offizieren der Republik „teuer zu stehen kam“ . Aufgrund dieser Feststellungen von Scheidemann aus dem Innenleben der SPD-Führungsetage überrascht es nicht, dass Scheidemanns Erinnerungen erst nach fast 60 Jahren gegen den Willen der SPD-Spitze veröffentlicht werden konnten, unter dem Titel „Das historische Versagen der SPD – Schriften aus dem Exil“ . Die vorliegende Recherche dokumentiert die Funktion von Spitzelberichten, die Auswirkungen von Handlungen der Lockspitzel, der Provokateure und Agenten in den Anfängen der Weimarer Republik, insbesondere vor, während und nach dem Kapp-Lüttwitz-Ludendorff-Putsch im März 1920 und unter der politischen Herrschaft des sozialdemokratischen Reichspräsidenten Friedrich Ebert.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
16.02.2026
Sprache
Deutsch
EAN
9783864642753
Herausgeber
trafo Wissenschaftsverlag
Serien- oder Bandtitel
Hochschulschriften
Sonderedition
Nein
Autor
Norbert Kozicki
Seitenanzahl
373
Auflage
1
Einbandart
Broschiert

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