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Diesseits und Jenseits von Eden

Thomas Warzog (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

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Beschreibung
Einleitung Immer schon haben Menschen Antworten auf die Fragen nach der irdischen Vergänglichkeit allen Lebens gesucht. Spätestens im Angesicht des eigenen Todes oder des Todes naher Angehöriger, ja sogar von liebgehabten Tieren, suchen Menschen nach einer Erklärung für diese Transformation im Naturgeschehen. Antworten finden viele Menschen in ihren jeweiligen Religionen, in denen sie ihre verstorbenen Angehörigen bei Gott aufgehoben glauben. Auch die Philosophie bietet beispielsweise in der Lehre Platons (427-348 v. Chr.) von der Seelenwanderung Erklärungen dafür an, welche Platon unter anderem in seinen Dialogen „Phaidon“, „Timaios“ und „Giorgias“ erörtert. Dieser Essay basiert auf die im Märchen „Frau Holle“ dargestellte Wechselwirkung zwischen dem „Diesseits“ und dem „Jenseits“ und beschreibt das Haus der Frau Holle als eine jenseitige Stätte, welche mit der irdischen Schöpfung eng verbunden ist und welche gewissermaßen ihr Urbild ist. Das im Märchen dargestellte Geschehen im Haus der Frau Holle wird in diesem Essay weiter ausgestaltet. Er lädt den Leser dazu ein, das irdische Leben aus einer jenseitigen Wirklichkeit heraus zu begreifen. Eine Darstellung des irdischen Lebens aus einer erträumten jenseitigen Perspektive heraus kann letztlich nur fiktiv sein, weil niemand hierauf einen allgemeingültigen Zugriff hat. Dieser Essay möchte den Leser dennoch auf diese Weise dazu anregen, das innere Erleben von Lebewesen durch äußere Beobachtungen zu erahnen und mitzufühlen. Auch wenn viele Menschen subjektiv von der Existenz einer transzendenten Wirklichkeit überzeugt sind und sogar bestimmte Vorstellungen davon haben, ist es mangels objektiver Nachvollziehbarkeit deshalb letztlich ungewiss, ob es diese überhaupt gibt. Eine tiefenpsychologische Deutung des Märchens „Frau Holle“ von Eugen Drewermann bildet eine wesentliche Grundlage dieses Essays, in der eng an der Vorlage des Märchens der irdischen Frage nach dem „Glück des Bösen“ und dem „Unglück des Guten“ nachgegangen wird. Gemäß der Deutung Drewermanns werde in dem Märchen „Frau Holle“ eine „Zweiteilung der Welt in Vordergrund und Hintergrund, in äußere und innere Wirklichkeit, empirische und transzendente Realität“ behauptet. In der „verborgenen, jenseitigen Wirklichkeit“ sei die Welt im Haus der „Frau Holle“ in Ordnung; in der „Härte der äußeren Realität“ scheine sich alles zu widersprechen. Es sei daher verständlich, warum das Sonnenmädchen in die irdische Wirklichkeit zurückkehren muss. Das Märchen würde sonst einen „schroffen Dualismus als letzte und endgültige Wahrheit aussprechen“. Die Frau Holle lobe deshalb das „Heimweh“ des Sonnenkindes im Jenseits nach der diesseitigen, irdischen Welt ausdrücklich. Gehe es doch um nichts Geringeres als um das Verlangen, das Prinzip des Guten, das in der jenseitigen Idealität im Haus der Frau Holle zuhause ist, auch in der äußeren irdischen Welt zu verwirklichen. Das Märchen „Frau Holle“ stellt das Verhältnis von Diesseits und Jenseits, von Tod und Leben, Gut und Böse dar. Ist es möglich, eine überirdische Wirklichkeit mit irdischen Begriffen zu beschreiben, auf die wir Menschen keinen unmittelbaren Zugriff haben? Im Märchen „Frau Holle“ wird die transzendente Wirklichkeit im Haus der Frau Holle durch irdische Begriffe symbolisch dargestellt. In diesem Essay wird darauf aufsetzend wesentlich das Stilmittel eines Traums verwendet, um in seinen Bildern das Haus der Frau Holle weiter auszugestalten. In Analogie zu Theodor Storms (1817-1888) Novelle „Immensee“ wird dieser Essay in einen äußeren Rahmen eingebettet, in dem sich der Erzähler nach einem abendlichen Spaziergang in sein Zimmer zurückzieht und sich in der Dämmerung plötzlich seiner Kindheit erinnert. Der Erzähler erinnert sich an seine Kindheit auf dem Hof seiner Großeltern, wo er Aussaat und Reife der Getreidefelder sowie ihre Ernte mit dem Mähdrescher und die Versorgung der Tiere auf dem Hof erlebt. Hierbei stehen die Erfahrungen der Natur aus Sicht eines Kindes im Vordergrund. Am Ende seiner Kindheitserinnerungen stellt sich der Erzähler seine Großmutter vor, wie sie wohl den Lebensabend und den Tod seines Großvaters erlebt haben mag und übergibt ihr in Gedanken das Wort. Diese beschreibt mit ihren Worten das Sterben ihres Mannes, der ihr im Angesicht seines eigenen Tods ankündigt, dass er sie in ihrer Todesstunde aus dem Jenseits abholen werde. Sie schließt ihre Erinnerungen damit, dass sie gerne wüsste, wohin ihr Mann wohl nach seinem Tod gegangen sei. An dieser Stelle kehrt der Erzähler aus seinen Erinnerungen in die Gegenwart zurück, setzt seine Studien wie in der Novelle „Immensee“ fort und geht schließlich schlafen. In der Nacht sinkt der Erzähler tief in den Brunnen seiner Träume ein. Als er im Traum auf den Grund des Brunnens seiner Erinnerungen angekommen ist, sieht er ein Tor, das wie ein japanisches Torii aussieht, in dessen Mitte ihn ein himmlisches Wesen, sein Schutzengel, erwartet. Der Schutzengel reicht ihm im Traum sein Lebensbuch, in dem er die Bilder seines Lebens deutlich sehen kann. Er erkennt darin den grundsätzlichen Zusammenhang zwischen dem Schöpfungsplan in der Mentalsphäre, dem Lebensplan in der Äthersphäre und seine Verwirklichung als Schicksal eines jeden Lebewesens in der irdischen Sphäre. Angeregt von den Erinnerungen an seine Großeltern kommt es dem Erzähler so vor, als würde er die Wanderung seines Großvaters in das Jenseits selbst erleben und sich diese im Traum vorstellen. Anschließend reist der Schutzengel mit dem Träumer durch den Garten Eden, um den Träumer zu seiner Familie im Jenseits zu begleiten. Der Garten Eden steht hier stellvertretend für die jenseitigen Gefilde, welche zum Beispiel in der „Göttlichen Komödie“ von Dante Alighieri (1265-1321) eine Differenzierung von höllischen bis zu himmlischen Sphären erhalten. Einige Zeit nach seiner Ankunft holt ihn sein Schutzengel wie angekündigt ab, um ihn zum Haus der Frau Holle zu bringen. Er soll wie im Märchen der Frau Holle dienen und sich in ihrem Haus auf sein irdisches Leben vorbereiten. Das Haus der Frau Holle erscheint dem Träumer wie ein klassisches Gutshaus, an dem die Flügel der „Flora“ für die Pflanzenkunde, der „Fauna“ für die Tierwelt und der Flügel „Adam und Eva“ für die Menschheit angeschlossen sind. Er nimmt in den ersten Tagen seines Aufenthalts Aufgaben bei Frau Holle selbst wahr, ehe er anschließend zunächst in den Flügeln der „Flora“ und „Fauna“ und schließlich im Flügel der „Adam und Eva“ hospitiert. In diesen drei Flügeln erlebt der Träumer, wie sich das Leben von Pflanzen, Tieren und Menschen aus einer fiktionalen Sicht auf das Jenseits darstellen könnte. Nach seiner Hospitation segnet Frau Holle den Träumer zum Abschied und überschüttet ihn mit den bei ihr erworbenen Begabungen, die in Analogie zum Märchen wie unter einem gewaltigen Goldregen auf ihn herabfallen und die er in sein anstehendes irdisches Leben mitnimmt. Allerdings bleiben am Träumer seine charakterlichen Mängel wie das „Pech“ im Märchen „Frau Holle“ weiterhin sichtbar hängen, von denen er sich, wie in seinem Lebensplan vorgesehen, durch Einsichten und Erfahrungen im irdischen Leben zu befreien sucht. Es wird also der Segen der Frau Holle bezogen auf die Figuren Goldmarie und Pechmarie in diesem Essay in der Person des Träumers zusammengeführt. Beim Erwachen stellt der Erzähler morgens fest, dass er all dies doch nur geträumt habe und vielleicht doch alles „ganz anders“ sei. Noch im Halbschlaf gefangen grübelt er über die Bedeutung seines Traums nach. Schließlich hat er genug von seiner Träumerei vom Jenseits und steht auf, um seinen Alltag zu beginnen.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
02.02.2026
Sprache
Deutsch
EAN
9783989132689
Herausgeber
winterwork
Sonderedition
Nein
Autor
Thomas Warzog
Seitenanzahl
76
Auflage
1
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Buch Untertitel
Ein Deutungsversuch des Märchens Frau Holle zum Verständnis der irdischen Schöpfung
Schlagwörter
Diesseits und Jenseits, Frau Holle, Schöpfungsmythos, Garten Eden
Thema-Inhalt
QD - Philosophie
Höhe
240 mm
Breite
17 cm

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