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Beschreibung
Abgewrackt – Über die Ästhetik der Vergänglichkeit Es gibt Orte, an denen die Zeit nicht vergeht, sondern sich ablagert. Schicht um Schicht, sichtbar geworden im Rost, im Abblättern der Farbe, im langsamen Zurückweichen menschlicher Ordnung. Die Fotografien von Martin Koroscha führen genau dorthin. Sie zeigen keine Katastrophen, keine dramatischen Brüche, sondern das leise Ende von Funktion und Zweck. Was bleibt, ist Form. Koroscha ist Maler und Fotograf. In seiner Malerei konstruiert er menschenleere, imaginäre Räume, Orte ohne Handlung, aber voller Spannung. Diese innere Logik bestimmt auch seine fotografische Arbeit. Die Kamera dient ihm nicht zur Sicherung von Realität, sondern zur Verdichtung von Wahrnehmung. Seine Bilder sind keine Beweise, sie sind Zustände. Das Projekt abgewrackt kreist um Schiffe und Boote, die aus dem Kreislauf der Nutzung herausgefallen sind. Schiffsfriedhöfe, aufgegebene Liegeplätze, museal konservierte Rümpfe, die dennoch dem Verfall ausgesetzt bleiben. Der einstige Zweck dieser Objekte: Transport, Bewegung, Überwindung von Distanzen, ist aufgehoben. Zurück bleiben Körper. Hüllen. Fragmente. Auffällig ist, was in diesen Bildern fehlt: der Mensch. Und doch ist er überall präsent. In der Konstruktion der Schiffe, in der Gewalt der Materialien, in der Idee von Dauer, die ihnen einst eingeschrieben war. Der Verfall legt diese Hybris offen. Stahl gibt nach, Holz zerfällt, Technik wird porös. Die Natur holt sich zurück, was nur geliehen war. Martin Koroscha versteht sich nicht als Dokumentarfotograf. Ortsangaben sind nebensächlich, historische Kontexte bewusst ausgeblendet. Diese Entscheidung ist zentral. Sie befreit die Bilder aus dem Korsett der Erklärung und öffnet sie für eine andere Lesart: Schiffswracks als Metaphern. Für Endlichkeit. Für das Scheitern von Kontrolle. Für das unaufhaltsame Wirken der Zeit. Formal sind die Fotografien von großer Präzision. Licht und Schatten model­lieren die Körper der Wracks, betonen Brüche, lassen Strukturen hervortreten. Koroscha arbeitet mit Zurückhaltung, mit gedämpften Farben, mit einer Bildsprache, die nichts illustrieren will. Gerade dadurch entsteht eine stille Intensität. Die Ähnlichkeit zwischen verrotteten Schiffsgerippen und menschlichen Überresten ist oft verstörend deutlich. Die Grenze zwischen Objekt und Körper beginnt zu verschwimmen. Schiffwracks sind weltweit auch ökologische und politische Zeichen – Altlasten, Gefahren, Mahnmale von Kriegen und industrieller Ausbeutung. Diese Dimension ist in den Bildern angelegt, ohne ausgesprochen zu werden. abgewrackt ist kein moralischer Kommentar. Es ist ein Angebot zur Betrachtung. Wer mehr sehen will, wird mehr finden. Die Fotografien dieses Buches entstanden in Deutschland und verschiedenen Regionen Europas. Sie verbindet kein Ort, sondern eine Haltung. Ein Blick, der sich dem Vergangenen nicht nostalgisch nähert, sondern mit Klarheit und Respekt. Die Ästhetik der Vergänglichkeit wird hier nicht behauptet, sie entsteht aus dem genauen Hinsehen.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
11.02.2026
Sprache
Deutsch
EAN
9783939264651
Herausgeber
Kunstsinn
Sonderedition
Nein
Autor
Martin Koroscha
Seitenanzahl
88
Auflage
1
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Buch Untertitel
Ästhetik der Vergänglichkeit
Schlagwörter
Rost, abgelagert, Schiffe
Thema-Inhalt
A - Kunst

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