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Beschreibung
1962. Eine Mi’kmaq-Familie aus Nova Scotia reist nach Maine, um während des Sommers Blaubeeren zu pflücken. Kurz darauf ist die vierjährige Ruthie verschwunden. Sie wird zuletzt von ihrem Bruder Joe an einem Feldrand gesehen. Ihr Verschwinden wirft Rätsel auf, die Joe und seine Familie verfolgen und für lange Zeit ungelöst bleiben. In Maine wächst ein Mädchen namens Norma in einer wohlhabenden Familie auf. Ihr Vater ist emotional distanziert, ihre Mutter erdrückend überfürsorglich. Mit zunehmendem Alter ahnt Norma, dass ihre Eltern ihr etwas verheimlichen. Sie wird nicht aufgeben, dieses Geheimnis zu lüften. »Ein atemberaubendes Debüt über Liebe, Ethnie, Brutalität und den Balsam der Vergebung.«  People
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
26.01.2027
Sprache
Deutsch
Originalsprache
Englisch
EAN
9783365014998
Herausgeber
HarperCollins Taschenbuch
Titel in Originalsprache
The Berry Pickers
Sonderedition
Nein
Autor
Amanda Peters
Seitenanzahl
320
Auflage
1

Hersteller: HarperCollins Taschenbuch, Valentinskamp 24, Hamburg, Deutschland, info@harpercollins.de, Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH

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4.3
Aus 3 Bewertungen zu Beeren pflücken
Aus 3 Bewertungen zu Beeren pflücken
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Was bleibt, wenn ein Kind verschwindet?
Mirjan S. - Bewertet am 06.05.2025
Zustand: Exzellent
"Ich habe meine Schwester verloren, als ich sechs war. Ich ließ meinen Bruder sterben, als ich fünfzehn war, und vor zwei Wochen habe ich meine Frau blutig geschlagen und verletzt zurück-gelassen. Das ist meine Geschichte." (Buchzitat, S. 208) Amanda Peters, selbst mit Mi'kmaq- und Siedlerabstammung, legt mit "Beeren pflücken" ein eindrucksvolles Romandebüt vor, das bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. Der Debütroman hat nicht nur den Barnes & Noble Discover Prize und die Andrew Carnegie Medal for Excellence in Fiction gewonnen, sondern wurde auch für den Amazon First Novel Award nominiert. Die in Nova Scotia lebende Autorin ist Absolventin des renommierten Master-of-Fine-Arts-Programms am Institute of American Indian Arts und verarbeitet in ihren Texten eindrucksvoll die Perspektiven und Erfahrungen der Mi’kmaq-Kultur. Worum geht’s genau? Im Sommer 1962 verschwindet in Maine die vierjährige Ruthie, ein Mi'kmaq-Mädchen, spurlos. Zurück bleiben ihr Bruder Joe, der sie zuletzt gesehen hat, und eine Familie, die an der Ungewissheit zerbricht. Jahrzehnte später lebt Norma in einer wohlhabenden, aber emotional kalten Familie – ohne zu wissen, dass ihre Geschichte mit Ruthies Verschwinden verknüpft ist. Als sie spürt, dass etwas nicht stimmt, beginnt eine lange Suche nach der eigenen Herkunft, bei der Hoffnung, Schuld und Vergebung eng miteinander verflochten sind. Meine Meinung „Ich hätte Brüder und Schwestern haben können, ich hätte in einem Haus leben können, wo die Fenster offen waren, wo gelacht und gestritten wurde und man sich wieder versöhnt hat.“ (S. 278) – Mit diesem Zitat beginnt für mich die emotionale Tiefe dieses Romans. Beeren pflücken ist ein bewegendes Buch über Verlust, Schuld und die zähe Suche nach Zugehörigkeit. Amanda Peters schreibt eindringlich und doch angenehm flüssig. Ich habe das Buch in zwei Tagen verschlungen – der Hype in meiner Buchbubble war berechtigt, auch wenn es für mich kein Lesehighlight war. Die abwechselnde Erzählperspektive zwischen Norma und Joe bringt eine interessante Dynamik in die Geschichte. Besonders Norma/Ruthies Sicht empfand ich als sehr zugänglich und authentisch. Joe hingegen bleibt mir durch seine selbstzerstörerische Art stellenweise fremd, auch wenn seine Verzweiflung nachvollziehbar ist. Dennoch hätte ich mir zusätzlich Perspektiven von Ruthies und Joes Mutter oder ihren Geschwistern gewünscht – das hätte den Roman emotional noch reicher gemacht. Besonders stark finde ich, wie das Thema Schuld verarbeitet wird. Da ist einerseits Joe, der sich die Schuld am Verschwinden seiner Schwester gibt, weil er sie zuletzt gesehen hat und auch seinem Bruder nicht zur Hilfe eilt, als er es am dringendsten benötigen würde. Norma wiederum, wächst im Schatten einer gelebte Lüge auf und ist ständig mit den Verlustängsten ihrer Mutter konfrontiert. Die familiären Beziehungen, vor allem Mae (Joes und Ruthies Schwester) – meiner absoluten Lieblingsfigur – geben dem Roman einen lebendigen, rebellischen Puls. Mae spuckt nicht nur in den Kaffee rassistischer Männer (S. 124), sondern hält die Familie mit ihrer stillen Kraft zusammen. Die Themen, die Peters behandelt, sind vielfältig und tiefgründig: der Tod von Geschwistern, der Schmerz über Fehlgeburten, queere Identität, der Rassismus gegenüber den Mi'kmaq, die Sprachlosigkeit nach Verlust und die Frage, wie viel ein Mensch tragen kann, bevor er zerbricht. Fazit Ich vergebe 4 von 5 Sternen. Amanda Peters legt ein starkes Debüt vor, das emotional berührt, sprachlich überzeugt und wichtige Themen in den Mittelpunkt stellt. Nur kleine erzählerische Lücken bzw. der Mangel an vielfältigeren Perspektiven verhindern für mich das ganz große Lesehighlight. Trotzdem: eine klare Empfehlung für alle, die literarisch tief eintauchen möchten. "Ich hätte Brüder und Schwestern haben können, ich hätte in einem Haus leben können, wo die Fenster offen waren, wo gelacht und gestritten wurde und man sich wieder versöhnt hat. Ich hätte..." (Buchzitat, S. 208)
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Zwiegespalten
Laura S. - Bewertet am 04.05.2025
Zustand: Sehr gut
Ich habe mich auf dieses Buch sehr gefreut - zum einen, weil das Cover und der sehr simple Titel meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben und zum anderen, weil ich etwas Kanada-Bezug habe und das Thema der Unterdrückung und Kolonisierung indigener Gruppen viel zu wenig beachtet wird. Daher habe ich mich auch über die deutsche Übersetzung gefreut, weil das Bewusstsein für diese Themen in Deutschland kaum ausgeprägt ist. Im Zentrum steht eine Familie aus Maine, die den Mi'kmaq angehören und jedes Jahr im Sommer bei der Blaubeerernte in Nova Scotia als Pflücker arbeiten. Das Verschwinden der 4-jährigen Ruthie stellt das Leben der Familie auf den Kopf. Das Buch ist aus zwei verschiedenen Perspektiven geschrieben - Joe, Bruder von Ruthie, der auf dem Sterbebett auf sein Leben und das seiner Familie zurück schaut und das Leben von Norma, die in eher wohlbetuchten Verhältnissen aufwächst, aber mit verschiedenen Irritationen zu kämpfen hat, wie z.B. wiederkehrende Alpträumen. Insgesamt bin ich leider zum Buch sehr zwiegespalten. Einerseits habe ich es sehr gerne gelesen, konnte gut emotional einsteigen und finde, dass es auch viel Wissen vermittelt. Andererseits war die Handlung relativ schnell klar und die Spannung damit raus. Das fand ich schade, weil die Geschichte doch mehr hergegeben hätte. Die Brutalität der Unterdrückung wird deutlich, Problemlagen werden thematisiert und das Verfolgen der beiden Familien ist auf jeden Fall spannend. Ich würde es trotzdem zum Lesen empfehlen, aber gebe kleinere Abzüge.
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Verlorene Tochter
Helene r. - Bewertet am 22.04.2025
Zustand: Sehr gut
Der Roman „Beeren pflücken“, der von Amanda Peters verfasst wurde, handelt von einem Verbrechen, der Familien auseinandertrieb und die Frage der Zugehörigkeit auf ein hervorruft. Die Gestaltung des Romanes ist zwar simpel, jedoch sehr angenehm. Das Titelbild bildet lediglich Blaubeeren ab, welche in dem Kontext des Romanes eine hohe Bedeutung haben. Nur weil die Familie jährlich als Wanderarbeiter Beeren pflücken, wird das Kind geklaut. Der Buchrücken selber ist sehr simpel in einem dunklen Blau gehalten, was sehr angenehm ist. Die Themen sind sehr vielfältig: von der Zugehörigkeitsfrage, über Egozentrismus und unerfüllten Kinderwunsch zu Krankheiten und Alkoholismus. Auch werden Vorurteile gegenüber den Ureinwohnern Nordamerikas angesprochen. Die Vermittlung dieser Themen wird über zwei Perspektiven erzählt: Joe und seine kleine Schwester Ruthie, die von ihrer neuen Familie Norma genannt wird. Was ich als nicht gelungen empfand, ist der Aspekt, dass von Anfang an klar ist, dass Norma Ruthie ist. Wenn beispielsweise eine andere Perspektive eingebracht werden würde, wäre dies nicht so offensichtlich. Jedoch wurde die Spannung trotzdem aufrechterhalten und ich habe das Buch so schnell wie möglich durchgelesen. Bezüglich des Schreibstils gibt es keine großen Auffälligkeiten. Teilweise wird die wörtliche Rede nicht wirklich dargestellt, aber im Kontext wird klar, dass jenes ausgesprochen wurde. Die Charaktere sind allesamt sehr authentisch. Der Fokus liegt klar auf Joe und Ruthie, die stellvertretend für ihre gespaltene Familien sprechen. Dadurch wird deren Persönlichkeit noch nachvollziehbarer. Wenn auch auf andere Mitglieder der Familie als Perspektive inkludiert werden würden, wäre es wahrscheinlich viel unübersichtlicher. Daher ist dies sehr gut gelungen. Schlussendlich kann ich den Roman wirklich allen empfehlen. Dadurch, dass der gesamte Lebensverlauf dargestellt wird, gibt es für jeden Lesenden eine Phase, mit der er oder sie sich identifizieren kann. Die Themen sind vielfältig und tiefgreifend. Daher gibt es von mir 5 von 5 Sterne.
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