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Beschreibung
Nach »Das kleine Haus am Sonnenhang« Alex Capus’ neuer Roman über einen Gasthof und die Frage: Wie findet man innere Ruhe im Leben? In einem Schweizer Dorf an der Grenze zu Deutschland führt vor hundert Jahren der junge Wirt Arnold einen Gasthof. Bunte Vögel und düstere Gestalten überqueren die Grenze, manche kommen auch nachts und querfeldein. Am Stammtisch sitzen die Witzbolde aus dem Dorf. Eines Tages naht eine Fremde hoch zu Ross durch den Schnee. Ihr Name ist Betty. Arnold heiratet sie und bekommt mit ihr acht Kinder. Das Leben nimmt seinen Lauf, bis sich die älteste Tochter Clara 1933 in einen Schmuggler namens Hermann verliebt. Der bringt die Uniformierten auf beiden Seiten der Grenze gegen sich auf. Es kommt zum Drama – und das Dorf erhebt sich gegen eine Großmacht. Alex Capus ist ein Meister darin, aus historischen Stoffen große Romane zu machen.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
21.07.2026
Sprache
Deutsch
EAN
9783446285644
Herausgeber
Hanser, Carl
Sonderedition
Nein
Autor
Alex Capus
Seitenanzahl
288
Auflage
1
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Einbandart Details
Pappband

Transparenz & Sicherheit

Hersteller: Carl Hanser Verlag, Vilshofener Straße 10, München, Deutschland, info@hanser.de, Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG

5.0
Aus 4 Bewertungen zu Querfeldein
Aus 4 Bewertungen zu Querfeldein
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Alle Bewertungen, die wir veröffentlichen, wurden von echten rebuy Nutzer:innen geschrieben.
Nachhallend schön
Jan S. - Bewertet am 05.08.2026
Zustand: Exzellent
Alex Capus hat ein Faible dafür, kleine, fast vergessene Geschichten aus der Wirklichkeit zu fischen und ihnen literarisches Leben einzuhauchen. In „Querfeldein” führt ihn das ins Schweizer Grenzdorf Ramsen, wo der junge Arnold Anfang des 20. Jahrhunderts den Gasthof „Zur Moskau” übernimmt. Er heiratet die resolute Betty, die Kinder kommen fast im Dutzend, acht an der Zahl, und ums Wirtshaus tummelt sich, was das Dorfleben so hergibt: Schmuggler, Stammtischbrüder, Grenzgänger bei Nacht und Nebel. Richtig brenzlig wird es 1933, als Tochter Clara sich in den Schmuggler Hermann verliebt und der sich mit den frisch installierten Nazi-Behörden auf beiden Seiten der Grenze anlegt. Was folgt, ist fast schon Asterix-Stoff: Ein ganzes Dorf legt sich mit einer Großmacht an, und am Ende knickt sogar Berlin ein. Dass diese Geschichte tatsächlich so passiert ist, macht sie nur noch besser. Was den Roman trägt, ist aber gar nicht in erster Linie das Drama, sondern das, was drumherum passiert: das jahrzehntelange Miteinander einer großen Familie, das Auf und Ab einer Ehe, das zähe, warme Alltagsleben in einem Wirtshaus. Capus schreibt darüber mit einer Leichtigkeit und Wärme, die man selten in dieser Form findet. Mal lakonisch-trocken, mal fast zärtlich, und immer wieder mit diesem feinen, unaufdringlichen Humor, der einen beim Lesen öfter mal schmunzeln lässt. Ein Buch, das historisch fundiert ist, ohne belehrend zu wirken, und das unterhält, ohne oberflächlich zu bleiben. Wer Capus mag oder generell Romane, die sich auf wahre Begebenheiten stützen und trotzdem wie erfunden lesen, ist hier genau richtig.
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Mitreißende Geschichte aus der Grenzregion
Miriam G. - Bewertet am 03.08.2026
Zustand: Exzellent
Mit Querfeldein erzählt Alex Capus eine bewegende Familiengeschichte vor dem Hintergrund der deutsch-schweizerischen Grenzregion und ihrer wechselvollen Geschichte. Sein flüssiger und lebendiger Schreibstil sorgt dafür, dass sich der Roman ausgesprochen angenehm lesen lässt. Die Handlung ist kurzweilig und verbindet humorvolle, berührende und dramatische Momente auf gelungene Weise. Besonders interessant ist der historische Hintergrund, der authentisch in die Geschichte eingewoben wird. Die Ereignisse rund um die Grenze, den Schmuggel und die politischen Spannungen der 1930er-Jahre verleihen dem Roman zusätzliche Tiefe, ohne belehrend zu wirken. Auch die Figuren überzeugen: Sie wirken glaubwürdig, vielschichtig und lebensnah. Ihre Schicksale und Beziehungen machen die Geschichte emotional nachvollziehbar und lassen einen bis zum Ende mitfiebern. Querfeldein ist ein unterhaltsamer und zugleich historisch interessanter Roman mit authentischen Charakteren und einer mitreißenden Erzählweise – eine klare Empfehlung für alle, die Familiengeschichten mit historischem Bezug schätzen.
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Grenz-wertig, im positiven Sinn
Gabriela S. - Bewertet am 27.07.2026
Zustand: Exzellent
Alex Capus hat es wieder geschafft, mir viele Stunden voller Lesefreude zu bereiten. Das Buch ist durchzogen von Witz und Klugheit, von Lebensweisheit und Humor, die er auf seine Protagonisten überträgt und die in keinem Fall übertrieben oder unglaubwürdig wirken. Die Handlung umfasst nahezu ein ganzes Leben, nämlich das von Arnold, der mutmaßlichen Hauptperson. Jedenfalls ist er der Dreh- und Angelpunkt, auf dessen Geschick der Boden bereitet wird, auf dem sich seine Familie entwickeln kann. Dazu gehören nicht nur seine eigenwillige Frau, seine Kinderschar, die unterschiedlicher nicht sein könnte, eine ihnen buchstäblich vor die Füße gefallener Fremder, sondern auch die Pferde, die eine durchaus "tragende" Rolle spielen. Das schöne und farbfrohe Cover des Buches hätte nicht besser gewählt sein können. Es ist ein Synonym für eine Handlung, die sich in alle Richtungen entwickelt und ihre Personen direkte Wege, aber auch durchaus Umwege nehmen lässt, die für den Verlauf wesentlich sind. Mein Fazit: Unbedingt lesenswert!
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Eine Deutsch - Schweizerische Grenzgeschichte
Ralf B. - Bewertet am 26.07.2026
Zustand: Exzellent
Der Roman erzählt die Geschichte von Arnold, der vor etwa 100 Jahren in Ramsen, einem Deutsch- Schweizerischen Grenzdorf, einen Gasthof direkt an der Grenze errichtet. Im Laufe der Jahre heiratet er und es stellen sich 8 Kinder ein. Alles läuft Bestens, bis sich die älteste Tochter Clara in den Schmuggler Hermann verliebt. Dann verwandelt sich die Geschichte in ein politisches Ränkespiel, das auf einer historischen Begebenheit beruht. Mir hat der Schreibstil gut gefallen. Das Buch lässt sich flüssig lesen. Arnolds Familie ist einem sofort sympathisch. Aus eigentlichen Belanglosigkeiten macht Capus große Szenen. Bei vielen anderen Autoren wäre das langweilig geworden. Bei Capus wirkt das nie so. Selbst die ernsten politischen Verwicklungen zwischen der Schweiz und Deutschland wirken durch seinen Schreibstil fast wie eine komädiantische Posse und man muss über die damalige Diplomatie wirklich schmunzeln. Einzig und allein die Mutmaßungen am Ende des Buches haben mir nicht so gefallen. Insgesamt hat mir das Buch richtig gut gefallen. Eine wunderschöne Geschichte mit etwas Wahrheit und viel Fiktion. Toll gemacht. Dafür gibt es gerne wohlverdiente 5 Sterne.
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