Bis zu 50 % günstiger als neu
3 Jahre rebuy Garantie
Professionelles Refurbishment
ElektronikMedien
Tipps & News
AppleAlle anzeigen
TabletsAlle anzeigen
HandyAlle anzeigen
Fairphone
AppleAlle anzeigen
iPhone Air GenerationiPhone Duo Generation
GoogleAlle anzeigen
Pixel Fold
HonorAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
NothingAlle anzeigen
OnePlusAlle anzeigen
OnePlus 11 GenerationOnePlus 12 Generation
SamsungAlle anzeigen
SonyAlle anzeigen
XiaomiAlle anzeigen
Weitere Modelle
Tablets & eBook ReaderAlle anzeigen
GoogleKobo
AppleAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
MatePad Pro Serie
MicrosoftAlle anzeigen
XiaomiAlle anzeigen
Kameras & ZubehörAlle anzeigen
ObjektiveAlle anzeigen
Samyang
System & SpiegelreflexAlle anzeigen
CanonAlle anzeigen
FujifilmAlle anzeigen
OlympusAlle anzeigen
PanasonicAlle anzeigen
SonyAlle anzeigen
WearablesAlle anzeigen
Fitness TrackerAlle anzeigen
SmartwatchesAlle anzeigen
Xiaomi
Konsolen & ZubehörAlle anzeigen
Lenovo Legion GoMSI Claw
NintendoAlle anzeigen
Nintendo Switch Lite
PlayStationAlle anzeigen
XboxAlle anzeigen
Audio & HiFiAlle anzeigen
KopfhörerAlle anzeigen
FairphoneGoogle
LautsprecherAlle anzeigen
GoogleYamahatonies
iPodAlle anzeigen

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

21 Tage Widerrufsrecht

Optischer Zustand
  • Sehr guter Zustand: leichte Gebrauchsspuren vorhanden
  • z.B. mit vereinzelten Knicken, Markierungen oder mit Gebrauchsspuren am Cover
  • Gut als Geschenk geeignet
Beschreibung
"Wir waren sechs, die lebten. Und Lori, die auf dem Grund der Ostsee ruht." Thüringen, 1995. Auf einem verlassenen Bahnhof wächst Leni mit ihren fünf Geschwistern auf. Seit sie denken kann, spürt sie, dass etwas in ihrer Familie nicht stimmt. Als junge Frau macht sie sich auf die Suche nach dem Geheimnis, das ihr Leben prägt. Im Zentrum steht ihre Schwester Lori und die Frage, was mit ihr geschah.…  Die Suche nach Antworten führt sie bis in die frühen siebziger Jahre der DDR zurück. Anousch Muellers Roman "Lori" erzählt von einer Familie, die an den politischen Verwerfungen ihrer Zeit zu zerbrechen droht und von den Nachwirkungen des Unausgesprochenen, die sich durch die Generation der Kinder ziehen. Mit psychologischem Feingefühl erzählt Mueller eine Geschichte über Schuld und Verdrängung - und über den tastenden Versuch, Wahrheit zuzulassen.
neu 24,00 € -23 %*
18,29 €
Gebundene Ausgabe | Sehr gut
Nur noch 6 verfügbar! Versandbereit in 5-6 Werktagen
zzgl.
Nur noch 6 verfügbar! Versandbereit in 5-6 Werktagen
zzgl.

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

21 Tage Widerrufsrecht

* Spare 23 % gegenüber Neuware
Der Streichpreis bezieht sich auf den empfohlenen Verkaufspreis des Herstellers oder den marktüblichen Preis für einen neuen Artikel. Der angegebene Prozentsatz entspricht der Differenz zwischen diesem Referenzpreis und unserem aktuellen Verkaufspreis.

Technische Daten


Erscheinungsdatum
09.07.2026
Sprache
Deutsch
EAN
9783406851247
Herausgeber
C.H.Beck
Sonderedition
Nein
Autor
Anousch Mueller
Seitenanzahl
205
Auflage
4
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Buch Untertitel
Roman

Auf gebrauchten Artikeln oder Originalverpackungen sichtbare Umwelt-, Nachhaltigkeits- oder Zertifizierungsangaben stammen aus der ursprünglichen Herstellerkennzeichnung. Sie stellen keine eigene aktuelle Umwelt- oder Nachhaltigkeitsaussage von rebuy dar. Maßgeblich für das Angebot sind ausschließlich die von rebuy in der Artikelbeschreibung angegebenen Produkteigenschaften.

Transparenz & Sicherheit

Hersteller: C.H. Beck, Wilhelmstraße 9, München, Deutschland, 80801, produktsicherheit@beck.de, Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG

4.8
Aus 5 Bewertungen zu Lori
Aus 5 Bewertungen zu Lori
Nach Produkt-Zustand filtern
Deine Meinung ist uns wichtig
Alle Bewertungen, die wir veröffentlichen, wurden von echten rebuy Nutzer:innen geschrieben.
Für mich ein absolut überraschendes Highlight
Vanessa B. - Bewertet am 09.10.2026
Zustand: Exzellent
Historische Romane, die sich um die DDR drehen, reizen mich in der Regel nicht wirklich, weil mir die Zeit einfach fremd ist. Aber Anousch Mueller hat mich spätestens nach dem ersten Drittel in ihren Bann gezogen. Was für eine unglaublich detailliert recherchierte und gut geplottete…  Familiengeschichte! Leni wächst als eines von 6 Kindern in einem außergewöhnlichen Setting auf: Ein verlassenes Bahnhofsgebäude im Thüringen der 80er/90er-Jahre ist das Zuhause der Familie. Die Mutter kommt anfangs nicht gut weg, wirkt wie eine Gebärmaschine, die sich stets nur um das jüngste Kind intensiv kümmert, während sie sich von den anderen distanziert. Der Vater wiederum ist ein absolutes Herz, ein Helfer in allen Lebenslagen. Dass es ein großes Geheimnis gibt, welches alle Familienmitglieder prägt, ist von Anfang an klar: Leni erinnert sich schemenhaft an ein weiteres Kind. Was mir anfangs die Lektüre erschwerte, war die etwas sprunghafte Erzählstruktur. Die Autorin verwendet zwar Jahresangaben am Anfang der Kapitel, hält sich innerhalb dieser aber nicht immer daran. Das wird im weiteren Verlauf deutlich besser, Durchhalten lohnt sich also! Ich bin beeindruckt von der massiven Rechercheleistung, die in diesen Roman geflossen sein muss. Etliche Male habe ich direkt nachgelesen, etwa wie es in der Cottbusser Innenstadt der 70er Jahre ausgesehen und was es mit dem beschriebenen Unglück auf sich hat. Die Autorin verpackt historisches, popkulturelles und literarisches Wissen so dicht, dass es manchmal fast zu viel wirkt, aber eben nur fast. Denn rund herum entspannt sich eine unglaublich spannende, sensible Familiengeschichte, die mich tief bewegt und die Faktendichte problemlos aufgelockert hat. Mueller verbindet die DDR-Realität so geschickt mit der Familienbiografie, dass ich gespannt und bedrückt zugleich war, während sich beim Lesen unzählige Fragen aufgeworfen haben. Wie viel Schweigen hält eine Familie eigentlich aus? Wie tief wirkt das autoritäre System trotz aller Abneigung doch in eine Beziehung hinein? Und was machen die vielen Geheimnisse mit den Kindern? Besonders eindrücklich schildert die Autorin, was das innerfamiliäre Schweigen psychisch mit den Kindern anrichtet. Die Auflösung am Ende ist grandios geschrieben, die Annäherung von Leni und ihrer Mutter glaubhaft. Die Entwicklung der Freundschaft zwischen Leni und ihrem besten Freund Lutz habe ich überhaupt nicht kommen sehen, sie hat mich erst schockiert und dann gebrochen. Mueller bleibt an den richtigen Stellen vage, sodass wir den Subtext über das eigene Fühlen verstehen müssen. Die zweite Hälfte konnte ich gar nicht mehr aus der Hand legen und habe bis tief in die Nacht hinein gelesen. Ein wenig ziehe ich ab für die an manchen Stellen etwas zu akademische Sprache, welche die Geschichte gar nicht nötig hatte. Im weiteren Verlauf habe ich dann aber überhaupt nichts mehr zu meckern. Damit große Empfehlung - ich habe bislang noch kein Buch gelesen, das auf so wenigen Seiten die Realität und Ambivalenz sowie das Trauma der DDR-Bevölkerung derart eindrücklich schildern und das auch noch mit einer individuellen, spannenden Familiengeschichte kombinieren konnte. 4,5 Sterne
Hat dir die Bewertung geholfen?
Wenn Schweigen Spuren hinterlässt
E J. - Bewertet am 19.08.2026
Zustand: Exzellent
„Lori“ ist ein leiser, aber erstaunlich eindringlicher Roman über eine Familie, in der vieles nicht ausgesprochen wird und gerade deshalb umso stärker nachwirkt. Im Mittelpunkt steht Leni, die mit ihren fünf Geschwistern auf einem stillgelegten Bahnhof in Thüringen aufwächst. Schon als Kind spürt…  sie, dass in ihrer Familie eine Leerstelle existiert: Lori, ihre ältere Schwester, über die niemand spricht. Jahre später beginnt Leni, nachzuforschen und stößt dabei immer tiefer in die Vergangenheit ihrer Eltern und die Geschichte der DDR vor. Mir hat besonders gefallen, wie Anousch Mueller aus diesem Familiengeheimnis keine klassische Spannungsgeschichte macht. Vieles wird nur angedeutet, Erinnerungen tauchen bruchstückhaft auf und erst nach und nach setzt sich das Bild zusammen. Gerade dieses Unausgesprochene fand ich sehr gelungen. Man merkt, wie stark eine Vergangenheit, über die niemand reden will, das Leben der nächsten Generation prägen kann. Auch sprachlich hat mich der Roman überzeugt. Mueller schreibt präzise und gleichzeitig sehr atmosphärisch, ohne die großen Gefühle ständig ausbuchstabieren zu müssen. Bei manchen Szenen hatte ich das Gefühl, dass zwischen den Zeilen mindestens genauso viel passiert wie in der eigentlichen Handlung. „Lori“ ist sicher kein leichter Wohlfühlroman, aber einer, der mich beschäftigt hat. Vor allem die Mischung aus Familiengeschichte, DDR-Vergangenheit, Schuld und der vorsichtigen Suche nach Wahrheit fand ich spannend. Ein ruhiges Buch, das seine Wirkung eher langsam entfaltet, dafür aber noch eine Weile im Kopf bleibt.
Hat dir die Bewertung geholfen?
Was niemand sagt
Jan S. - Bewertet am 26.07.2026
Zustand: Exzellent
Manche Bücher brauchen 500 Seiten, um einem ans Herz zu wachsen und dort für lange Zeit zu bleiben, Anousch Mueller schafft das mit knapp 200 und genau das macht „Lori” so eindringlich. Die Geschichte spielt auf einem verlassenen Bahnhof in Thüringen. Leni wächst dort mit fünf Geschwistern auf, in…  einer Familie, die sich anfühlt wie ein Haus mit zugezogenen Vorhängen: Man spürt, dass drinnen etwas nicht stimmt, kommt aber nicht rein. Die Mutter ist auf eine kühle Art abwesend, der Vater trägt eine Sorge mit sich herum, die nie einen Namen bekommt. Narben an den Händen der Eltern, ein Gedächtnis, das aussetzt, wo es nicht sollte und Leni ahnt früh, dass ihre Familie ein Geheimnis mit sich herumträgt. Als sie als junge Frau den Mutterpass ihrer Mutter findet, beginnt sie zu graben. Im Zentrum dieser Suche steht ihre Schwester Lori, von der niemand spricht, und die Frage, was mit ihr geschah. Die Antwort führt zurück in die frühen Siebziger der DDR. Was mich an dem Roman gepackt hat, ist nicht die Enthüllung selbst. Dass ein Familiengeheimnis am Ende ans Licht kommt, ist man aus deutscher Gegenwartsliteratur ja fast schon gewohnt, das ist streckenweise regelrecht Genre-Standard. Was Mueller besser macht als viele andere ist die Sprache. Kein Wort zu viel, keine erklärende Attitüde, die einem die Gefühle vorkaut. Stattdessen Andeutungen, Zeitsprünge, eine Erzählerin, der ständig kleine Unfälle passieren, Flashbacks, die sie aus dem Alltag reißen, man spürt das transgenerationale Trauma körperlich mit, bevor man es überhaupt benennen kann. Kein autofiktionaler Roman, auch wenn das Cover mit einem verschwommenen Kindheitsfoto der Autorin spielt, jedoch die Orte sind real, das merkt man dem Text an. Wer stille, präzise Familienromane mag, bei denen das Unausgesprochene lauter ist als jeder Dialog, ist hier goldrichtig.
Hat dir die Bewertung geholfen?
Harte Kost
Nadja S. - Bewertet am 09.07.2026
Zustand: Exzellent
Lori Leni wächst mit vielen Geschwistern rund um die Zeit der Wiedervereinigung auf einem ehemaligen Bahnhof in Thüringen auf. Sie ist die Älteste der Geschwisterbande. Aber warum hat sie dieses unbestimmte Gefühl, dass das garnicht stimmt? Geschrieben wurde das Buch von Anousch Mueller, einer 1979…  in Erfurt geborenen Journalistin. Es erschien im C.H.Beck Verlag und umfasst 205 Seiten. Es ist also ein schmales Büchlein. Da es auch sehr durchbrochen geschrieben ist, war ich relativ schnell durch. Es ist in fünf Teile gegliedert. Kapitel hat es keine, aber Jahresangaben als Überschriften. Es wird von den 70 er Jahren bis in die 2010er Jahre gesprungen und auch immerwieder zurück. Oft wird erst etwas angedeutet, was dann später erklärt wird. Das fand ich schon ziemlich herausfordernd. Durch das ganze Buch zieht sich eine Stimmung, dass man das Ganze nicht wirklich kapiert, irgendwie nur Puzzlestücke in der Hand hat und das große Ganze nicht erfasst wird. Auch jetzt nach Ende der Lektüre frage ich mich, ob ich alles verstanden habe. Vom Thema ist das schon harte Kost. Es ist viel DDR Zeitgeschichte mit eingearbeitet. Ich bin mir nicht sicher, ob mir das Buch wirklich gefällt. Die Charaktere haben mich nicht hundert prozentig erreicht. Vorallem Leni nicht, da waren mir die Eltern sogar näher. Aber das Buch beschäftigt mich, macht mich nachdenklich. Und vielleicht soll es genau das und soll garnicht gefallen.
Hat dir die Bewertung geholfen?
Ein zutiefst bewegender Roman
Janina H. - Bewertet am 08.07.2026
Zustand: Exzellent
»Lori« von Anousch Mueller ist ein unglaublich berührendes, bewegendes Buch, das mich von der ersten Seite an gepackt hat. Es erzählt von einer Leerstelle in einer Familie – von einem Verlust, über den eisern geschwiegen wird, der aber dennoch das Leben aller Familienmitglieder prägt. Besonders…  eindrucksvoll ist, wie spürbar wird, dass selbst die Kinder von diesem unausgesprochenen Schmerz beeinflusst werden, obwohl sie die eigentliche Geschichte dahinter zunächst gar nicht kennen. Im Mittelpunkt steht Leni, eigentlich Helena, die nach und nach beginnt, die Vergangenheit ihrer Familie zu entschlüsseln. Ganz behutsam und zugleich unglaublich spannend enthüllt sich Stück für Stück die Geschichte ihrer verstorbenen großen Schwester Lori – und damit auch die Vorgeschichte ihrer Eltern in der DDR-Zeit. Gerade dieses allmähliche Aufdecken der Familiengeschichte erzeugt einen starken Spannungsbogen, der einen immer tiefer in den Roman hineinzieht. Besonders begeistert hat mich auch der Schreibstil von Anousch Mueller: mitreißend, atmosphärisch und gleichzeitig so leicht und flüssig, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Es liest sich unglaublich intensiv und dabei ganz mühelos weg. Die Autorin schafft es, schwere Themen wie Verlust, familiäres Schweigen und vererbte Traumata mit großer Sensibilität zu erzählen, ohne dass das Buch jemals schwerfällig wirkt. Was Lori für mich besonders macht, ist die Verbindung aus Schmerz und Hoffnung. Es geht nicht nur um das, was über Generationen weitergegeben wird, sondern auch um Heilung – um die Kraft von Antworten, um das Verstehen der eigenen Geschichte und darum, wie Wahrheit dabei helfen kann, Wunden zu schließen. Ein sehr intensiver, kluger und emotionaler Roman, der lange nachhallt. Absolute Leseempfehlung.
Hat dir die Bewertung geholfen?