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Briefe an F. W. Oelze. 1932-1945 (Briefe)

Gottfried Benn (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

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Beschreibung
Insgesamt sind 749 Briefe von Gottfried Benn an Friedrich Wilhelm Oelze erhalten. Sie gehören zu den bedeutendsten Briefen, die es von Benn gibt. Er selbst hat wiederholt darauf hingewiesen, wie wichtig für ihn als Autor besonders in den Jahren des erzwungenen Schweigens die Kommunikation mit diesem Briefpartner war.Nur langsam nahm die Freundschaft zwischen Oelze und Benn Gestalt an – und blieb schwierig. Und dennoch wurde Oelze Benns wichtigster Briefpartner. So resümierte er 1938, dass seine Beziehungen zu Oelze »allmählich das einzige Geistige [sind], das aus meiner früheren Welt in die jetzige hineinragt«. Und beide teilten auch den »Ekel vor dem schlechten Geschmack der Masse und der Schiefheit ihrer Formen«, wie Hans Dieter Schäfer in einem Essay resümierte.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
10.08.1981
Sprache
Deutsch
EAN
9783608210606
Herausgeber
Klett-Cotta
Serien- oder Bandtitel
Briefe
Sonderedition
Nein
Autor
Gottfried Benn
Seitenanzahl
478
Auflage
3
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Autorenporträt
Gottfried Benn, 1886 2. Mai in Mansfeld geboren. 1905-1910 Medizinstudium in der Kaiser-Wilhelm-Akademie für das militärärztliche Bildungswesen in Berlin. Approbation. 1912 Veröffentlichung des ersten Gedichtheftes als Lyrisches Flugblatt: Morgue und andere Gedichte. 1913 Übernimmt die Leitung des Pathologischen Instituts am Städtischen Krankenhaus in der Sophie-Charlottenstraße. 1914 Zieht als Militärarzt ins Feld. Nimmt an den Kämpfen in Belgien teil. 1915-1917 Oberarzt im Militärgouvernement Brüssel. Entlassung aus der Armee. 1917 Die gesammelten Gedichte erscheinen im Verlag der Aktion unter dem Titel: »Fleisch«. Gottfried Benn läßt sich als Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten in Berlin nieder und führt hier seine Praxis bis 1935. 1922 Die Gesammelten Schriften erscheinen im Erich Reiss Verlag in Berlin. 1932 Benn wird Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, Abteilung Dichtung. 1933-1934 Vorübergehend im Bannkreis der nationalsozialistischen Ideologie. 1935 Benn verläßt Berlin und läßt sich als Oberstabsarzt in Hannover reaktivieren. Es erscheinen die Ausgewählten Gedichte, Benns letzte Publikation in der Nazizeit. Schwere Angriffe gegen Benn in »Das Schwarze Korps« und im »Völkischen Beobachter«. 1937-1945 Benn wird nach Berlin versetzt. Tätigkeit im Militärischen Versorgungswesen als Gutachter in Fürsorge- und Rentenfragen. Ausschluß aus der Reichsschrifttumskammer und Schreibverbot. 1943 als Oberarzt nach Landsberg a.d. Warthe. 1945 Rückkehr nach Berlin. 1946-1948 Praxiseröffnung. Veröffentlichungsschwierigkeiten. 1951 Verleihung des Büchner-Preises in Darmstadt durch die Akademie für Sprache und Dichtung. 1953 Benn gibt die ärztliche Praxis auf. 1956 7. Juli. Tod Gottfried Benns in Berlin.
Schlagwörter
Deutsche Literatur, 20. Jahrhundert, Lyriker, Benn, Gottfried, Arzt, Dichter, Dichterarzt, Essayist, Expressionismus, Expressionist, Büchner-Preis, Akademie für Sprache und Dichtung, literarische Moderne, Edition, Quelle, Briefwechsel, Briefsammlung
Höhe
189 mm
Breite
12.4 cm

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