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Beschreibung
Ob Brooks-Brothers-Anzüge in den Vierzigern, Rüschenhemden in den Sechzigern oder, in den achtziger Jahren, Sonnenbrillen wie riesige Facettenaugen – Miles Davis war in Stilfragen immer ganz vorne mit dabei. Wenn er die cool pose vielleicht auch nicht erfunden hat, wenn es auch vor seiner Zeit schon verwandte „Verhaltenslehren der Kälte“ gab, so hat Miles Davis doch maßgeblichen Anteil an ihrer Weiterentwicklung gehabt. Der einflussreichste Musiker der Jazzgeschichte ist er ohnehin – nicht zuletzt dadurch, dass er mit seiner Platte Birth of the Cool dem Cool Jazz einen Namen gegeben hat. Erst im Spannungsverhältnis von Stärke und Schwäche, von Hitze und Kälte, Strenge und Zärtlichkeit entsteht Coolness. Nirgends zeigt sich das besser als in Miles Davis’ Musik: seine Trompete kann klingen wie geeist, sein Ton klar und fest, frei von Vibrato, mitunter scharf und durchdringend. Zugleich aber spielt er die zartesten Melodien, bläst er Balladen so rein und schlicht, dass einem die Tränen kommen. Diese Momente, musikalische wie biografische, betrachtet der Essay von Tobias Lehmkuhl genauer. Er erkundet, wie sich die cool pose in Davis´ Freundschaften und Feindschaften, seinen Liebesbeziehungen, Vorlieben und Abneigungen, in seinen politischen und ästhetischen Anschauungen, seiner Art aufzutreten und aufzuspielen, abzeichnete.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
16.06.2009
Sprache
Deutsch
EAN
9783807710488
Herausgeber
Kein & Aber
Sonderedition
Nein
Autor
Tobias Lehmkuhl
Seitenanzahl
167
Auflage
1
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Buch Untertitel
Über Miles Davis
Autorenporträt
Von seiner Haut ging ein kühler Glanz aus, geradezu metallisch, und wenn er in jenen Jahren auch immer einen dieser teuren Brooks-Brothers-Anzüge trug – wie Abraham Lincoln, als er erschossen wurde – so hätte es doch niemanden überrascht, wäre Miles’ Körper, wie der eines afrikanischen Prinzen, mit Gold bestäubt gewesen. Man hielt ihn für jünger als er war. Wollte er Alkohol kaufen, musste er sich ausweisen. Auch die Frauen täuschte sein Anblick. Trotz seiner samtigen, fast mädchenhaften Augen konnte er, wenn es darauf ankam, hart und unerbittlich sein. Charles Mingus sah anders aus, anders als Miles und anders als jeder andere. Sein Haut wirkte wie Holz, das angeschwemmt worden war und Jahre an der Küste des Pazifik gelegen hatte, von Sonne und Salz gegerbt. Sein Körper war groß und massig, und man konnte sich vorstellen, wie es irgendwo in seinen Tiefen grummelte, wie sich in ihm ein Gewitter anbahnte, um schließlich auf das Griffbrett seines Basses überzugreifen, mit schweren Donnerschlägen und elektrischen Entladungen. Mingus’ Körper bildete einen breiten Wall, der ihn gegen die Außenwelt schützte. Miles dagegen genügte eine Art metallischer Legierung, hauchdünn und kalt schimmernd. Mit einem harten, schnellen Ton erreichte er das gleiche wie Mingus mit seinen wilden Explosionen. Beide waren scharf geladen; Losschlagen oder Losspielen, darauf kam es am Ende nicht an. So sehr sie sich auch äußerlich unterschieden, in Wahrheit ähnelten sie einander mehr als sonst jemandem.
Schlagwörter
Davis, Miles, Musik, Birth of the Cool, Jazz

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