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Die Macht der Vergebung

Michael Henderson (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

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Beschreibung
Eine Hoffnung, die beflügelt. Ein Vorwort des Autors Kapitel 1: Vergeben und Vergessen? Was bedeutet Vergebung (nicht)? Kapitel 2: Die Geschichte heilen. Von der persönlichen Erfahrung zur weltpolitischen Bühne Kapitel 3: Südafrika: In Mandelas Fußstapfen Kapitel 4: Australien: Den Aborigines die Rechte geben Kapitel 5: Nordirland: Katholiken und Protestanten legen die Waffen nieder Kapitel 6: USA: Aufrichtige Gespräche in der Hauptstadt der Sklaverei Kapitel 7: Versöhnung nach Kriegen in Argentinien, Indien, Äthiopien, Laos und anderswo Kapitel 8: Versöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg. Zwischen britischen und japanischen Soldaten und zwischen einem Niederländer und Japanern Kapitel 9: Moralische Aufrüstung. Die Ideen von Caux: eine Quelle der französisch-deutschen Verständigung Kapitel 10: Unbequeme Wahrheit. Dresden als Symbol britisch-deutscher Verständigung Kapitel 11: Seinen Kern nicht verbrennen. Von der inneren Freiheit von Geiseln und Gefangenen Kapitel 12: Brennpunkt Naher Osten: Juden – Christen – Muslime Eine Hoffnung, die beflügelt. Ein Vorwort des Autors Die englische Ausgabe des Buches, das der deutschen Originalausgabe in der Hauptsache zugrunde liegt, wurde bei der Tagung eines bekannten Forschungsinstituts in Washington D. C., präsentiert. Nach der Präsentation stürmte ein junger Mann auf mich zu, sagte, er gehöre zum Büro eines hochrangigen außenpolitischen Experten, und fragte mich in anklagendem Ton: 'Ist Ihr Ansatz journalistisch oder analytisch?' Ich war etwas überrascht und mir fiel nicht so schnell ein, dass Journalisten durchaus auch analytisch vorgehen könnten, deshalb antwortete ich einfach: 'Journalistisch'. 'Ah', sagte er, 'dann erzählen Sie also Geschichten.' Er hatte recht. Ich kam nicht durch akademische Studien zum Thema Vergebung, sondern durch praktische Erfahrungen und den Vorteil, dass ich mein Leben lang mit Männern und Frauen arbeiten durfte, die sich dem Ziel verschrieben haben, Brücken zwischen Menschen verschiedener Hautfarbe, Kulturen und Sprachen zu bauen. Ihr Ausgangspunkt war dort, wo sich jemand von denen, die zu ihm gehören, unterscheidet, und die Einsicht, dass es eher notwendig ist, sich selbst zu verändern, als dass man mit dem Finger tadelnd auf andere zeigt. Ich entschloss mich, dementsprechend zu leben, und ich hatte das Glück, dass ich in einigen Büchern ihre Geschichten erzählen durfte. Die Einführung in die Vorstellung und die weitreichenden Folgen von Vergebung verdanke ich meiner Mutter. Meine Familie lebte seit Jahrhunderten in Irland. Aber 1922, zu der Zeit, als Irland unabhängig wurde, teilte man meinem Großvater mit, dass er bis zum Ende der Woche das Land verlassen haben müsse oder erschossen würde. Ein Haus der Familie wurde bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Das, was die Familie verkörperte, war der Inbegriff dessen, was zu der Zeit unbeliebt war: Sie war protestantisch und gehörte zu den Landbesitzern, die seit Generationen in der Royal Irish Constabulary, der Polizei, und in der britischen Armee gedient hatten. Erst viele Jahre später wurde meiner Mutter bewusst, wie tief ihre Gefühle dadurch verletzt worden waren, dass man sie gezwungen hatte, Irland zu verlassen. 1947 nahmen wir als ganze Familie an ‧einer Konferenz im Versöhnungszentrum Caux in der Schweiz (vgl. Kapitel 9, S. 177) teil. Eines Tages hielt die irische katholische Senatorin Eleanor Butler eine Ansprache. Sie war Mitglied des Europarates. Alles in meiner Mutter rebellierte gegen sie. Wer war diese Frau, die über die europäische Einigung sprach, während sie sie doch aus ihrem Land ver‧trieben hatte? Aber der Geist, der den Ort beherrscht, beeinflusste auch meine Mutter – es ist ein Ort, wo man sich die Zeit für tiefe Einsichten nimmt –, sodass sie die Notwendigkeit empfand, sich bei der Senatorin für die Gleichgültigkeit zu Entschuldigen, die ihre Familie viele Jahre lang den Katholiken gegenüber gezeigt hatte. Also entschuldigte sie sich, und die beiden Frauen wurden Freundinnen, arbeiteten zusammen und wurden zu ‧einem Teil der großen Armee von Frauen, die die Hoffnung auf ‧Frieden lebendig hielten. Kurz nach ihrem Aufenthalt in Caux sagte Senatorin Butler: 'Ich komme aus einer Nation starker Hasser. Wir genießen Fehden und kämpfen gerne, nur so zum Spaß. Aber in den letzten Monaten musste ich etwas tun, das mir überhaupt nicht gefällt: Ich musste mich für einige Ansichten aufrichtig entschuldigen, Ansichten, die mich von anderen Nationen und Teilen meiner eigenen Nation trennten, anstatt uns zu einigen. In jedem der Fälle wurde eine neue Einigung zwischen mir und denen, von denen ich getrennt gewesen war, geboren.' Einige Zeit später gründete Senatorin Butler gemeinsam mit anderen das Versöhnungszentrum im Dorf Glencree bei Dublin (Glencree Reconciliation Centre). Beide Frauen sind längst tot. Sie hätten ihre Freude an dem sehr spürbaren Fortschritt gehabt, der in Nordirland gemacht wurde. Meine Mutter erkannte, ebenso wie die ganze Familie, dass wir in Britannien Wiedergutmachung für die Art und Weise, in der wir das irische Volk jahrhundertelang behandelt hatten, leisten müssten. Damit begann für uns alle eine lange Reise. Mein Vater und mein Großvater kämpften beide im Ersten Weltkrieg gegen Deutschland. Mein Vater gehörte im Zweiten Weltkrieg dem Generalstab an. Mein Onkel wurde in Nordafrika verwundet. Die Erlebnisse meiner Familie sind für viele britische Familien typisch. Wegen des Krieges und der drohenden Invasion wurden mein Bruder und ich von unseren Eltern getrennt und fünf Jahre lang in die Vereinigten Staaten evakuiert. Ich erinnere mich daran, dass ich, als ich zwölf Jahre alt war, ein Brettspiel spielte, das 'Das Ziel für heute Nacht' hieß. Dabei würfelten wir, um bei Bombenangriffen über dem Ruhrgebiet vorzurücken. Die Erinnerung daran ist ein trauriger Kommentar über diese Zeit. Damals hörte ich zum ersten Mal von den Städten im Ruhrgebiet: Essen, Dortmund und Gelsenkirchen, deren Einwohner ich nur zehn Jahre später im friedlichen Zusammenhang mit dem Brückenbau zwischen den Menschen kennenlernte. Es war mein Glück, dass ich in Deutschland leben und dort einige Male Weihnachten feiern konnte und dass ich eine tiefe Liebe zu dem Land entwickelte. Ich war 1950 dort und wohnte bei verschiedenen deutschen Familien im Ruhrgebiet, und dann war ich noch einmal in den späten 1950ern für zwei Jahre in Bonn. Ein Jahrzehnt später reiste ich mit einer Reisegruppe deutscher Arbeiter durch Amerika und Asien. Ich war dabei, als sie am Memorial Day auf Amerikas nationalem Friedhof in Arlington einen Kranz niederlegten, und mein erster Auftritt im Fernsehen fand in Los Angeles statt, wo ich für einen früheren kommunistischen Bergarbeiter, der hinter dem Ural ausgebildet worden war, übersetzte. Gleich nach dem Fall der Berliner Mauer kam ich als Gast der deutschen Regierung wieder nach Deutschland. Versöhnung zwischen Deutschland und Britannien lag mir immer am Herzen und es macht mich traurig, wenn Karikaturen von Deutschland in unseren Zeitungen und Fernsehprogrammen auftauchen. Mein Bruder Gerald ist darin einer Meinung mit mir. Als er von dieser deutschen Ausgabe hörte, schickte er mir eine E-Mail, in der er seine Sorge über Menschen ausdrückte, die sich, angestachelt durch Elemente in den Medien, an Stereotype über 'den anderen' klammern. 'Das wurde in letzter Zeit durch Artikel und Berichte in der britischen Presse deutlich, die negative Bilder von Deutschen zeichneten. Ich habe das in den letzten Jahren im Hinblick auf Deutschland festgestellt, das ich von Zeit zu Zeit besuche. Diese Haltung wird von Filmen genährt, die in den 1940er Jahren gedreht wurden und die zum fünfzigsten Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges wieder gezeigt wurden. Von einigen Artikelschreibern wurde in den letzten Jahren auch der Eindruck erweckt, dass der typische Deutsche eine diktatorische oder ›Nazi-‹Mentalität hätte. Wegen dieser Kommentare in der britischen Presse fühle ich mich dazu verpflichtet, wenn ich, wie in letzter Zeit häufig geschehen, nach Deutschland reise, mich dafür zu entschuldigen, weil ich aus persönlicher Erfahrung weiß, wie schädlich und verletzend solche Stereotype sein können.' Im Oktober 2002 erregte ein Foto in unseren britischen Zeitungen meine Aufmerksamkeit, das dieser Tendenz entgegengesetzt war. Es zeigte Dr. Manfred Rommel und Viscount Montgomery zusammen in Westminster Abbey. Die Bildunterschrift war 'Die Söhne der Führer von El Alamein halten zusammen'. Sie hatten an einem Gottesdienst zu Ehren der in der Schlacht von El Alamein im Zweiten Weltkrieg Gefallenen teilgenommen. Für Menschen meiner Generation und die etwas Älteren war das ein denkwürdiger Anblick und ein Symbol dafür, dass die Vergangenheit für die meisten von uns wirklich vergangen war. Mein Bruder ist ebenso froh, wie ich es bin, dass in diesem Buch von der Arbeit des Dresden Trust die Rede ist. Auf den folgenden Seiten werde ich den Leserinnen und Lesern langjährige Freunde vorstellen: Frauen wie Irene Laure aus Frankreich und Männer wie Peter Petersen aus Deutschland, die bei uns wohnten, als wir noch in Oregon in den Vereinigten Staaten lebten, und die sich mit ihrer Arbeit für die Einigkeit im Herzen Europas ein Denkmal gesetzt haben, und Überlebende von Gefängnisqualen wie Les Dennison und Leif Hovelsen. Ich war in Australien dabei, als der National Sorry Day begangen wurde, und berichte davon, und ebenso bei dem Spaziergang durch die Geschichte in Richmond in Virginia. Ich war 1953 in Neu-Delhi dabei, als der Stellvertreter des deutschen Botschafters in Gegenwart des französischen Botschafters Frank Buchman für seine Mitwirkung beim Zusammenbringen der beiden Länder das Bundesverdienstkreuz übergab. Ich war mit Philip Vundla und William Nkomo befreundet, die in Südafrika zu den Pionieren der Vergebung gehörten, und lernte die Biehls, Ginn Fourie und Letlapa Mphalele kennen, die in neuester Zeit beispielhaft die vereinigende Kraft der Vergebung in diesem Land darstellen. Ich bin Erzbischof Desmond Tutu dankbar, dass er das Thema dieses Buches, ebenso wie Dr. Zaki Badawi, Vorsitzender der Imame Britanniens und des Rates der Moscheen, für in unserer Zeit relevant hält. Dr. Jonathan Sacks glaubt, dass das Wort Vergebung 'zu wichtig sei, als dass es auf Orte der Gottesverehrung beschränkt werden sollte'. Reue und Vergebung allein werden weder die Probleme der Welt ‧lösen, noch werden sie Frieden bringen. Sie sind eine Ergänzung der harten Arbeit der Diplomatie und der wirtschaftlichen Entwicklung. Aber ohne diese beiden Elemente werden Vereinbarungen kaum die Zeiten überdauern. Die Geschichten in diesem Buch belegen, dass der eiserne Griff der Geschichte gelöst werden kann. Sie zeigen, dass Vergebung keine nationalen Grenzen kennt und dass sie die Kraft hat, die Fesseln des Hasses und des Rachedurstes, die von einer Generation zur nächsten weitergegeben wurden, zu sprengen. Die Männer und Frauen, die die seelische Stärke zur Vergebung gefunden haben, verdienen unsere Hochachtung. Beim Schreiben der Bücher über Vergebung beflügelte mich die Hoffnung, dass diejenigen, die noch zögern, durch das Beispiel der Männer und Frauen, die Vergebung üben, zum eigenen Handeln ermutigt werden, und dass andere neuen Mut schöpfen, wenn sie diese Geschichten mit den täglichen Schlagzeilen vergleichen, die Gewalt und Rache, terroristische Grausamkeiten und Handlungen, die Vergeltung herausfordern, widerspiegeln. Für die deutsche Originalausgabe sah ich die Texte von Forgiveness: Breaking the Chain of Hate (2002) neu durch und ergänzte durch die Übernahme von Texten aus The Forgiveness Factor. Stories of Hope in a World of Conflict (1996), aus der Broschüre A Great Gamble. Turning enemies into friends mit sechs Radiosendungen (2006), aus Artikeln in der Zeitschrift der Initiative der Veränderung For a Change und aus noch unveröffentlichtem Material. Das vorliegende Ergebnis entstand in Zusammenarbeit mit Ingrid von Heiseler, deren Initiative und Engagement ich die Veröffentlichung verdanke und die auch die Texte aus dem Englischen übersetzte.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
03.05.2007
Sprache
Deutsch
Originalsprache
Englisch
EAN
9783880951587
Herausgeber
Publik-Forum
Titel in Originalsprache
Forgiveness - Breaking the Chain of Hate
Sonderedition
Nein
Autor
Michael Henderson
Seitenanzahl
256
Auflage
1

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