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★★★★★
☆☆☆☆☆
Wendungsreicher Psychothriller
Carmen M. - Bewertet am 21.03.2019
Zustand: Sehr gut
Dieses Buch ist die Fortsetzung zu „Der Patient“, den ich allerdings nicht kenne. Dies ist aber auch nicht nötig, da alles, was man wissen muss, um die Geschichte zu verstehen, kurz, aber ausreichend erzählt wird.
„Der Verfolger“ ist spannend bis zur letzten Seite, wobei die Spannung in der Mitte… etwas nachlässt, danach aber wieder ansteigt. Die überraschenden Wendungen und der herausragende Plot tragen dazu bei, dass man den Thriller kaum aus der Hand legen möchte.
Besonders sticht der tolle Schreibstil des Autors hervor. Es gibt ausführliche Situationsbeschreibungen, die einen guten Einblick in Rickys Lage geben, ohne zu ausschweifend zu sein. Insbesondere haben mir Rickys Gedanken gefallen, die einen Einblick in die Sicht eines Psychiaters geben. Seine Gedanken sind nachvollziehbar dargestellt, so dass man sie auch ohne psychologisches Wissen sehr gut versteht. Zudem kann man sich deshalb sehr gut in Ricky hineinversetzen und fiebert emotional mit ihm mit.
Fazit:
Spannender Psychothriller mit tollem Schreibstil und wendungsreichem Plot.
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★★★★★
☆☆☆☆☆
Kein Katzenbach-Fan
Michael S. - Bewertet am 04.02.2019
Zustand: Exzellent
Ich kann mich nicht daran erinnern, ein Buch von John Katzenbach gelesen zu haben. Die Cover sind mir wohl bekannt und haben auch einen Wiedererkennungswert. Somit kenne ich auch das Buch "Der Patient" nicht, worauf dieser Thriller aufbaut.
5 Jahre ist es nun her, dass der Psychiater Dr.… Frederick Starks meinte, einen Menschen erschossen zu haben. 5 Jahre lang hat er sich in seinem neuen Leben gut eingelebt und hat während dieser Zeit oft seinen Wohnort gewechselt. Er fühlt sich sicher. Doch eines Tages taucht "Rumpelstilzchen" als Patient in seiner Praxis auf. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten, es soll ja für den Nichtkenner dieses Buches spannend bleiben.
Insgesamt wählt der Autor für diesen Psychothriller eine klare und verständliche Sprache. Aber es ist mir schwer gefallen, so manche Handlungen und Verhaltensweisen nachzuvollziehen. Ich konnte die Spannung / den Thrill nicht so recht greifen. Gefühlt plätscherte ein Großteil des Buches so dahin.
Irgendwas hat mich bisher davon abgehalten, die Bücher von John Katzenbach zu lesen. Und nach diesem Buch kann ich ganz klar sagen, dass ich kein Fan von Katzenbach bin und ich denke sobald auch nicht werde.
Es ist sicherlich kein schlechtes Buch, aber einfach nichts für mich - schade.
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☆☆☆☆☆
liest sich nicht so heiß, wie es serviert wird
Vivian N. - Bewertet am 20.01.2019
Zustand: Exzellent
Inhalt: Der Psychiater Frederick Starks erhält eines Tages Besuch von einem Killer. Genau diesem stand er vor fünf Jahren schon einmal gegenüber und hatte gehofft, ihn nie wieder sehen zu müssen. Nun aber wendet sich dieser mit einer Bitte an ihn. Starks solle einen Fremden, der den Killer und seine… Familie ausschalten oder selbst dran glauben. Warum wendet sich der Killer ausgerechnet an ihn mit seinem Problem? Wieso kann ein ausgefeilter Killer sich dem nicht selbst stellen? Und wer ist dieser Fremde. Starks bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die Suche nach Antworten zu machen.
Wertung: "Der Verfolger" von John Katzenbach ist die Fortsetzung des im Jahre 2002 erschienenen Thrillers "Der Patient". Fünf Jahre liegen inhaltlich zwischen den Ereignissen. In dieser Zeit wog Starks sich schließlich in Sicherheit, aber das Aufleben des Mörders "Rumpelstilzchen" aus dem ersten Teil ließ nun eine neue Geschichte beginnen.
Der Schreibstil ist für Erstlinge von Katzenbach etwas gewöhnungsbedürftig. Die Sprache ist etwas gehoben und in recht verzweigten Schachtelsätzen verpackt. Wenn man sich dann endlich daran gewöhnt hat, wird der Leser durch einige Längen befördert, die überhaupt keinen Sinn zu ergeben scheinen. Allerdings soll sich im Verlauf des Buches doch das Eine oder Andere erklären.
Katzenbach lässt seinen Protagonisten durch die Darlegung seiner Gedankengänge und Handlungen sehr nah an den Leser heran. Ricky scheint ein sehr intelligentes Köpfchen zu sein und natürlich auch schon berufsbedingt ein Denker. Allerdings führt er hin und wieder Selbstgespräche, die ihn in vielen Situationen doch etwas labil erscheinen lassen.
Auch andere Mitwirkende erscheinen teilweise etwas blass. Stellenweise sind Dialoge aufgeführt oder auch Situationen dargestellt, die in die Länge gezogen wurden ohne erkennbaren Grund und somit etwas realitätsfremd wirken. Auch fiel es mir schwer, da ich den Vorgänger nicht gelesen habe, die Handlungsursachen zu erkennen. Auch am Ende bin ich noch nicht aufgeklärt und sehe mich gezwungen, um dieses Buch vollständig zu verstehen, den Vorgänger zu lesen.
Nach allen gerade aufgezählten Mängeln muss ich dennoch betonen, dass die Story an sich sehr gut durchdacht war und, nachdem sie endlich ab ca. der Hälfte an Fahrt aufnahm, auch die Spannung sehr schnell aufbaute und hielt. Bis kurz vor dem Schluss.
Stichwort Schluss: Ich habe mir eine andere Möglichkeit als die scheinbar unvermeidlichen als Ausgang gewünscht und diesem Wunsch wurde auch stattgegeben. Allerdings finde ich die Lösung doch etwas zu gewagt.
Fazit: Wer es in Erwägung ziehen sollte dieses Buch zu lesen, sollte erst den Patienten lesen. Dann ist das Verständnis bestimmt leichter und die Bewertung fällt mit Sicherheit positiver aus, als meine jetzt.