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★★★★★
☆☆☆☆☆
Anekdoten, Lyrics und Einblicke in die verschiedenen Eras
Kerstin H. - Bewertet am 22.04.2026
Zustand: Exzellent
In „Taylor’s Version“ beschreibt die Anglistik-Professorin Stepahnie Burt Swifts Genialität anhand ihrer Alben. Dabei merkt man in jeder Zeile, dass Burt selbst ein großer Swiftie ist ohne dass diese Tatsache ihr den Blick auf das Werk der Künstlerin verstellt.
Das Buch ist in Kapiteln aufgebaut,… die sich jeweils mit einem Album, einer „Era“ wie Swifties sagen, befassen. Das ganze in chronologischer Reihenfolge nach Erscheinen bis zu „TTPD“. Abgeschlossen wird das Buch von einem Kapitel über die Eras Tour.
Ich bin weder riesen Swiftie, noch Musikerin, wodurch ich nicht jedes Lied kannte über das hier geschrieben wurde und auch nicht alles nachvollziehen konnte über die Musiktheorie die Swifts Lieder haben sollen. Klar, rein technisch verstehe ich es wenn da steht, dass sie von „Do“ zu „Mi“ fällt (oder aufsteigt? Da seht ihrs!), aber so wirklich sagt mir das nichts.
Glücklicherweise zog sich diese Betrachtung zwar durchs Buch dominierte aber nicht die Kapitel. In denen geht es eher um die Texte, die Entstehungsgeschichte, stellenweise auch die Lyrik die dahinter steht, um Swift selbst und in welcher Phase ihre Lebens sie da gerade war, warum sie xy vermutlich geschrieben hat etc pp.
Diese Betrachtungsweise hat mir erstaunlich viel Spaß gemacht, obwohl ich, wie bereits erwähnt, kein riesengroßer Fan bin. Trotzdem habe ich daraufhin natürlich einige Songs gehört und die die ich bereits kannte höre ich nun mit ganz neuem Bewusstsein. Es macht Spaß zu wissen was dahinter steckt und hier und da auch damit bei anderen anzugeben.
An manchen Stellen wurde es mir dann doch zu theoretisch und ich musste mich ein wenig durch einige Passagen quälen. Doch alles in allem hat es sich gelohnt das Buch zu lesen.
Fazit:
Ich würde sagen, dieses Buch ist selbstverständlich für jeden Swiftie etwas der sich näher mit Alben und den Abläufen dahinter beschäftigen möchte. Musikinteressierte werden hier auch Freude haben. Wer noch nie etwas mit der Sängerin anfangen konnte sollte zu was anderem greifen, aber ich bin sicher dass das dann auch eher passiert.
3,5 Sterne