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Beschreibung
Eine Liebesgeschichte zwischen Berlin und Adana, zwischen Erinnerung und Sehnsucht. Zeko lebt in Berlin, dreitausend Kilometer von Hassan entfernt – und doch ist Hassan ihm näher als jeder Mann, den er in Parks und Cafés, auf Dating-Apps oder vor der Moschee trifft. Hassan, der Nachbarsjunge aus Adana, den sein Großvater Dede nur »Hundesohn« nennt, wenn Zeko ihn in den Sommerferien besucht. Dann stirbt Dede an einem Herzinfarkt. Aber Zeko will nicht vergessen: nicht den Großvater, der alten Männern die Sorgen aus dem Bart schnitt und auf Arabisch sang, nicht den Geschmack von Bamya, nicht die religiösen Rituale – und vor allem nicht Hassan. Und so zählt er die Tage, bis er Hassan wiedersehen wird. Doch je näher seine Abreise rückt, desto heftiger bedrängt ihn, was bei ihrer letzten Begegnung geschehen ist. Hundesohn erzählt radikal und poetisch von Liebe und Begehren, von Euphorie und Verletzlichkeit, von der Angst und dem Glück, wenn man liebt – über alle Grenzen, Sprachen und Körper hinweg.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
24.11.2026
Sprache
Deutsch
EAN
9783518475799
Herausgeber
Suhrkamp
Sonderedition
Nein
Autor
Ozan Zakariya Keskinkılıç
Seitenanzahl
219
Auflage
1
Einbandart
Broschiert
Einbandart Details
Taschenbuch

Hersteller: Suhrkamp Verlag, Torstr. 44, Berlin, Deutschland, 10119, info@suhrkamp.de, Suhrkamp Verlag GmbH

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4.0
Aus 1 Bewertungen zu Hundesohn
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Ein fragmentarischer Roman voller Zärtlichkeit und Rohheit
Mirjan S. - Bewertet am 13.09.2025
Zustand: Exzellent
Eine radikale, poetische Liebesgeschichte über Begehren, Verletzlichkeit und die Suche nach Zugehörigkeit: Mit Hundesohn legt Ozan Zakariya Keskinkılıç seinen ersten Roman vor. Der 1989 geborene Autor ist Politikwissenschaftler, Lyriker und Essayist, veröffentlichte bereits das Lyrikdebüt Prinzenbad (2022) und das Sachbuch Muslimaniac (2023). Seine Texte wurden mehrfach ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt. Mit Hundesohn wagt er nun den Schritt in die literarische Prosa. Worum geht’s genau? Zeko lebt in Berlin. Er trifft Männer in Cafés, auf Grindr oder im Park, aber immer wieder reißen ihn die Gedanken zurück zu Hassan, dem Nachbarsjungen aus Adana, den sein Großvater Dede stets „Hundesohn“ nennt. Die Sommerferien, die er dort verbrachte, prägen ihn bis heute. Ebenso wie Dedes Rituale, Gesänge und Erinnerungen. Nach Dedes Tod holen Zeko Sehnsucht und Erinnerungen ein. In neun Tagen will er Hassan wiedersehen und zählt die Zeit herunter: beim Gebet, beim Essen mit seiner besten Freundin Pari, bei jeder Begegnung mit fremden Männern. Doch etwas ist zwischen Zeko und Hassan geschehen, etwas, das tiefer liegt und sich wie ein Schatten durch das Buch zieht. Meine Meinung "Hundesohn" hat mich von Beginn an mit seiner Sprache gepackt – fragmentarisch, fast wie ein innerer Monolog, kurze Kapitel, die sich lesen, als blättere man in einem wirren Tagebuch. Manchmal poetisch zart und dann aber wieder roh und schockierend direkt. Schon auf den ersten Seiten wird klar, wie radikal offen Keskinkılıç schreibt: „Gegen Filzläuse, du Wichser, hätte ich gerne gesagt. Ge­gen Pthirus pubis, sage ich stattdessen und bezahle 14,95 Euro…“ (S. 12). Diese Mischung aus Humor, Scham und Körperlichkeit zieht sich durch das ganze Buch. Es geht um Gefühle, Zerrissenheit, Befriedigung, kurzfristig wie langfristig. Um Rohheit und Lust, um Zärtlichkeit, um Angst und um den Wunsch nach Nähe. Besonders gut gelungen fand ich die Darstellung des Protagonisten Zeko mit seiner Verletzlichkeit und seiner Verlorenheit. Immer wieder bricht die Angst vor Zurückweisung oder Gewalt durch, wie in der Szene: „Ich habe Angst vor Männern, weil ich mich in Arme begehre, die mich jederzeit vernichten können.“ (S. 193). Gleichzeitig gibt es Passagen, die voller Wärme sind, etwa in der Freundschaft mit Pari, die ihm Halt gibt und deren Gespräche zu den berührendsten Momenten gehören. Die Sprache spielt dabei eine zentrale Rolle. Keskinkılıç verwebt Deutsch, Türkisch und Englisch und thematisiert Identität über Wörter selbst: „Zunge heißt auf Türkisch dil, es ist das gleiche Wort wie für Sprache“ (S. 23). Diese Stellen haben mir besonders zugesagt, weil sie die Vielschichtigkeit von Herkunft und Sprache greifbar machen und mich das Thema sehr interessiert. Für alle denen dieses Thema auch am herzen liegt - lest unbedingt "Sprache und Sein" von Kübra Gümüşay. Gleichzeitig muss ich aber auch sagen, hatte ich auch Momente, in denen mich die fragmentarische Erzählweise schlichtweg überfordert hat. Manche Kapitel wirken wie Gedankenfetzen, die weniger Handlung als Stimmung transportieren. Das ist künstlerisch stark, war aber auch anstrengend zu lesen (für mich). Gleichzeitig zwischen Faszination und Abstoßung zu schwanken scheint jedoch Teil des Konzepts des Autors zu sein. Fazit "Hundesohn" will keine glatte Geschichte erzählen, sondern ein Kaleidoskop von Begehren, Selbstzweifel, Rassismus, Queerness und Identität entwerfen. Es ist ein Buch, das mich gleichermaßen gefesselt und abgestoßen hat. Empfehlenswert für Leser:innen, die sprachlich experimentelle, fragmentarische Romane mögen und bereit sind, sich auf radikale Offenheit einzulassen. Weniger geeignet für alle, die eine klare, stringent erzählte Handlung erwarten. Danke an Vorablesen & den Suhrkamp Verlag für das Rezensionsexemplar!
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