Bis zu 50 % günstiger als neu
3 Jahre rebuy Garantie
Professionelles Refurbishment
ElektronikMedien
Tipps & News
AppleAlle anzeigen
TabletsAlle anzeigen
HandyAlle anzeigen
Fairphone
AppleAlle anzeigen
iPhone Air Generation
GoogleAlle anzeigen
Pixel Fold
HonorAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
Honor Serie
NothingAlle anzeigen
OnePlusAlle anzeigen
OnePlus 11 GenerationOnePlus 12 Generation
SamsungAlle anzeigen
Galaxy XcoverWeitere Modelle
SonyAlle anzeigen
Weitere Modelle
XiaomiAlle anzeigen
Weitere Modelle
Tablets & eBook ReaderAlle anzeigen
Google
AppleAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
MatePad Pro Serie
MicrosoftAlle anzeigen
XiaomiAlle anzeigen
Kameras & ZubehörAlle anzeigen
ObjektiveAlle anzeigen
Samyang
System & SpiegelreflexAlle anzeigen
WearablesAlle anzeigen
Fitness TrackerAlle anzeigen
SmartwatchesAlle anzeigen
Xiaomi
Konsolen & ZubehörAlle anzeigen
Lenovo Legion GoMSI Claw
NintendoAlle anzeigen
Nintendo Switch Lite
PlayStationAlle anzeigen
XboxAlle anzeigen
Audio & HiFiAlle anzeigen
KopfhörerAlle anzeigen
FairphoneGoogle
LautsprecherAlle anzeigen
GoogleYamahatonies
iPodAlle anzeigen

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

20% Rabatt auf Medien & Gratis-Versand
FLASHSALE26X
00
Tage
:
00
Stunden
:
59
Minuten
Optischer Zustand
  • Sichtbare Gebrauchsspuren auf einzelnen Seiten
  • z. B. umfangreiche Markierungen/Notizen, ausgefranste Kanten des Buchumschlags, Wasserschäden, deutliche Verformung des gesamten Buches sowie größere Verschmutzungen durch mehrmaligem Gebrauch
  • Könnte ein Mängelexemplar sein oder ein abweichendes Cover haben (z. B. Clubausgaben)
  • Gut für den Eigenbedarf geeignet
Beschreibung
Leseprobe. Kaum angekommen, wurden die Kisten mit dem Sprengstoff von der Ladefläche gehoben. Faradsch schulterte seine Kalaschnikow und ging mit leuchtenden Augen auf Boomer zu. „Yusuf, heute ist dein großer Tag. Du bist der Beste, wenn es um Sprengung geht. Keiner kann mit dem Sprengstoff so gut umgehen wie du. Hier in der Felswand sind große Buddhastatuen. Die sollst du sprengen. Es ist nicht Gottes Wille, wenn Abbilder von Menschen erstellt werden. Die hier müssen verschwinden. Sie haben in einem islamischen Land, in einem Staat Gottes, nichts verloren. Sie sind sehr alt. In vielen anderen Ländern wird es einen Aufschrei der Entrüstung geben. Das darf uns aber nicht davon abhalten, den Willen Gottes zu erfüllen.“ Während Abu Faradsch sich mit blumiger Sprache an weiteren religiösen Begründungen versuchte, schielte Boomer zu den Figuren hinüber. Sie waren schon beeindruckend groß, er schätze sie über 50 Meter hoch und könnten eine echte Touristenattraktion sein. Eigentlich viel zu schade, um sie zu zerstören. Aber es gab keine Möglichkeit, es zu verhindern. Die Aktion war auch ein Wettbewerb zwischen der Truppe des Libyers mit einer anderen Truppe, die bereits vor Ort war. Es war ihm klar, er konnte und durfte seine Gruppe nicht verraten. Das würde ihm nicht nur Abu Faradsch, das würden ihm alle übel nehmen. Er war zum Erfolg verdammt. Boomer wischte alle Bedenken, die sich plötzlich im Hinterkopf meldeten, beiseite. Er hörte wieder die Stimme seines Führers. „.du wirst die größte der Statuen aus ihrer Nische in der Felswand heraussprengen. Die anderen haben es nur geschafft, das Gesicht zu vernichten und den linken Unterschenkel. Wir vernichten das ganze Teufelswerk. Die Gruppe hört auf dein Kommando. Enttäusche uns nicht.“ Boomer nickte. Auf sein Zeichen wurden die Kisten mit dem Sprengstoff aufgenommen. Die Lastenträger im Gefolge stapfte er zielstrebig auf die zugewiesene Statue zu. Sie war riesig. Noch war ihm nicht klar, wie er seine Sprengladungen anbringen konnte, so ganz ohne Leitern. Aber je näher sie der Figur kamen, war zu erkennen, dass nicht nur die Höhlen in der Felswand neben der Figur miteinander durch schmale Treppen verbunden waren, von dort führten auch Stufen hinter der Figur in der Felswand nach oben. Schwierig für die richtige Sprengung war aber, dass die Figur nicht frei stand, sie war nur in der Frontpartie aus dem Fels gemeißelt. Boomer schätzte den Sprengstoffbedarf, dann kletterte er die Stufen nach oben, um nach geeigneten Löchern zu suchen, in denen er die notwendige Verdammung erreichen konnte. Er hatte es sich schwerer vorgestellt. So penibel genau die mittelalterlichen Steinmetze in der Frontansicht gearbeitet hatten, so sorglos hatten sie dort gearbeitet, wo es niemand sehen konnte. Es waren genügend Löcher vorhanden. Er zeichnete mit Kreide die Stellen an, in denen von den anderen Taliban der Sprengstoff angebracht wurde. Dann setzte er die Zünder ein, prüfte noch einmal die Verdammung, rollte die Kabel zur Zündmaschine, schloss sie an und wartete auf das Zeichen von Faradsch. Der hatte sich mit dem Führer der zweiten Gruppe verständigt. Ein Kamerateam hatte sich in Bamiyan eingefunden. Es war hinter der Stadt auf einem Hügel postiert. Eine Gewehrsalve tönte durch das Tal. Sie war das Zeichen, dass die Kameras liefen. Der Libyer hob die Hand, wartete einige Sekunden, dann fiel die Hand nach unten. Boomer drückte den Hebel nach unten. Ein Grollen lief durch das Tal. So als ob der Himmel zürnte. Riesige graubraune Staubwolken verhinderten den Blick auf die Felswand mit den Statuen. Steine flogen durch die Luft, polterten auf die Erde und hüpften über den Sand. Nur langsam legte sich der Staub, gab den Blick frei. Dort, wo noch vor wenigen Minuten eine mehr als tausend Jahre alte Buddhastatue in der Felswand stand, gähnte jetzt eine leere, öde Höhle. Die Taliban, die gespannt auf das Verschwinden der Staubwolke gewartet hatten, schrieen vor Freude durcheinander. Freudenschüsse aus ihren Gewehren knatterten durch das Tal, brachen sich an den Felswänden und wurden als Echo wieder zurückgeworfen. Boomer war stolz auf sich. Er hatte es geschafft. Nichts war mehr zu erkennen von einer Figur, noch nicht einmal ein Stumpf. Sie war zu Staub zerblasen. Niemand würde sie rekonstruieren können. Abu Faradsch klopfte ihm begeistert auf die Schulter, dann lief er zu dem anderen Gruppenführer hinüber, während Boomer zur Stadt hinüber blickte. Auf einigen wenigen Häusern standen Einwohner, die sich das Schauspiel nicht hatten entgehen lassen wollen. Sie standen stumm, ohne sich zu bewegen. Ein oder zwei Männer schüttelten drohend oder wütend ihre Fäuste zu ihnen hinüber, verschwanden dann aber schnell zwischen den Hauswänden. Sie hielten sich nicht lange am Ort des Geschehens auf. Sie setzten sich wieder auf ihre Jeeps, dann ging es Richtung Kabul. Die Gruppe wurde verlegt. In die Nähe von Dschalalabad, fast an der pakistanischen Grenze. Boomer wurde unruhig. Aber Daud, zwischenzeitlich der Vertraute von Abu Faradsch, erklärte, Jenny sei mit einem Teil der Frauen ebenfalls auf dem Weg. Er müsse sich nicht sorgen. Das Leben im Ausbildungslager in Dschalalabad verlief ähnlich wie in Mazar-e-sarif, mit dem Unterschied, dass Daud und Boomer bereits zu den Ausbildern gehörten, auf die der Libyer nicht verzichten wollte. Nach wie vor bekam er in sein Lager fanatische Muslime aus Europa oder Nordafrika, die über Pakistan zu den Taliban stießen, um sich für den Kampf gegen die Ungläubigen, insbesondere aber gegen die Amerikaner, ausbilden zu lassen. Im Lager hatten sie am Fernsehschirm die Bilder von den in die Twin Tower, die Türme des Welthandelszentrums in New York, fliegenden Maschinen gesehen. Dabei war lauter Jubel aufgebrandet. Boomer hatte sich dem zwar nicht anschließen können, aber beeindruckend fand er die Bilder auch. Dass in dem Moment, als die Türme in sich zusammenstürzten, mehr als dreitausend Menschen ihr Leben verloren hatten, war ihm nicht bewusst geworden. Er sah nur die riesige Zerstörung mitten im Zentrum von New York. Einem Ort, an dem niemand mit einem Terroranschlag gerechnet hatte. Dagegen war seine Aktion mit den Buddhastatuen in Bamiyan Kinderkram gewesen. Besonders stolz schien Abu Faradsch darauf zu sein, dass einige der Piloten in seinem Lager ausgebildet worden waren. Deshalb hingen im Gemeinschaftsraum Bilder von Mohammed Atta und den anderen. Jeder sollte sie kennen. Jeder sollte sich mit ihnen identifizieren. Jeder sollte wissen, zu was von ihrem Glauben überzeugte Muslime in der Lage sind, wenn sie entschlossen, ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben, handeln. Warum diese Bilder hier hängen durften, wo doch der Koran Bilder von Menschen verbot und sogar alte Buddhastatuen gesprengt werden mussten, konnte keiner so richtig erklären. Boomer verkniff es sich, den Libyer zu fragen. So richtig verstand er die islamischen Fanatiker immer noch nicht. Amerika würde diesen Schlag nicht ohne Reaktion hinnehmen, das war allen klar. Ebenso, dass Afghanistan dabei das Ziel sein würde. Jeden Tag rechneten sie mit einem Angriff der Amerikaner. Das Lager war bereits geräumt, Jenny mit den anderen Talibanfrauen auf dem Weg über den Khaiberpass nach Pakistan. Dort sollten sie, in der Nähe der Stadt Bannu, in dem fast unzugänglichen Landesteil Waziristan, in dem ausschließlich kriegerische, mit den Taliban sympathisierende Paschtunen wohnten, ein Auffanglager einrichten. Die 13. Plage der Menschheit – das ist der internationale Terrorismus heute. Um seine große Liebe Jenny aus einem Bordell zu befreien, schließt Boomer einen Pakt mit dem Teufel. Unvermittelt finden sich die beiden in einem Ausbildungslager der Al-Qaeda wieder und bereiten sich auf einen Anschlag vor. Als Jenny erkennt, dass ihre Heimat ins Fadenkreuz gerät, sucht sie Hilfe bei einem Erzfeind aus vergangenen Tagen. Doch kann sie das Schicksal aufhalten? Ein packender Roman vor einem hochaktuellen Hintergrund.
neu 17,50 € -85 %*
2,59 €
Broschiert | Gut
Nur 2,07 € und Gratisversand mit dem 20 % Rabattcode
Nur noch 1 verfügbar! Versandbereit in 3-4 Werktagen
zzgl.
Nur noch 1 verfügbar! Versandbereit in 3-4 Werktagen
zzgl.

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

* Spare 85 % gegenüber Neuware
Der Streichpreis bezieht sich auf den empfohlenen Verkaufspreis des Herstellers oder den marktüblichen Preis für einen neuen Artikel. Der angegebene Prozentsatz entspricht der Differenz zwischen diesem Referenzpreis und unserem aktuellen Verkaufspreis.

Technische Daten


Erscheinungsdatum
30.05.2006
Sprache
Deutsch
EAN
9783938347966
Herausgeber
Edition Godewind
Sonderedition
Nein
Autor
Ulrich Hinse
Seitenanzahl
303
Auflage
1
Einbandart
Broschiert
Buch Untertitel
oder ...wessen Brot ich esse ...
Autorenporträt
Ulrich Hinse, 1947 in Münster geboren, greift auf eine lange Berufserfahrung als Kriminalbeamter zurück. So entstand mit seinem dritten Buch eine spannend und einfühlsam erzählte Handlung, über eine Beziehung, die zugleich Einblicke in die Motive des Terrorismus erlaubt aber auch den Machtpoker innerhalb der Polizei bei der Bekämpfung derartiger Phänomene nicht verschweigt.
Schlagwörter
Krimi, Hansesail, Terrorismus
Höhe
210 mm
Breite
14.8 cm

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

-.-
Leider noch keine Bewertungen
Leider noch keine Bewertungen
Schreib die erste Bewertung für dieses Produkt!
Wenn du eine Bewertung für dieses Produkt schreibst, hilfst du allen Kund:innen, die noch überlegen, ob sie das Produkt kaufen wollen. Vielen Dank, dass du mitmachst!