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All die Farben, all das Licht

Cora Wucherer (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

Optischer Zustand
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  • Gut für den Eigenbedarf geeignet
Beschreibung
Ein bewegendes Debüt: zwei Schwestern, ein Roadtrip und die Frage, wie man weiterlebt, wenn sich alles ändert »Zwei hinreißende Schwestern in einer Geschichte voller Liebe, Mut und Hoffnung – dieser Roman hat mich glücklich gemacht.« Elena Fischer »Eine Hommage an die Liebe zwischen Geschwistern und die unbezwingbare Kraft der Kunst.«. Annika Büsing »Es ist eine Wucht!« Alina Bronsky Juna ist siebzehn und will trotz ihres schwindenden Augenlichts um jeden Preis Malerin werden. Martha ist dreizehn und versucht alles, um aus dem Schatten ihrer begabten Schwester zu treten. Die zwei wechseln kaum ein Wort miteinander. Doch dann verschlechtert sich Junas Diagnose, und sie erkennen, dass sie sich nur gemeinsam gegen die Welt wappnen können. Einfühlsam und kraftvoll erzählt Cora Wucherer vom unstillbaren Hunger auf das Leben und von einem Sommer, der alles verändert. Seit sie denken können, teilen sich Juna und Martha ein Zimmer in ihrer engen Familienwohnung in München-Giesing. Doch das ist auch schon alles, was die beiden Schwestern gemeinsam haben. Juna, außergewöhnlich begabt und bedroht von einer seltenen Krankheit, erfährt, dass ihr wohl nur noch wenige Monate bleiben, bis sie ihr Sehvermögen verliert. Ihr Traum, einmal eine ebenso bedeutende Künstlerin zu werden wie ihr großes Vorbild Lotte Laserstein, scheint zu zerbrechen. Ihre jüngere Schwester Martha hingegen kämpft darum, überhaupt gesehen zu werden. Mit Junas Ausweis in der Tasche ergattert sie sich einen Nebenjob in einem Kino – und damit eine völlig neue Unabhängigkeit. Als Juna unbedingt ihr Lieblingsgemälde von Lotte Laserstein in Malmö sehen will, ergreift Martha ihre Chance und organisiert eine heimliche Reise für die beiden. Was als Abenteuer beginnt, wird zu einer ungeahnten Herausforderung – und die Schwestern geraten an die Grenzen dessen, was sie voneinander zu wissen glaubten.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
11.07.2026
Sprache
Deutsch
EAN
9783608967043
Herausgeber
Klett-Cotta
Sonderedition
Nein
Autor
Cora Wucherer
Seitenanzahl
320
Auflage
1
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Einbandart Details
mit Schutzumschlag

Transparenz & Sicherheit

Hersteller: Klett-Cotta Verlag, Rotebühlstraße 77, Stuttgart, Deutschland, produktsicherheit@klett-cotta.de, J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH

4.7
Aus 3 Bewertungen zu All die Farben, all das Licht
Aus 3 Bewertungen zu All die Farben, all das Licht
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Alle Bewertungen, die wir veröffentlichen, wurden von echten rebuy Nutzer:innen geschrieben.
Usher-Syndrom
Heike R. - Bewertet am 17.08.2026
Zustand: Exzellent
Dieser Roman hat mich sehr berührt. Er erzählt die Geschichte zweier ungleicher Schwestern. Die Siebzehnjährige Juna möchte unbedingt Malerin werden, leidet aber am Usher-Syndrom und wird zeitnah erblinden. Die Dreizehnjährige Martha hat andere Interessen, wird aber nicht unbedingt sehr viel wahrgenommen, sie verschwindet hinter ihrer talentierten und erkrankten Schwester. Trotz des sehr schweren Themas ist dieser Roman nicht schwermütig. Er verbreitet viel mehr Hoffnung und zeigt, dass es Wege gibt. Und Menschen, die diese Wege mit dir gehen. Der Schreibstil ist leicht und einfühlsam und mitreißend. Der Aufbau mit wechselnden Perspektiven fesselt zusätzlich. Ich mochte besonders die jüngere Schwester, ihre Geschichte und ihre Entwicklung hat mich sehr berührt. Ein sehr schönes Buch, unbedingt lesenswert!
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Ein Roadtrip gegen das Vergessen
Mirjan S. - Bewertet am 10.07.2026
Zustand: Exzellent
„Ich will den Sommer in ein Marmeladenglas packen und all die Wärme und das Licht herausholen können, wenn es Herbst wird [...] Meinen letzten Sommer, in dem es hell ist.“ (S. 91–92) Mit diesen Zeilen fängt Cora Wucherer die bittersüße Grundstimmung ihres Debütromans „All die Farben, all das Licht“ ein, der am 11.07.2026 im Klett-Cotta Verlag erschienen ist. Auf 320 Seiten entfaltet die Autorin eine feinfühlige, unaufgeregte Coming-of-Age-Geschichte über die siebzehnjährige Juna und ihre dreizehnjährige Schwester Martha. Im Kern geht es um den Umgang mit einer existenziellen, unheilbaren Diagnose, um die Sichtbarkeit innerhalb einer Familie und um einen heimlichen Roadtrip nach Schweden, der für beide Mädchen zur emotionalen Zerreißprobe wird. Meine Meinung Was mich an diesem Roman definitiv fasziniert und berührt hat, war die thematische Auseinandersetzung mit dem Usher-Syndrom; einer Erkrankung, von der ich vor dem Lesen noch nie gehört hatte. Juna weiß, dass sie in wenigen Monaten erblinden wird, und die Autorin beschreibt diese schleichende Verengung der Welt mit einer unheimlichen Intensität: „Alles in meinem Leben ist eine Abwägung: Je gefährlicher etwas ist, desto eher sollte ich darauf verzichten. Aber je mehr ich verzichte, desto gefangener bin ich.“ (S. 212). Dass Juna ausgerechnet Malerin werden will und Halt in den Werken der realen Künstlerin Lotte Laserstein sucht, verleiht der Geschichte eine wunderschöne, melancholische Metaebene über die Vergänglichkeit und den Wert von Kunst. Auch diese historische Facette war für mich völlig neu und ungemein spannend zu entdecken. Ein weiterer großer Pluspunkt ist die ungeschönte Dynamik der beiden Schwestern. Zu Beginn herrscht fast eisiges Schweigen zwischen den Betten in ihrem engen Münchner Zimmer. Martha leidet spürbar unter der permanenten Unsichtbarkeit, da sich verständlicherweise alle elterlichen oder besser gesagt väterlichen Sorgen um die kranke Schwester drehen. Juna wiederum kämpft mit ihrer Identität: „Weil ich blind bin. [...] Sie fühlen sich falsch an in meinem Mund, als würde ich lügen. [...] Nicht mehr: Ich bin Juna. Nicht mehr: Ich bin Künstlerin. Nur noch: Ich bin blind.“ (S. 117). Wie diese beiden Mädchen durch den Roadtrip auf engstem Raum schrittweise ihre Schutzmauern einreißen, ist großartig und mit psychologischem Feingefühl konstruiert. Ein kleiner Wermutstropfen war für mich jedoch die Gestaltung der Dialoge. An der einen oder anderen Stelle wirkten die Gespräche zwischen den Jugendlichen auf mich einfach nicht ganz stimmig; manchmal einen Tick zu konstruiert oder altersuntypisch abgeklärt, was mich kurzzeitig aus dem ansonsten so einnehmenden Lesefluss gerissen hat. Dadurch hat es für mich letztlich nicht ganz zum absoluten Jahreshighlight gereicht. Nichtsdestotrotz ist Cora Wucherer ein wunderbares Debüt gelungen. Die Geschichte ist trotz der schweren Thematik voller Licht, Mut und Hoffnung. Sie blickt tief in die Abgründe familiärer Schuld(-gefühle) und zeigt gleichzeitig die heilende Kraft von Geschwisterliebe. Fazit „All die Farben, all das Licht“ ist ein berührender und wichtiger Roman über den unstillbaren Lebenshunger im Angesicht eines schmerzhaften Verlusts. Wer literarische Coming-of-Age-Geschichten mit Tiefgang, einer Prise Roadtrip-Mentalität und einer starken feministischen Note durch die Kunstgeschichte sucht, wird dieses Buch lieben. Wer ein rasant geschriebenes Abenteuer erwartet, sollte sich auf leisere, psychologische Töne einstellen. Eine große Empfehlung, die definitiv die Herzen vieler Leser:innen erreichen wird!
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Wunderschön und voller echter Gefühle
Vanessa K. - Bewertet am 23.06.2026
Zustand: Exzellent
Allein schon das Cover hat mich magisch angezogen. Das wunderschön gestaltete Gesicht des Mädchens und vor allem ihre strahlenden blauen Augen sind mir sofort ins Auge gestochen. Für mich ist dieses Cover ein absoluter Blickfang, der perfekt zum Titel und zum Inhalt des Buches passt. ​Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite tief berührt. Ich habe das Buch vor vier Tagen angefangen und konnte es kaum aus der Hand legen, sodass ich es heute schon beendet habe. Im Mittelpunkt stehen die zwei Schwestern Juna, siebzehn Jahre alt, und Martha, dreizehn Jahre alt. Die Dynamik zwischen den beiden hat mich als Mama von zwei Töchtern mit einem ähnlichen Altersabstand besonders fasziniert und emotional bewegt. ​In dem Buch geht es um die tiefen inneren Konflikte in der Familie. Da Juna schwer mit ihrer Erkrankung und ihrem schwindenden Augenlicht zu kämpfen hat, bringt das viele spürbare Spannungen mit sich. Es ist unglaublich berührend zu sehen, wie alle Charaktere im Stillen mit ihren ganz eigenen, schweren Gefühlen ringen. Jeder versucht auf seine eigene Weise, mit den schwierigen Umständen klarzukommen und die eigenen Probleme zu bewältigen. ​Cora Wucherer erzählt das alles so einfühlsam, kraftvoll und authentisch, dass mich die Stimmung im Buch total mitgerissen hat. Die Charaktere fühlen sich so real an und wirken wie aus dem Leben gegriffen. Man fühlt den Schmerz, aber vor allem die tiefe Liebe, die trotz aller Mauern zwischen den Schwestern existiert. ... Für mich ist dieses Buch ein emotionales Lesehighlight, das einem zeigt, wie viel Kraft im Zusammenhalt von Geschwistern stecken kann. Ich kann diese Geschichte einfach nur von ganzem Herzen weiterempfehlen.
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