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Beschreibung
Einer von ihnen ist tot. Und einer von ihnen ist ein Mörder. Nach dem Tod des Familienvaters Ray lädt Mutter Connie ihre drei Töchter samt Partnern und Kindern in die abgelegene schottische Lodge ›Hunters’ Castle‹ ein. Zehn Tage sollen sie dort verbringen: nachtrauern, zusammenrücken, vielleicht neu beginnen. Doch anstelle von Frieden kehren alte Muster zurück; Rivalität, Neid und lange verdrängte Vorwürfe. Noch dazu hütet Connie ein brisantes Geheimnis: Rays Testament – und die Wahrheit, die es an die Oberfläche bringen wird. Während Connie den richtigen Moment für ihre Offenbarung sucht, kippt die Atmosphäre wie das Wetter in den Highlands: eben noch heiter, dann plötzlich düster. Wer steht zu wem? Und was geschieht, wenn die größte Gefahr nicht draußen lauert, sondern mit am Tisch sitzt?
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
02.07.2026
Sprache
Deutsch
Originalsprache
Englisch
EAN
9783423221924
Herausgeber
dtv Verlagsgesellschaft
Titel in Originalsprache
The Inheritance
Sonderedition
Nein
Autor
Samantha Hayes
Seitenanzahl
432
Auflage
5

Transparenz & Sicherheit

Hersteller: dtv Verlagsgesellschaft, Tumblingerstraße 21, München, Deutschland, 80337, produktsicherheit@dtv.de, dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG

4.0
Aus 3 Bewertungen zu Eine zu viel
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Nicht auf das Wesentliche konzentriert
Natalie r. - Bewertet am 15.08.2026
Zustand: Exzellent
Nach dem Tod ihres Mannes lädt Connie ihre drei Tochter in das alte Cottage ein. Zusammen mit der ganzen Familie wollen sie dort ein paar Tage gemeinsam verbringen. Doch Connie muss ihren Töchtern auch ein großes Geheimnis beichten, das sie seit Jahrzehnten mit sich herumträgt. Und es wird nicht das einzige Geheimnis sein, das gelüftet wird. Die Atmosphäre, die die Autorin schafft, ist perfekt für einen Thriller: das verregnete, neblige ländliche Schottland, ein einsames Cottage an einem Loch und viele (Familien-)Geheimnisse.  Der erste Teil des Buches startet eher gemächlich. Es werden die einzelnen Familienmitglieder vorgestellt, wie sie zueinander stehen und die ersten Konflikte treten auf. Von Anfang an wird dem Leser mitgeteilt, dass Connie ein großes Geheimnis hat, das sie ihren Töchtern beichten muss. Das hält einen natürlich bei der Stange, da man erfahren möchte, um was es geht. Gutes Handwerk ist das aber nicht. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und oft wird Spannung dadurch erzeugt, dass Wissen der Charaktere einfach zurück gehalten wird, obwohl gerade ihre Perspektive dran ist. Das ist eher laienhaft aufgebaut.  Im zweiten Teil wird Connies tragische Geschichte in der Vergangenheit erzählt, die tatsächlich sehr dramatisch ist und ich in der Form nicht erwartet habe. Im dritten Teil kommt dann alles zusammen, das große Geheimnis wird vollständig aufgedeckt und auch andere Dinge aus der Familie kommen ans Tageslicht. Im letzten Teil schwingt die Stimmung der Geschichte ziemlich um, was mir nicht mehr so gut gefallen hat. Die großen Plottwists kann man sich schon früh selbst erschließen. Ein paar der kleineren Wendungen kommen überraschend, die aber zur eigentlichen Storyline nichts beitragen.  Die Autorin hat viele Themen eingebaut, aber nur halbherzig ausgearbeitet und eine Aufdeckung am Ende fand ich nicht besonders schlüssig.  Man kommt gut durch das Buch, da man wissen möchte, ob die eigenen Theorien stimmen, aber handwerklich ist es kein guter Thriller.
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Familiengeheimnisse
Judith G. - Bewertet am 11.08.2026
Zustand: Exzellent
Der Thriller „Eine zu viel“ von Samantha Hayes handelt von der Familie Hunter. Nach dem Tod des Vaters Ray lädt die Mutter Connie ihre Töchter Kate, Darby und Bea inklusive deren Familie in die Ferienhütte der Hunters ein. Connie möchte sowohl Zeit mit der Familie verbringen als auch das Rays Testament mit ihren Töchtern besprechen und ein Geheimnis lüften. Im Laufe der Geschichte wird klar, dass nicht nur Connie Geheimnisse mit sich herumträgt.. Die Geschichte ist in drei Teile aufgeteilt und je Teil wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt: Connie, Kate, Darby, Bea, Theo (der Stiefsohn von Darby) und Ray. Das finde ich eine sehr gute Wahl, da der Leser einen umfassenden Blick erhält und die Geheimnisse jeder Person nach und nach erfährt. Zusätzlich steigt dadurch die Spannung, da die Perspektiven immer wieder unterbrochen werden. Die Autorin legt einige falsche Fährten und versteht sich, die Spannung durchgehend aufrecht zu erhalten. Nach und nach ergibt alles Sinn und die Geheimnisse werden gelüftet. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, da ich mich schnell in die Geschichte einfinden konnte und eine Verbindung zu den Personen aufbauen konnte. Fazit: ich kann das Buch nur empfehlen, da ich es kaum aus der Hand legen konnte und es bis zur letzten Seite spannend blieb.
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Packend erzählt, wenn auch nicht immer ganz glaubwürdig
Pauline K. - Bewertet am 05.06.2026
Zustand: Exzellent
Connie lädt nach dem Tod ihres Mannes ihre drei Töchter samt Partner und Kinder in ihre Lodge in Schottland ein. Zehn Tage wollen sie dort verbringen, um den Tod des Vaters zu verarbeiten. Doch Connie muss ihren Kindern ein lang gehütetes Geheimnis erzählen, das die Welt aller ins Schwanken bringen lässt. Connie wartet auf den richtigen Moment, um es der Familie zu erzählen. Doch schnell kippt die Stimmung und die Fronten zwischen den Mitgliedern der Familie müssen neu geklärt werden. Der Thriller wird aus den Perspektiven der einzelnen Familienmitglieder erzählt, was der Geschichte viel Dynamik verleiht und dafür sorgt, dass sich das Buch insgesamt sehr schnell lesen lässt. Durch die wechselnden Sichtweisen erhält man interessante Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt der Charaktere. Dadurch entwickelt man zu einigen Figuren schnell Sympathien, während man anderen deutlich kritischer gegenübersteht. Besonders positiv hervorzuheben ist der flüssige und angenehme Schreibstil. Zudem endet ein Großteil der Kapitel mit einem Cliffhanger, wodurch kontinuierlich Spannung aufgebaut wird und man stets neugierig auf den weiteren Verlauf der Handlung bleibt. Allerdings empfand ich den ersten Teil des Buches als etwas langatmig. Für einen Thriller passierte mir dort zu wenig, sodass die Geschichte nur langsam in Fahrt kam. Im Gegensatz dazu konnte mich das Finale vollkommen überzeugen. Die letzten etwa 50 Seiten waren äußerst spannend und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Vielzahl an Schicksalsschlägen, die die einzelnen Familienmitglieder erleben. Teilweise wirkte die Häufung dieser Ereignisse auf mich zu konstruiert und unrealistisch. Auch die Art und Weise, wie manche Figuren damit umgingen, erschien mir stellenweise wenig glaubwürdig. Insgesamt handelt es sich um einen spannend erzählten Thriller mit interessanten Charakterperspektiven, einem angenehmen Schreibstil und einem packenden Ende. Trotz einiger Schwächen im ersten Teil und mancher unrealistischen Entwicklungen hat mich das Buch insgesamt sehr gut unterhalten und besonders durch sein spannendes Ende überzeugt.
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