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★★★★★
☆☆☆☆☆
Der ungelöste Mordfall
Petra B. - Bewertet am 29.07.2025
Zustand: Sehr gut
Das Cover ist passend zur Thematik mit einem Haus vor einem bedrohlichen Hintergrund gestaltet.
Der Schreibstil liest sich leicht verständlich und flüssig.
Vor 50 Jahren wurden zwei Kinder in ihrem Elternhaus ermordet. Der Täter war damals nicht zu ermitteln. Doch die Gerüchte verdichteten sich… gegen den noch lebenden Bruder der beiden Toten.
Olivia, Ghostwriterin, erhält einen mysteriösen Auftrag, um ein Buch zu schreiben und wird unfreiwillig in ihre Vergangenheit zurückversetzt. Sie stößt dabei auf ungeahnte Schwierigkeiten.
Die Handlung wird aus der Ich-Erzählperspektive berichtet und verbreitet eine düstere Atmosphäre und Spannung.
Mittendrin erscheinen Erzählungen von Olivias Vater über seine Kindheitserlebnisse mit seinen Geschwistern, die sich auf das vorherige Kapitel in der Gegenwart beziehen.
Olivia hat es bei diesem Auftrag nicht leicht. Sie switcht immer zwischen der Ghostwriterin und Tochter. Obwohl sie sich von ihrer Familie abgekapselt hat, kümmert sie sich doch um ihren kranken Vater. Auch der ungeklärte Mord lässt sie nicht los.
Ihre innere Zerrissenheit und die Anspannung ist deutlich spürbar.
Fazit:
Ein atmosphärisch gut aufgebauter Roman mit Krimiaspekten!
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☆☆☆☆☆
Stimmungsvoll mit Sogwirkung
Janina H. - Bewertet am 25.07.2025
Zustand: Exzellent
Julia Clarks Thriller „Die unsichtbare Hand” hat mir sehr gut gefallen.
Als großer Bücherfan fand ich schon die „Story” hinter dem Titel - also die Arbeitsweise eines Ghostwriters, der „unsichtbaren Hand”, die für andere ihre Geschichten niederschreibt - wirklich interessant.
Die eigentliche… Handlung spitzt sich dann auch sehr mitreißend zu. Durch Perspektivenwechsel und Zeitsprünge bekommt man unterschiedliche Einblicke. Im Gegensatz zu vielen anderen Thrillerautoren, „ärgert” Julia Clark ihre Leser aber nicht mit diesen Sprüngen, indem sie spannende Szenen plötzlich abreißen lässt oder Ähnliches. Solche Effekthascherei hat sie nicht nötig.
Ein weiterer großer Pluspunkt war für mich, dass sie auch bei der Darstellung von Gewalt auf das, im Genre für meinen Geschmack viel zu oft angewandte Zelebrieren von Grausamkeiten, verzichten kann. Obwohl ich selbst Mutter bin, konnte ich diese Geschichte, die ja die Morde an zwei Jugendlichen beinhaltet, sehr gut lesen - wenn auch nicht ganz ohne Tränen in den Augen.
Manche Wendungen waren zwar etwas vorhersehbar, aber mit dem einen oder anderen Plot-Twist hat mich die Autorin dann doch „gekriegt”.
Insgesamt ist dieses Buch also ein echter Glücksgriff für Thrillerfans, die keine Freude daran haben, wenn aus jeder Zeile Blut trieft, und die gleichzeitig aber keine Abstriche in Sachen Spannung machen wollen.