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★★★★★
☆☆☆☆☆
Eine Frau wie eine Naturgewalt
Kristin G. - Bewertet am 24.08.2025
Zustand: Exzellent
Asa ist Alles und Asa ist Nichts, Asa ist anpassungsfähig ohne sich untreu zu werden. Asa ist wie eine ruhige Schneelandschaft, wie eine sich ruhig kräuselnde See, bis sie hervortritt und zur Lawine wird, zu einem wütenden Orkan. Es gibt einen Unterschied zwischen Asa und der Natur, Asa kennt Gnade… und gewährt sie auch.
Zum Inhalt: Asa wird als Jugendliche von ihrem Vater für eine Prüfung ausgebildet, die sich aus einer Tradition der Familie in ihrem Dorf und vielen weiteren etabliert hat. Diese Prüfung hat ihr alles genommen, deshalb will sie diese und die Verantwortlichen eliminieren.
Zoran Drvenkar lässt die Geschichte sich entwickeln, man wächst beim Lesen mit ihr, erfährt durch Rückblenden immer mehr Details und bleibt immer mit offenen Fragen zurück. Das Buch ist in einer besonderen Art erzählt, die ich hier nicht verraten möchte, man muss es selbst lesen, um zu verstehen wie besonders es ist. Man wird im Spannungsbogen immer wieder einen Moment zurückversetzt, damit sich dieser wieder weiter aufspannt und sich am Ende im Höhepunkt schließt. Es ist kein Thriller es ist eine geschriebene Sinfonie und die Wörter sind die Noten.
Auch wenn das Buch mit seinen 700 Seiten nicht gerade dünn ist, hätte es für mich länger sein könne, ich war regelrecht traurig das es vorbei war.
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★★★★★
☆☆☆☆☆
Zerstörung einer Tradition
Judith G. - Bewertet am 03.08.2025
Zustand: Exzellent
Das Buch "ASA" handelt von Asa Kolbert, deren selbsternannte Aufgabe es ist, eine Familientradition zu zerstören, die mehrere Dörfer betrifft.
Mir gefällt gut, dass die Geschichte aus Perspektiven verschiedener Personen erzählt wird sowie dass regelmäßig zwischen dem Jetzt und der Vergangenheit… gewechselt wird. So wird nach und nach die Vergangenheit der Familie Kolbert geschildert und damit auch das Entstehen der Tradition. Der Großteil ist wirklich spannend geschrieben, an einigen wenigen Stellen zieht sich die Erzählung jedoch etwas.
Etwas gewöhnungsbedürftig ist zu Beginn die Du-Erzählweise, wenn aus Sicht von Asa geschrieben wird. Nach einigen Seiten gewöhnt man sich jedoch schnell daran. Außerdem ist besonders, dass die direkte Rede mit Spiegelstrichen begonnen wird und keine Anführungszeichen verwendet werden. Dies stört meiner Ansicht nach jedoch den Lesefluss. Insgesamt ist der Schreibstil sehr einfach und flüssig zu lesen.
Fazit: ASA ist ein spannend geschriebener Roman, den man kaum aus der Hand legen möchte.