Bis zu 50 % günstiger als neu 3 Jahre rebuy Garantie Professionelles Refurbishment
ElektronikMedien
Tipps & News
AppleAlle anzeigen
TabletsAlle anzeigen
HandyAlle anzeigen
Fairphone
AppleAlle anzeigen
iPhone Air Generation
GoogleAlle anzeigen
Pixel Fold
HonorAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
Honor SerieY-Serie
NothingAlle anzeigen
OnePlusAlle anzeigen
OnePlus 11 GenerationOnePlus 12 Generation
SamsungAlle anzeigen
Galaxy XcoverWeitere Modelle
SonyAlle anzeigen
Weitere Modelle
XiaomiAlle anzeigen
Weitere Modelle
Tablets & eBook ReaderAlle anzeigen
Google
AppleAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
MatePad Pro Serie
MicrosoftAlle anzeigen
XiaomiAlle anzeigen
Kameras & ZubehörAlle anzeigen
ObjektiveAlle anzeigen
System & SpiegelreflexAlle anzeigen
WearablesAlle anzeigen
Fitness TrackerAlle anzeigen
SmartwatchesAlle anzeigen
Xiaomi
Konsolen & ZubehörAlle anzeigen
Lenovo Legion GoMSI Claw
NintendoAlle anzeigen
Nintendo Switch Lite
PlayStationAlle anzeigen
XboxAlle anzeigen
Audio & HiFiAlle anzeigen
KopfhörerAlle anzeigen
FairphoneGoogle
LautsprecherAlle anzeigen
Beats by Dr. DreGoogleYamahatonies
iPodAlle anzeigen

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Optischer Zustand
  • Sichtbare Gebrauchsspuren auf einzelnen Seiten
  • z. B. umfangreiche Markierungen/Notizen, ausgefranste Kanten des Buchumschlags, Wasserschäden, deutliche Verformung des gesamten Buches sowie größere Verschmutzungen durch mehrmaligem Gebrauch
  • Könnte ein Mängelexemplar sein oder ein abweichendes Cover haben (z. B. Clubausgaben)
  • Gut für den Eigenbedarf geeignet
Beschreibung
Im gesamten Mittelalter, das zeitlich ungefähr von 500 bis 1500 währte, galt der Mann als das einzig wahre Ebenbild Gottes. Mit lautstarker Unterstützung der Kirche konnte er im Laufe dieser Jahrhunderte seine dominante Position ausbauen. Nur die Kinder männlichen Geschlechtes wurden im Alter von 12 bis 15 Jahren für mündig erklärt, das heißt: sie wurden waffen-, rechts-, regierungs-, geschäfts-, vermögens- und heiratsfähig. Die Kinder weiblichen Geschlechtes blieben auch als Ehefrauen und Witwen unmündig und waren stets auf ihren Vormund, sei es der Gatte, Vater, Onkel, Bruder oder Sohn, angewiesen. Starb der Ehemann, oder verschwand er auf Nimmerwiedersehen, weil sich ihm anderswo bessere Perspektiven boten, führte dies oft unweigerlich zur Verarmung der zurückgelassenen Frau und der gemeinsamen Kinder. In Straßburg stellten diese Frauen im Jahre 1523 circa 69 Prozent aller Hilfsbedürftigen, in Luzern 1579 sogar über 85 Prozent. Nur sehr wenige Witwen verfügten über Ländereien, Wertsachen und/oder Gelder, die ihnen einen sorgenfreien Lebensabend ermöglichten. Die Geburt einer Tochter löste bei ihren Eltern selten Freudenschreie aus. Ein Mädchen zu gebären, war geradezu eine Strafe Gottes! Denn schließlich war dank der eifrig predigenden Geistlichen (fast) jeder Mann und (fast) jede Frau überzeugt, dass das weibliche Geschlecht von Natur aus boshaft, gehässig, spottsüchtig, unehrlich, lügnerisch, eitel, hochmütig, zanksüchtig, listig, heuchlerisch und völlig ungebildet ist. Das Weib – so schallte es von den Kanzeln der Kirchen herab – ist die Feindin jeder Freundschaft, eine unentrinnbare Strafe, ja, eine Fehlkonstruktion der Natur. Hatte doch schon das große geistige Vorbild aller mittelalterlichen Intellektuellen, Aristoteles (gest. 322 v. Chr.), laut und deutlich verkündet, dass Jungen stets dann geboren werden, wenn der Samen für die Zeugung in Ordnung ist. Nur aus schadhaften Samen entwickeln sich Mädchen. Der heilige Thomas von Aquin (gest. 1274) meinte sogar, dass eigentlich jeder Mann wegen seiner Vollkommenheit ausschließlich männliche Kinder zeugen müsste. Nur durch widrige Umstände wie zum Beispiel durch feuchte Südwinde mit viel Niederschlägen produziere der Mann während der Begattung Mädchen. Kurz und gut: die Frau ist nichts anderes als ein missglückter Mann oder ein unvollkommener Mensch! Und nicht nur der Heilige Thomas von Aquin war fest davon überzeugt, dass die Frauen aufgrund dieser genannten „Tatsachen“ sowohl geistig als auch moralisch minderwertiger als die Männer seien. Die vielen Beispiele an intelligenten, tatkräftigen, mutigen, unerschrockenen und politisch hochbegabten Frauen – seien es nun Fürstinnen wie die Herzogin Margarete Maultasch (gest. 1369), die französische und gleichzeitig englische Königin Eleonore von Aquitanien (gest. 1204), die Herzogin Isabella von Portugal (gest. 1471), die mit dem burgundischen Herzog Philipp dem Guten (gest. 1467) verheiratet war, die englische Königin Margarete von Anjou (gest. 1482) und die spanische Königin Isabella die Katholische (gest. 1504), oder seien es Kriegerinnen wie Jehanne d’Arc (gest. 1431), Margherita, die Tante des Condottiere Francesco Sforza, und Bona da Valtellina (gest. um 1466) oder Äbtissinnen wie Hildegard von Bingen (gest. 1179) und Roswitha von Gandersheim (gest. nach 973) oder Schriftstellerinnen wie Christine de Pizan (gest. 1430) oder Ärztinnen wie Jacqueline Felicie de Alemania (14. Jahrhundert) - sie alle konnten das negative Urteil der Geistlichen über das weibliche Geschlecht nicht aufheben. Die medizinische Hochschule von Salerno, die als Ausnahme unter den italienischen Universitäten im Hochmittelalter Frauen aufnahm, hatte sogar einige bedeutende Wissenschaftlerinnen hervorgebracht. Trotzdem sahen die Geistlichen in jeder Frau weiterhin die Versuchung, die Ablenkung, das Hindernis der Männer auf ihren Weg zur Heiligkeit und den Lockvogel des Teufels. Und als es im Laufe des 14. Jahrhunderts allmählich üblich wurde, die Kinder nicht mehr selbst zu stillen, gaben die Mütter ihre Töchter – selbst von deren Minderwertigkeit überzeugt – viel häufiger als ihre bevorzugten Söhne auf das Land zu so genannten Nährammen, welche sich schon aus Zeitgründen – als Bäuerinnen waren sie stets mit Arbeit zugedeckt – kaum um ihre Schützlinge kümmern konnten. Mädchen wurden, wenn ihre Mütter überhaupt bereit waren, sie zu stillen, früher und abrupter entwöhnt, und sie wurden auch viel früher als ihre Brüder mit lästigen Pflichten im Haushalt beauftragt oder zum Arbeiten und Geldverdienen außerhalb des Hauses geschickt. Eine geistige Ausbildung erhielten sowieso nur die Töchter adliger Eltern. Für sie wurden Privatlehrer eingestellt. Der italienische Kaufmann und Moralist Paolo da Certaldo aus dem 14. Jahrhundert riet seinen Lesern folgendes: „Sorge dafür, dass er (der Junge) mit sechs oder sieben lesen lernt, und lass ihn entweder studieren oder das Gewerbe erlernen, das ihm die meiste Freude macht. Handelt es sich um ein Mädchen, so setze sie in die Küche und nicht hinter das Lesebuch, denn es schickt sich nicht für Mädchen, Lesen zu lernen, es sei denn, du willst, dass sie eine Nonne wird." In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts machten sich jedoch gerade nach den verheerenden Wirkungen der Pest Verhaltensänderungen innerhalb der Gesellschaft bemerkbar. Die von Gott angeblich gewollte Zweiteilung der Menschheit in Herrschende und Dienende wurde von der auf dem Lande arbeitenden Bevölkerung nicht mehr uneingeschränkt akzeptiert. In Flandern, in Frankreich, in England und schließlich auch in Mittel- und Südwestdeutschland organisierten sich massenhaft die unterdrückten Bauern – zum Teil in geheimen Organisationen –, um sich gegen die übersteigerten Forderungen der hauptsächlich adligen und geistlichen Grundherren zu wehren. „Als Adam grub und Eva spann, war denn da ein Edelmann?“ Dieses Zitat des niederen Geistlichen John Ball, der neben dem Ziegelbrenner Wat Tyler den englischen Bauernaufstand führte, war bald nach 1381 überall in Europa zu hören. In Deutschland nahmen die bäuerlichen Revolten im Laufe des 15. Jahrhunderts noch zu. In der ersten Hälfte gab es 15, in der zweiten 25 Aufstände. Aber nicht nur auf dem Lande traten Unruhen auf. Die mächtigste und reichste Institution des Mittelalters, die Kirche, geriet immer mehr ins Schussfeld. Die Verkommenheit der Geistlichen zeigte sich täglich. Die Kirche entpuppte sich als der größte und hemmungsloseste Ausbeuter, den es jemals in der Geschichte gegeben hatte. Durch ihr heuchlerisches Geschäftsunternehmen wurde sie stündlich reicher. Alles schien käuflich zu sein. Selbst angesehene Geistliche wie Erasmus von Rotterdam (gest. 1536) waren der Meinung, dass viele Männer- und Frauenklöster sich nur wenig von öffentlichen Freudenhäusern unterscheiden würden. Eine Revolution in der katholischen Kirche wurde immer wahrscheinlicher. Denn ihre Kritiker nahmen jährlich zu. Auf der geistigen Ebene begann im Laufe des 14. Jahrhunderts der Kampf des Humanismus gegen die Scholastik, die zum Inbegriff für geistige Zurückgebliebenheit wurde. Der Mensch selbst trat nun ins Zentrum des Interesses der Wissenschaften. Nach der bisherigen Vorherrschaft des Jenseits, des Todes, der das gesamte Leben des mittelalterlichen Menschen zu bestimmen schien, trat die Diesseitigkeit die Nachfolge an. Die Menschen des 14., 15. und 16. Jahrhunderts wollten ihr Leben bis zur letzten Sekunde genießen. Änderte sich in dieser Aufbruchstimmung auch das Bild der Frau? Das äußere Idealbild einer perfekten Frau war im 14. bis 16. Jahrhundert in den Köpfen der Männer noch dasselbe wie im Mittelalter geblieben. Schön hatte die Frau auf alle Fälle zu sein, das heißt: sie musste eine hohe, breite, glatte und schimmernd weiße Stirn besitzen, zudem leichtgeschwungene, dunkle, schmale Augenbrauen, die mit kurzen, seidenweichen Härchen besetzt waren. Die Augen durften azurblau, schwarz oder braun sein. Von der dunklen Augenfarbe versprachen sich die Männer eine sanfte, heitere, milde Frau. Die Nase sollte zierlich und schmal sein. Hässlich ist eine Nase, Buches „die jeden Augenblick in den Mund fallen wird.“ Bei geschlossenem Mund sollten die Lippen sich genau zusammenfügen. Auf keinen Fall durfte die obere über die untere oder die untere über der oberen vorstehen. Das Kinn hatte rund zu sein und der Hals schlank, weiß, zart, makellos und durchsichtig. Die kleinen Zähne sollten weiß sein, wie auch der Teint weiß und zart erscheinen musste. Nur die Wangen durften sich rosig färben. Die zarten, schneeweißen, weichen Hände mit ihren langen Fingern, die mit glänzenden Nägeln geziert waren, sollten sich wie feine Seide oder dünne Wolle anfühlen. Gleiche Erwartungen wurden an die weichen Arme gestellt. Das blonde, wie Gold glänzende Haar hatte gelockt bis zu den Kniebeugen zu reichen. Die schlanke Gestalt der Idealfrau sollte weder übermäßig groß, noch allzu kindlich wirken. Letztlich waren noch runde, breite Schultern und zart gewölbte Brüste gefragt. Letzterer Wunsch änderte sich im Laufe des 16. Jahrhunderts jedoch noch, als schließlich vollbusigere Damen gewünscht wurden. Wie sah es nun mit den inneren Werten der Frau aus? Hatte sich da der Geschmack des Mannes geändert? Bevorzugte er immer noch die "dümmliche" Frau oder interessierte ihn nun mehr eine gebildete Lebensgefährtin? Sah man das weibliche Geschlecht immer noch als ein minderwertiges Geschöpf?
neu 29,00 € -74 %*
7,39 €
Broschiert | Gut
Nur noch 1 verfügbar! Versandbereit in 1-2 Werktagen
zzgl.
Nur noch 1 verfügbar! Versandbereit in 1-2 Werktagen
zzgl.

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

* Spare 74 % gegenüber Neuware
Der Streichpreis bezieht sich auf den festgelegten Preis für Neuware.

Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.09.2001
Sprache
Deutsch
EAN
9783935718271
Herausgeber
Probst, Ernst
Sonderedition
Nein
Autor
Maike Vogt-Lüerssen
Seitenanzahl
284
Auflage
1
Einbandart
Broschiert
Höhe
190 mm
Breite
27 cm

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

-.-
Leider noch keine Bewertungen
Leider noch keine Bewertungen
Sicher bei rebuy kaufen
Schreib die erste Bewertung für dieses Produkt!
Wenn du eine Bewertung für dieses Produkt schreibst, hilfst du allen Kund:innen, die noch überlegen, ob sie das Produkt kaufen wollen. Vielen Dank, dass du mitmachst!
Sicher bei rebuy kaufen