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Die Braschs, wo sie nie gewesen sind. Eine Theaterarbeit zwischen Teheran und Berlin

Marion Brasch, Narges Hashempou, Torsten Jost, Zahra Mohseni, Caroline Rehberg, Keyvan Sarreshteh, Carena Schlewitt (Broschiert, Deutsch)

Optischer Zustand
Beschreibung
Ausgehend von Marion Braschs Roman Ab jetzt ist Ruhe (2012) verschiebt Narges Hashempours Theaterinszenierung Tentative Title: Brasch (2023) die Geschichte der Familie Brasch in einen anderen Resonanzraum. DDR-Vergangenheit und iranische Gegenwart, familiäre Erinnerung und künstlerische Übersetzung treten dabei in ein spannungsvolles Verhältnis zueinander. Der bilinguale Band Die Braschs, wo sie nie gewesen sind dokumentiert diese Bewegung nicht als abgeschlossenen Prozess, sondern führt sie weiter: in Briefen an Narges Hashempour, in Reflexionen zur Entstehung des Theatertexts, in Gesprächen mit Marion Brasch und in literarisch-fiktionalen Annäherungen an ihren Bruder, den Dichter und Theaterautor Thomas Brasch. In den Blick rücken so das Theater als Ort der Übersetzung, die Erinnerung als geteilte und umkämpfte Praxis und die Möglichkeit, Geschichten so zu adaptieren, dass verschiedene Realitäten miteinander in Berührung kommen, ohne ihre Differenzen aufzuheben. Based on Marion Brasch’s novel Ab jetzt ist Ruhe (2012), Narges Hashempour’s theatre production Tentative Title: Brasch (2023) shifts the story of the Brasch family into a different cultural and political space, where it takes on new resonances. GDR past and Iranian present, family memory and artistic translation enter into a tense relationship. The bilingual volume Die Braschs, wo sie nie gewesen sind does not document this movement as a completed process, but carries it forward: in letters to Narges Hashempour, in reflections on the creation of the dramatic text, in conversations with Marion Brasch, and in literary-fictional approaches to her brother, the poet and playwright Thomas Brasch. This brings into focus the theatre as a site of translation, memory as a shared and contested practice, and the possibility of adapting stories in such a way that different realities come into contact with one another without erasing their differences. ** con·stel·la·tions publiziert kollaborative Wissenszusammenhänge, die an der Schnittstelle von künstlerischer und akademischer Praxis entstanden sind. Die Formate bewegen sich an den Grenzen oder jenseits klassischer geisteswissenschaftlicher Publikationsformen. con·stel·la·tions showcases the results of collaborative research at the intersection of artistic and academic practice in blended formats and explorations that go beyond canonical forms of academic publishing within the humanities. Die Reihe ist ein Format der gleichnamigen Plattform für kollaborative, vernetzte und transdisziplinäre Formate des Exzellenzclusters 2020 Temporal Communities: Doing Literature in a Global Perspective an der Freien Universität Berlin. Im engen Dialog mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Kulturinstitutionen — Museen, Theatern, Archiven, Bibliotheken — verbindet der Bereich Perspektiven und Methoden aus Kunst und Wissenschaft. The series is a project of the eponymous hub for networked and transdisciplinary work conceived within the framework of the Cluster of Excellence 2020 Temporal Communities: Doing Literature in a Global Perspective at Freie Universität Berlin. Entering into close dialogue with cultural institutions such as museums, theatres, archives and libraries, the CONSTELLATIONS hub conjoins methods and perspectives from scholarship, the arts and knowledge formations beyond the university.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.09.2026
Sprache
Deutsch
EAN
9783864853753
Herausgeber
TEXTEM VERLAG
Serien- oder Bandtitel
con • stel • la • tions
Sonderedition
Nein
Autor
Marion Brasch, Narges Hashempou, Torsten Jost, Zahra Mohseni, Caroline Rehberg, Keyvan Sarreshteh, Carena Schlewitt
Seitenanzahl
163
Auflage
1
Einbandart
Broschiert

Transparenz & Sicherheit

Hersteller: Textem Verlag, Admiralitätstraße 71, Hamburg, Deutschland, 20459, post@textem.de, GPSR Kontakt

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