Nur noch 1 verfügbar!
Versandbereit in 2-3 Werktagen
zzgl.
Nur noch 1 verfügbar!
Versandbereit in 2-3 Werktagen
zzgl.
Handgeprüfte Gebrauchtware
Bis zu 50 % günstiger als neu
Der Umwelt zuliebe
* Spare 79 % gegenüber Neuware
Der Streichpreis bezieht sich auf den festgelegten Preis für Neuware.
Technische Daten
Erscheinungsdatum
01.09.2005
Sprache
Deutsch
EAN
9783257065060
Herausgeber
Diogenes
Titel in Originalsprache
The Good Life
Sonderedition
Nein
Autor
Gerald Roscoe
Seitenanzahl
112
Auflage
1
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Buch Untertitel
Ein Wegweiser zum Buddhismus für den Westen
Autorenporträt
Gerald Roscoe wurde 1921 in Boston geboren. Er studierte an der Harvard-Universität, arbeitete für den Boston Globe und für verschiedene Radiostationen, bevor er seine eigene Anzeigenagentur leitete. 1980 kam er zum ersten Mal nach Thailand. Von 1985 an lebte er zurückgezogen in Chiang Mai.
Er war Buddhist geworden und widmete sich ganz dem Schreiben. 1995 starb er in Thailand.
Alle Bewertungen, die wir veröffentlichen, wurden von echten rebuy Nutzer:innen geschrieben.
★★★★★
☆☆☆☆☆
Wann war ein Leben ein Gutes?
Nadja S. - Bewertet am 16.02.2026
Zustand: Exzellent
Das gute Leben
Anni ist tot. Die Anni, die als junge Frau schwanger von Rumänien nach Deutschland ging, als Alleinerziehende beim Quelle Versand so viele Jahre gearbeitet hat, sich ein Haus erarbeitet hat. Das ist doch was. Oder was genau macht ein gutes Leben aus?
Geschrieben wurde das Buch von… Nadine Schneider. Sie hat bereits die Bücher „Drei Kilometer“ und „Wohin immer ich gehe“ geschrieben. Dies ist allerdings das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe.
Erschienen ist das Buch im Fischer Verlag. Es umfasst 303 Seiten und ist eingeteilt in 62 angenehm kurze Kapitel. Abwechselnd wird Annis Geschichte und in der Gegenwart die ihrer Enkelin Christina erzählt.
Insgesamt wird von vier Generationen starker Frauen berichtet: Annis Mutter in Rumänien, Anni, deren Tochter Helene und Christina. Die Männer spielen eine sehr untergeordnete Rolle. Teilweise haben mich die abrupten Wechsel irritiert. Ich war mir nicht immer sicher, ob wir jetzt in Rumänien oder in Nürnberg sind und bei welcher der Frauen. Die ruhige Art mit der Nadine Schneider ihre Geschichte erzählt hat mich sehr fasziniert. Mir erschien vieles sehr gut recherchiert und/oder aus der eigenen Geschichte. Ich konnte den Zeitgeist sehr gut nachempfinden und gerade das für Anni so wichtige Quelle Unternehmen wurde perfekt beschrieben. Ich habe ein paar Mal beim Lesen gestoppt um parallel im Internet über die Familie Schickedanz, das Quelle Gebäude oder das Logo, das ich nicht mehr auf dem Schirm hatte, zu recherchieren. Gegen Ende war mir aber das Tempo doch etwas arg langsam, da hätte ich mir ein bisschen mehr Handlung gewünscht.
Das Buch macht mich nachdenklich. Es widmet sich ganz eindrücklich dem großen Thema, wann ein Leben ein Gutes war.