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Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter, Band 4

Ferdinand Gregorovius (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

Optischer Zustand
Beschreibung
Das viel bewunderte und oft nachgedruckte Hauptwerk von Gregorovius, erstmalig im Neusatz vollständig mit allen Fußnoten des Autors, die eindrücklich den gewaltigen Umfang und das ganze Ausmaß seiner wissenschaftlichen Arbeit zeigen. Der Text des Neusatzes folgt der vierten verbesserten Auflage von 1890, erschienen im Verlag der Cotta'schen Buchhandlung. Die Schreibweise einiger Namen und Begriffe wurde behutsam modernisiert. Die Pagina in eckigen Klammern ist die Pagina der Originalausgabe, auf die sich das Register im achten Band bezieht. »Diese Bücher enthalten den ersten Versuch einer umfassenden Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter, welche als ein in sich selbst Bestehendes außerhalb der Geschichte des Papsttums und des Reichs noch nicht vorhanden ist. Die Römer, deren besondere Aufgabe es sein mußte, sie zu schreiben, sind durch viele Ursachen davon zurückgehalten worden. Sie haben nur schätzbare Beiträge und Materialien für ein solches Nationalwerk zusammengebracht. Wird man es deshalb vermessen nennen, wenn ein Nichtrömer, ein Deutscher, sich an dies schwierige Unternehmen wagt? Ich fürchte es nicht; nicht allein weil die Wissenschaft ein freies Gebiet ist, sondern auch weil nächst den Römern und Italienern kein anderes Volk einen näheren und gleich nationalen Bezug auf die Geschichte Roms im Mittelalter hat als das deutsche. Denn seit den Gothen Theoderichs, welche zuerst Rom beherrscht und mit Ehrfurcht aufrecht gehalten haben, seit den Franken Pippins und Karls, welche diese Stadt aus der Gewalt der Langobarden und Byzantiner befreiten und wieder aufrichteten, hat Deutschland in langen Jahrhunderten durch das germanisch-römische Reich ein außerordentliches Verhältnis zu Rom gehabt. Rom ist ein unverlöschlicher Ruhmestitel für die deutsche Nation, die mittelalterliche Geschichte der Stadt ein unzertrennlicher Bestandteil der Geschichte Deutschlands selbst geworden. Als ich den Gedanken dieses Werkes faßte, wurde mein Plan dieser: aus allem vorhandenen und mir zugänglichen historischen Material und mit Hilfe langjähriger Kenntnis der Monumente und Lokale die Stadtgeschichte darzustellen, von dem ersten Falle des kaiserlichen Rom unter die Gewalt der Westgothen Alarichs im Jahr 410 bis auf den letzten Fall der päpstlichen Stadt im Jahre 1527 unter die Gewalt des Kriegsvolks Karls V. im Beginne der Reformation, durch welche die alte Verbindung Deutschlands mit Rom zerrissen wurde. In diesem großen Zeitraume von mehr als elf Jahrhunderten wird Rom für den Geschichtschreiber der feste Standpunkt und die hohe Warte bleiben, von der aus er die Bewegung der mittelalterlichen Welt beobachten darf, soweit sie von dieser Stadt Impulse empfängt oder in lebendigem Bezuge zu ihr steht. Denn Rom hat zwei Naturen, eine munizipale und eine kosmopolitische, und beide sind nicht völlig voneinander trennbar. So war es im Altertum, so blieb es auch im Mittelalter.« [Textauszug]
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
11.08.2026
Sprache
Deutsch
EAN
9783966623650
Herausgeber
Boer Verlag
Sonderedition
Nein
Autor
Ferdinand Gregorovius
Seitenanzahl
496
Auflage
1
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Einbandart Details
mit Schutzumschlag

Transparenz & Sicherheit

Hersteller: Boer, info@bod.de, GPSR Kontakt

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