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Beschreibung
Dieser handlungs- und farbenreiche Roman schlägt eine Brücke zwischen der frühen und der späten Schaffensperiode seines großen Autors. Er verbindet lyrisches Gefühl, Darstellung unmittelbarer und unwägbarer Leidenschaft mit der herberen Schicksalserkenntnis und Erzählweise der Reife: zwanzig Jahre vergingen, ehe Joseph Conrad das beiseitegelegte Manuskript ›Der Retter‹ wiederaufnahm, um in strenger Arbeit ›Die Rettung‹ zu vollenden. Auch diese Geschichte spielt im Malaiischen Archipel, in dessen Geheimnisse der Dichter so oft seine Leser geführt hat; bei den 'glitzernden Untiefen' erfahren seltsame Menschen seltsame Prüfung. Es ist eine Abenteurergeschichte; eine Art gehobenen Jungenbuches wolle er machen, gestand Conrad seinem Lektor. Aber das wahre Abenteuer ist nicht das der Rettung einer gestrandeten Jacht und ihrer in Bedrängnis geratenen Besitzer, nicht der Kampf um die Herrschart in jener unzugänglichen Region, - es ist das Abenteuer eines festen Herzens, das jäh verwundet wird. Die Abenteurergeschichte, ist eine Liebesgeschichte. Kapitän Tom Lingard, jene Haupt- und Lieblingsgestalt Conrads, findet sich unversehens im Bann der schönen und kühnen Edith Travers, der Frau des Jachteigentümers. Zwei starke Charaktere begegnen einander, Menschen, deren Sphären keine Berührung kennen. Die Leidenschaft kann sich nicht erfüllen, das Gesetz der eigenen, unvermittelt in Frage gestellten Existenz behauptet sich. Der Gegensatz zwischen Westlich und Östlich bleibt bestehen wie der soziale Unterschied. Lingard aber, Mann der Tat und des Traums, ver-gißt in der Stunde der Bezauberung das Versprechen, das er Hassim und Immada, dem prinzlichen malaiischen Geschwisterpaar, gegeben hat: ihm sein Reich wiederzugewinnen. Aus diesem Verrat und aus Ediths Versäumnis, eine entscheidende Botschaft zu übermitteln, erwachsen die Katastrophe und die Notwendigkeit der Resignation. Ein moralischer Kon-flikt beherrscht die Handlung, wieder variiert Con-rad das Thema der Treue. Hinreißend sind die Kraft und die Bildhaftigkeit seines Erzählens, das eine Welt in der Vielfalt ihrer Erscheinungen beschwört, malerische Figuren und Perspektiven, Meer und Land des Archipels, die Kunst des Segeins und die Regungen der Seele.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.09.1984
Sprache
Deutsch
Originalsprache
Englisch
EAN
9783100113290
Herausgeber
S. FISCHER
Serien- oder Bandtitel
Joseph Conrad, Gesammelte Werke in Einzelbänden
Sonderedition
Nein
Autor
Joseph Conrad
Seitenanzahl
502
Auflage
1

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4.0
Aus 1 Bewertungen zu Die Rettung
Aus 1 Bewertungen zu Die Rettung
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Eine Rettung in verschiedenen Weisen
Mirjan S. - Bewertet am 06.07.2025
Zustand: Exzellent
"Kann schon sein, dass wir alle eines Tages ertrinken, verbrennen oder verhungern, aber bis dahin können wir immer noch selber entscheiden, ob wir zur Vernichtung beitragen oder füreinander da sein wollen." (Buchzitat - S. 312) In „Die Rettung“ entwirft Charlotte McConaghy ein intensives, atmosphärisches Kammerspiel auf einer Insel zwischen Australien und der Antarktis, wo sich fünf Menschen – eine Familie und eine Fremde – mit sich, der Natur und ihrer Vergangenheit auseinandersetzen müssen. McConaghy, die mit Zugvögel ihren internationalen Durchbruch feierte, ist bekannt für ihre poetische Sprache und ihr Engagement für Umweltthemen. Auch in diesem Roman steht ihre Faszination für Wildnis, Verlust und menschliche Beziehungen im Zentrum – ruhig, bildgewaltig, existenziell. Worum geht’s? Dominic Salt lebt mit seinen drei Kindern Fen, Raff und Orley auf der abgelegenen Insel Shearwater, die allmählich vom Meer verschlungen wird. Als nach einem Sturm eine verletzte Frau – Rowan – an die Küste gespült wird, beginnt ein langsames Aufeinander-Zubewegen. Die Kinder müssen sich von der geliebten Insel verabschieden, während Vergangenheit, Geheimnisse und alte Wunden zwischen den Figuren aufbrechen. Was ist mit Rowans Partner geschehen? Was hat Dominic zu verbergen? Und was braucht es, um einander wirklich zu retten? Meine Meinung "Die Rettung" war mein erstes Buch von Charlotte McConaghy – und es wird sicher nicht mein letztes bleiben. Zwar hatte ich anfangs gewisse Startschwierigkeiten: Der ruhige Einstieg, die zurückhaltenden Figuren und das zunächst unklare Setting haben mich nicht sofort abgeholt. Doch je weiter ich las, desto mehr entfaltete sich die emotionale Tiefe des Romans. McConaghy gelingt es meisterhaft, Natur, Klima und Menschlichkeit zu verweben. Ihre Sprache ist poetisch, eindringlich, ohne je zu pathetisch zu sein. Besonders beeindruckt haben mich die atmosphärischen Landschaftsbilder: „Draußen der tollwütige Sturm… Drinnen kämpft die See noch immer um ihr Recht an der Frau, lässt nicht von ihr ab.“ (S. 14) Die Natur ist in diesem Roman nicht Kulisse, sondern Charakter – voller Schönheit und Bedrohung. Auffallend war auch das feine Gespür für Trauer, Elternschaft und emotionale Ambivalenz. Dominic ist kein Held, sondern ein Vater, der an seiner Rolle wächst, scheitert und dennoch weitermacht. Seine Gedanken zur Tochter Fen bringen das Thema Elternschaft auf den Punkt: "...Ich will ihr Raum zum Wachsen lassen, aber auch verhüten, dass sie mir entgleitet. Sie soll das Leben kennenlernen, seine schönen und komplexen Seiten, sie soll Dinge wagen, Fehler machen und Liebe erfahren, wie alle Menschen, und doch kommt mir das alles zu groß vor. zu überwältigend." (S.90) Beeindruckend fand ich zudem die vielschichtige Thematisierung von Liebe, Fürsorge und Zugehörigkeit – auch jenseits klassischer Rollenbilder. Was bedeutet Elternschaft, wenn man sich selbst nicht dafür geschaffen fühlt? Was heißt es, sich trotz Trauma zu öffnen? Und wie kann Liebe Menschen heilen, ohne sie zu retten? Die Kindercharaktere, allen voran Fen, haben mein Herz berührt. Wie sie sich um ihren kleinen Bruder kümmern, wie sie den Tod ihrer Mutter verarbeiten – all das wird glaubhaft und mit viel Wärme erzählt. Bewegend war etwa die Szene, in der Raff Geige spielt und seinen Vater zum Weinen bringt. Auch das ökologische Thema wird subtil, aber kraftvoll integriert: Das Artensterben, die fragile Schönheit der Wale, Mangroven und Albatrosse, das Zusammenspiel von Natur und Mensch – all das erinnert daran, wie sehr unser Überleben mit dem anderer Lebewesen verknüpft ist. Ein Satz bleibt mir dabei besonders im Gedächtnis, weil er unsere Vergänglichkeit aufzeigt: „Alles auf der Welt wird verbrennen, ertrinken oder verhungern, auch wir.“ (S. 137) Die Auflösung der Geschichte ist dramatisch, traurig, überraschend – und doch hoffnungsvoll. Und es sind die kleinen Szenen, die mich am meisten berührt haben: die Wombats, die ihre Bauten mit anderen Tieren teilen, Rowans Reflexion über Liebe und Verlust, Doms leiser Abschied von der Vergangenheit. Fazit Ein bewegender Roman über Verlust, Schuld, Fürsorge und Hoffnung. Charlotte McConaghy zeigt, dass Rettung viele Gesichter hat – körperlich, emotional, familiär, ökologisch. „Die Rettung“ meint nicht nur, gerettet zu werden – sondern auch, andere zu retten, sich selbst neu zu finden und die Welt mit anderen Augen zu sehen. Ein stiller, kraftvoller Roman, der nachhallt – und der zeigt, wie tief Rettung in unseren Beziehungen, Entscheidungen und unserer Verbindung zur Natur verankert ist.
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