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Technische Daten
Erscheinungsdatum
15.04.2009
Sprache
Deutsch
EAN
9783938198063
Herausgeber
COVERPORT
Sonderedition
Nein
Autor
Wilfried Scharf
Seitenanzahl
232
Auflage
1
Einbandart
Taschenbuch
Buch Untertitel
Die politische Kultur von 1945 bis heute in publizistischen Kontroversen
Schlagwörter
Grundgesetz, politische Kultur, Publizistik, deutsche Politik, Bundesrepublik, Politik
Inhaltsverzeichnis
A. Einleitung: Die alte und immer wieder neue Frage: was ist deutsch?
B. Die Diskurse
I. In den Besatzungszonen
1. Kontroverse um die innere und äußere Emigration 1945-1947: Bücher, die von 1933 bis 1945 in Deutschland gedruckt werden konnten, hält Thomas Mann für weniger als wertlos.
II. In der Bundesrepublik bis 1990
2. Kontroverse um die Stalin-Note 1952: Stalins Angebot ist nicht ernst gemeint.
3. Reichstagsbrand-Kontroverse ab 1959: Heute wird an der Alleintäterschaft van der Lubbes kaum mehr gezweifelt.
4. Fischer-Kontroverse ab 1961: die deutsche Reichsführung trägt den entscheidenden Teil der historischen Verantwortung für den Ausbruch des ersten Weltkriegs.
5. Kontroverse um „Der Müll, die Stadt und der Tod“ 1976 und 1985: der linke Antisemitismus ist der mit dem guten Gewissen.
6. Streit über Sozialismus = Nationalsozialismus 1979: die Gleichsetzung ist geschichtsvergessen.
7. Historiker-Streit 1986: der nationalsozialistische Mord an den Juden ist einzigartig.
8. Kontroverse über Werner Höfer 1987: die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit dem „Dritten Reich“ ist gewachsen.
III. In der Phase der Wiedervereinigung Deutschlands
9. Wiedervereinigungs-Debatte 1988-1990: kein Feuilleton-Nationalismus
10. Hauptstadt-Frage 1989-1991: Berlin als Symbol der Freiheit ist der einzig denkbare Ort der Vereinigung.
11. Golfkriegs-Debatte 1991: das Dilemma zwischen „Nie wieder Auschwitz“ und „Nie wieder Krieg“
12. Stasi-Literatur-Affäre 1991: von der DDR bleibt: die Stasi und ihr Gift.
IV. In der Berliner Republik
13. Kontroverse um ein Holocaust-Mahnmal 1988-1999: in der Anlage würdig und in der Dimension angemessen
14. Goldhagen-Kontroverse: die deutschen sind vom „eliminatorischen Antisemitismus“ geläutert.
15. Kontroverse über „Soldaten sind Mörder“ 1996: die Meinungsfreiheit hat Vorrang.
16. Kontroverse über die Wehrmachtsausstellung 1995-1999: die Wehrmacht kann keine Tradition begründen.
17. Kontroverse über das „Schwarzbuch des Kommunismus“ 1997-1998: die Verharmlosung der kommunistischen Verbrechen ist die identitätsstiftende Klammer im linken Diskurs.
18. Walser-Bubis-Debatte 1998-1999: die öffentliche Meinung steht nachträglich auf der Seite von Bubis.
19. Kontroverse über den „neuen Antisemitismus“ in Walsers „Tod eines Kritikers“ 2002: Walser weiß, was er tut.
20. Fall Grass 2006: der Unterschied zwischen Opfern und Tätern ist nicht zu überbrücken.
C. Fazit: Deutschsein und Weltoffenheit sind keine Gegensätze. http://www.deutschediskurse.de/3.html
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