Bis zu 50 % günstiger als neu 3 Jahre rebuy Garantie Professionelles Refurbishment
ElektronikMedien
Tipps & News
AppleAlle anzeigen
TabletsAlle anzeigen
HandyAlle anzeigen
Fairphone
AppleAlle anzeigen
iPhone Air Generation
GoogleAlle anzeigen
Pixel Fold
HonorAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
Honor SerieY-Serie
NothingAlle anzeigen
OnePlusAlle anzeigen
OnePlus 11 GenerationOnePlus 12 Generation
SamsungAlle anzeigen
Galaxy XcoverWeitere Modelle
SonyAlle anzeigen
Weitere Modelle
XiaomiAlle anzeigen
Weitere Modelle
Tablets & eBook ReaderAlle anzeigen
Google
AppleAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
MatePad Pro Serie
MicrosoftAlle anzeigen
XiaomiAlle anzeigen
Kameras & ZubehörAlle anzeigen
ObjektiveAlle anzeigen
System & SpiegelreflexAlle anzeigen
WearablesAlle anzeigen
Fitness TrackerAlle anzeigen
SmartwatchesAlle anzeigen
Xiaomi
Konsolen & ZubehörAlle anzeigen
Lenovo Legion GoMSI Claw
NintendoAlle anzeigen
Nintendo Switch Lite
PlayStationAlle anzeigen
XboxAlle anzeigen
Audio & HiFiAlle anzeigen
KopfhörerAlle anzeigen
FairphoneGoogle
LautsprecherAlle anzeigen
Beats by Dr. DreGoogleYamahatonies
iPodAlle anzeigen

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Die Schmalspurbahn Amstetten - Laichingen

Ludger Kenning (Unbekannter Einband, Deutsch)

Keine Bewertungen vorhanden
Optischer Zustand
Beschreibung
Vor über 100 Jahren erhielt die auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb gelegene und vor allem durch die Leinenindustrie groß gewordene Stadt Laichingen einen Bahnanschluß. Zwar hatte es nur zu einer Meterspurbahn gereicht (die Regelspur kam aus finanziellen Gründen nicht in Betracht), doch war man in den kleinen, seinerzeit abgeschiedenen Gemeinden überhaupt froh, seine Textil- und Agrarprodukte besser absetzen sowie bequemere Reisemöglichkeiten genießen zu können. Der Bahnbau war der Schlußpunkt unter einer Reihe von Bahnprojekten, die eine Erschließung der Alb, die 1850 von der Hauptbahn Stuttgart – Ulm berührt worden war, zum Ziel hatten. Aufgrund unterschiedlicher Interessenlagen nicht nur in den Anrainerorten, sondern auch zwischen den Großstädten Stuttgart und Ulm, sowie der dünnen Finanzdecke der öffentlichen Hand hatte sich die Verwirklichung des Bauvorhabens über drei Jahrzehnte hingeschleppt. Letztlich ergriff der Berliner Unternehmer Arthur Koppel die Initiative und schuf mit der Gründung der Württembergischen Eisenbahn-Gesellschaft die Grundlagen zum Bau einiger Nebenbahnen im Königreich Württemberg. Das Laichinger Bähnle – auch „Laichinger Bahn“, „Laichinger Zügle“ oder neuerdings auch „Albbähnle“ genannt – war keineswegs eine Kleinbahn mit primitiver Ausstattung, sondern vielmehr eine Nebenbahn mit hochwertigen Anlagen und Fahrzeugen. Auch wenn sich der Güterverkehr mit 10.000 bis 30.000 t pro Jahr stets in bescheidenem Rahmen hielt, so leistete er doch über Jahrzehnte hinweg der Wirtschaft und der Bevölkerung wertvolle Dienste. Mit Rollböcken wurden die Normalspurwaggons von Amstetten aus den Stationen der Schmalspurbahn zugeführt. Dieser tückenhafte Betrieb begleitete die Bahn zeitlebens. Anders sah es im Reiseverkehr aus. Benutzten anfangs noch 50.000 bis 120.000 Personen jährlich das Zügle, so kletterten nach dem 2. Weltkrieg die Fahrgastzahlen – bedingt durch einen rapiden Anstieg des Schülerverkehrs – auf 200.000 bis 300.000 – und dabei blieb es bis zuletzt! Lange Jahre genügte der ursprüngliche Fahrzeugbestand vollends, doch dann wanderten viele Fahrgäste auf die Straße ab. Mit der Indienststellung von komfortablen und farbenfrohen Triebwagen sagte die WEG der Straßenkonkurrenz den Kampf an, wobei die Werkstätten Laichingen und Neuffen beim Umbau von Gebrauchtfahrzeugen viel Einfallsreichtum bewiesen. Die interessanten Unikate lockten später manchen Eisenbahnfan an. Noch 1981 gab man dem Bähnle eine Zukunft und sanierte es aufwendig. Die damals letzte öffentliche Schmalspurbahn mit Personen- und Güterverkehr auf dem deutschen Festland präsentierte sich bald wieder in gepflegtem Zustand und niemand dachte an ein baldiges Ende. Doch schon drei Jahre später war das Schicksal besiegelt. Als die Bundesregierung die Betriebsbeihilfe strich, trennte sich die WEG von der defizitären Strecke. Am 13. September 1985 fuhr der letzte Zug. Einen Neubeginn leiteten die Ulmer Eisenbahnfreunde mit der Rettung der Steilstrecke Amstetten – Oppingen und deren Wiedereröffnung als Museumsbahn ein. Es ist immer wieder ein Erlebnis, mit dem von einer Dampflok geführten Albbähnle vom Fuß der Geislinger Steige auf die Schwäbische Alb hinaufzufahren und die urwüchsige Landschaft zu genießen. Nur: Wer kann sich noch vorstellen, wie sehr das Bähnle einst den Alltag auf der Alb geprägt hat?
Dieses Produkt haben wir gerade leider nicht auf Lager.
ab 5,69 €
Derzeit nicht verfügbar
Derzeit nicht verfügbar

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.09.2001
Sprache
Deutsch
EAN
9783933613486
Herausgeber
Kenning, L
Serien- oder Bandtitel
Nebenbahndokumentation
Sonderedition
Nein
Autor
Ludger Kenning
Seitenanzahl
96
Einbandart
Unbekannter Einband
Bandzählung
73
Höhe
300 mm
Breite
21 cm

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

-.-
Leider noch keine Bewertungen
Leider noch keine Bewertungen
Sicher bei rebuy kaufen
Schreib die erste Bewertung für dieses Produkt!
Wenn du eine Bewertung für dieses Produkt schreibst, hilfst du allen Kund:innen, die noch überlegen, ob sie das Produkt kaufen wollen. Vielen Dank, dass du mitmachst!
Sicher bei rebuy kaufen