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Der Umwelt zuliebe
Beschreibung
Bei David R. Ellis werden die Badeferien im Bayou Louisianas zum knallharten Flossenhorror, bei dem "Deliverance"- und "Hostel"-Anleihen die Haiattacken flankieren.
David R. Ellis ("Final Destination 2 + 4"), Hollywoods Ausrichter wilder B-Camp-Horror-Partys, hat ein Faible für bestechende Konzepte: Was ist besser als ein Hai im Meer? Viele Haie im Bayou! So wird aus "Snakes on a Plane" ein Plot à la "Haie im See". Im Vergleich mit dem irrwitzigen Blutbad von Alexandre Ajas "Piranha 3D" fällt das erwartete Schlachtfest wegen eines jugendfreien PG-13-Ratings jedoch buchstäblich ins Wasser. Expliziter Sex und Gewalt bleiben ein Versprechen, aber Schauwerte tummeln sich dennoch genug: Ellis setzt seine Schwerpunkte auf knappe Bademode, explosive und blutige 3D-Effekte und den Thrill eines perfiden Racheplans, den sich auch "Hostel"-Inhaber Eli Roth nicht niederträchtiger hätte ausdenken können.
Dessen Urheber sind zwei vollwertige Hillbillys, wie sie seit "Deliverance" nur im tiefsten Inzest-Süden wachsen. Ihr primäres Ziel ist Sara, die für frühere Sünden büßen soll. Ihre Kommilitonen, die sie zu den Badeferien auf der elterlichen Insel inmitten einer weitläufigen Seenplatte eingeladen hat, sind nur auf den ersten Blick Kollateralschäden. Ist das erste Drittel noch von Drinks, Flirts und Fun geprägt, lässt der erste Haiangriff einen einarmigen Schwerverletzten und geschockte Sommerfrischler zurück. Einzige Rettung sind nun ausgerechnet die gut gerüsteten Hinterwäldler, aber die haben anderes im Sinne, denn sie sind Teil einer Snuff-Industrie, die Ahnungslose an Haie verfüttert und ihre mitgefilmten Tode gewinnbringend verscherbelt. Damit hält die Folterhorror-Mentalität in das "Jaws"-Territorium Einzug, was trotz Vermeidung allzu drastischer Szenen hinreichend menschenverachtend bleibt.
Flogen bei James Cameron einst die Piranhas, sind es nun erkennbar computeranimierte Haie, die mit enormer Sprungkraft verblüffen. Auch andere physikalische Gesetze scheinen auf wundersame Weise aufgehoben, was den Unterhaltungswert steigert. Ebenso wie die Popcorn-Mentalität der Regie, die das nicht sonderlich gescheite Septett Akteure aus der dritten Reihe (darunter Joel David Moore aus "Avatar" und "American Idol"-Absolventin Katharine McPhee) als Fischfutter in ein saloppen Bodycount schickt. Dennoch ist weniger die Natur grausam, denn der Mensch - dadurch ergibt sich eine ungewohnte Mischung aus bewährtem Tierhorrormustern und grimmigen Sadistenschrecken jüngster Provenienz.
tk.
Hersteller: Universum Film, Neumarkter Str. 28, München, 81673, info@universumfilm.de
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