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Weit von hier wohnen wir, weit von hier. Beobachtungen und Gedanken zur deutschsprachigen Literatur in den böhmischen Ländern

Diether Krywalski (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

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Beschreibung
„Weit von hier wohnen wir, weit von hier …“, antwortet Janik in der tschechischen Nationaloper „Die verkaufte Braut“ auf die Frage des Heiratvermittlers Kezal, wo seine Heimat sei. Genauso weit weg und fremd erscheint die deutschsprachige Literatur in Böhmen und Mähren selbst dem literaturkundigen Publikum. Meist noch weiter entfernt als die Welt der Antike oder die Gegenwartsliteratur exotischer Länder. Denn die historischen Wirren des 20. Jahrhunderts, nationalsozialistische Gewaltherrschaft, Flucht und Vertreibung sowie kommunistische Kunstdoktrin, haben die fast 800 Jahre währende Tradition der deutschsprachigen Literatur in Böhmen und Mähren zerstört. Der Geretsrieder Diether Krywalski, Autor und Herausgeber literaturwissenschaftlicher Handbücher sowie enzyklopädischer Darstellungen, legt in seinem neuen Band eine beachtliche Sammlung germanistischer Aufsätze vor, die in den vergangenen zwölf Jahren nach der Wende entstanden sind. Die erste Hälfte der Texte behandelt Themen aus dem Mittelalter, von „Überlegungen zu Ulrich von Etzenbachs Legendendichtung Wilhelm von Wenden“, über „Hofkultur und Minnesang (König Wenzel II. von Böhmen)“, „Deutschsprachige Literatur in Prag im späten Mittelalter“ bis hin zum „Iglauer Meistergesang“. Die zweite Hälfte beschäftigt sich mit Märchendichtung, biedermeierlicher Dramatik, moderner deutschsprachiger Erzähltradition in Mähren und deutschsprachiger Prager Literatur nach der Jahrhundertwende. Der Band bringt auch neue Aspekte zu Sprachwissenschaftlern, Philosophen und Schriftstellern wie Roman Jakobson, Edmund Husserl, Marie von Ebner-Eschenbach, Rainer Maria Rilke, Robert Musil, Franz Kafka und Peter Härtling ein. Sie sind allesamt Prag, Böhmen und Mähren eng verbunden. Auch weniger bekannte Autoren des vergangenen böhmischen Literaturkosmos werden dem Leser nahegebracht. Die Aufsätze sind literaturhistorische Studien, wollen aber „keine wissenschaftliche Texte im strengen Sinn“ sein, wie Krywalski sagt. Sie halten aber strenger wissenschaftlicher Nachprüfung wohl stand, wie Professor Jürgen Born der Forschungsstelle Prager deutsche Literatur von der Gesamthochschule Wuppertal und Ingeborg Fiala-Fürst, Dozentin am Lehrstuhl für Germanistik und Nederlandistik von der Palacky Universität Olmütz, einhellig bescheinigen. Weit von hier wohnen wir, weit von hier – ein Beitrag, der helfen könnte, die Vorurteile zwischen beiden Völkern abzubauen. Ein Buch, das seine Leser sowohl in Deutschland, als auch in Tschechien in Fachkreisen und nicht zuletzt wegen seiner guten Lesbarkeit auch unter Laien finden wird. Der Band wurde vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds gefördert. „Süddeutsche Zeitung“, am 23. Juni 2002 Es sind nur ein paar Autostunden. Und doch ist uns Böhmen, dieses Land, das im Sturm der Geschichte des 20. Jahrhunderts untergegangen ist, fern. Weit von hier wohnen wir, weit von hier, hat Dr. Krywalski daher seine Sammlung von Aufsätzen genannt, die sich mit der deutschsprachigen Literatur in den Böhmischen Ländern beschäftigen. Das Buch, das ein nahezu vergessenes Kapitel europäischer Kulturgeschichte lebendig macht, ist kürzlich im Prager Vitalis-Verlag erschienen. „Diese Literatur ist heute dem Literaturfreund weiter entfernt als die Welt der Antike oder die Gegenwartsliteratur fremder, exotischer Länder“, schreibt der ehemalige Schulleiter des Ickinger Gymnasiums in seinem Vorwort. Der Titel ist ein Zitat aus der tschechischen Nationaloper Die verkaufte Braut. „Weit von hier wohnen wir, weit von hier“, sagt dort der unbehauste Janik, als er nach seiner Heimat gefragt wird. Das Gefühl der verlorenen Heimat klingt bisweilen auch durch die Seiten von Krywalskis Buch. „Gewidmet ist diese Sammlung meinen Enkelinnen und Enkeln, denen das Land ihrer Kindheit Heimat bleiben soll“, schreibt der Geretsrieder, der im mährischen Brünn geboren ist. Seit vielen Jahren hat sich Krywalski in der germanistischen Fachliteratur als Autor fachkundiger Aufsätze zur Tradition deutschsprachiger Literatur in Böhmen und Mähren hervorgetan. Sein neuestes Buch ist eine Zusammenstellung von Schriften Krywalskis aus den vergangenen zwölf Jahren. Hervorgegangen sind sie aus Vorträgen, die er unter anderem an den Universitäten von Wuppertal, Brünn und Olmütz hielt. Es seien „keine wissenschaftlichen Texte im strengen Sinn“, schreibt der Autor im Vorwort. Dabei halten sie einer Bewertung nach wissenschaftlichen Kriterien durchaus stand. In erster Linie aber sollen sie beim Lesen Neugier wecken und Lust machen, die besprochenen Originaltexte zu lesen. Als studierter Mediävist setzt Krywalski einen Schwerpunkt seiner Betrachtungen auf das Mittelalter. So behandelt er detailliert die höfische Literatur und den Meistersang. Die zweite Hälfte der Sammlung ist der modernen Literatur vom 18. bis 20. Jahrhundert gewidmet. Hier tauchen so bedeutende Namen wie Roman Jakobsen, Marie von Ebner-Eschenbach, Rainer Maria Rilke, Robert Musil, Franz Kafka und Peter Härtling auf. Die deutschsprachige Literatur der böhmischen Länder, schreibt Krywalski, war „über die Jahrhunderte ein funkelnder Edelstein in der europäischen Dichtung“. Inzwischen aber sei sie für immer verstummt. „Niemals“, stellt der Literaturwissenschaftler fest, „wird und kann sie wiedererstehen, seit die Lebensgemeinschaft von Tschechen, Juden und Deutschen vernichtet ist.“ „Münchner Merkur“, am 19. Juni 2002 Der Prager Verlag Vitalis gibt mit Krywalskis neuestem Band Weit von hier wohnen wir, weit von hier eine chronologisch geordnete Auswahl seiner Texte heraus, die den Weg der deutschsprachigen böhmischen Literatur von der Zeit des hohen Mittelalters bis in die Gegenwart nachzeichnet. Sachkundig führt uns der Autor über höfische Literatur und Meistersang, Märchendichtung, biedermeierliche Dramatik, realistische Prosa und moderne Erzähltradition durch die unendlichen Weiten des böhmischen Literaturkosmos. Mit seinem Blick auf die Literatur als Spiegel jahrhundertelanger gegenseitiger Bereicherung von Tschechen und Deutschen läßt er uns dieses nur noch wenig beachteten Teils unserer Kultur gewahr werden. Neben so berühmten Sprachwissenschaftlern, Philosophen und Schriftstellern wie Roman Jakobson, Edmund Husserl, Marie von Ebner-Eschenbach, Rainer Maria Rilke, Robert Musil, Franz Kafka und Peter Härtling, die allesamt mit Prag, Böhmen oder Mähren verbunden sind, werden dem Leser auch unbekanntere Autoren ins Bewußtsein gerufen, und die vielen Beispiele werden oft seine Neugier auf die Originale wecken. Gut lesbar und anregend geschrieben, liegt nun erstmals eine grundlegende Einführung in diesen vielfältigen, bisher unterrepräsentierten Bereich der Literaturgeschichte vor, die als erste Annäherung dienen, jedoch ebenso zu weiterführender Lektüre animieren kann. „Die Künstler Gilde“, 1. Folge 2002
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.01.2001
Sprache
Deutsch
EAN
9783934774346
Herausgeber
Vitalis
Autor
Diether Krywalski
Seitenanzahl
416
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Höhe
230 mm
Breite
15 cm

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

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