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Beschreibung
Was bedeutet Poesie heute? Joachim Sartorius, Lyriker und Übersetzer, Kenner und Herausgeber zeitgenössischer Poesie, hat sechzehn internationale Lyriker, darunter Yang Lian, Cees Nooteboom, Brigitte Oleschinski, Raoul Schrott und Charles Simic, gebeten, in sehr persönlichen Essays ihre Poetik zu umreißen. Es ist paradox: die Lyrik hat sich gegen alle Anfechtungen und alle Versuche, sie für tot zu erklären, als resistent erwiesen. Die Gedichte von Seamus Heaney und Inger Christensen, von Anne Duden und Durs Grünbein, von Charles Simic und Les Murray und vielen anderen werden weltweit gelesen, diskutiert und mit Preisen bedacht. Trotzdem scheint der Status der zeitgenössischen Lyrik prekär. Ist die Macht der Poesie ungebrochen, ist ihr Anspruch zeitgemäß, ist ihre manchmal dunkle Sprache, ihr kritischer Anspruch noch zu rechtfertigen? Joachim Sartorius hat sechzehn internationale Lyriker gebeten, in poetologischen Essays den Ort ihres poetischen Sprechens zu umreißen. Von Yang Lian bis Brigitte Oleschinski, von Ilya Kutik und Cees Nooteboom bis José Angel Valente versammelt dieser Band faszinierende persönliche und zugleich exemplarische Essays, die helfen, eine neue Poetik des Gedichts zu definieren. Jeder Lyriker hat neben einem eigenen poetologischen Gedicht auch das Gedicht eines anderen Dichters ausgewählt, das für seine Poetik besonders wichtig ist.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.02.1999
Sprache
Deutsch
EAN
9783462027877
Herausgeber
Kiepenheuer & Witsch
Sonderedition
Nein
Autor
Joachim Sartorius
Seitenanzahl
192
Auflage
1
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Einbandart Details
mit Schutzumschlag (bedruckt)
Buch Untertitel
Eine Poetik des zeitgenössischen Gedichts
Schlagwörter
der Tisch wird kalt, Dichter-Essays, Für nichts und wieder alles, Hotel des Etrangers, Joachim Sartorius, Niemals eine Atempause, Poesie
Thema-Inhalt
DNT - Anthologien (nicht Lyrik) DNL - Literarische Essays

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