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Der Umwelt zuliebe
Beschreibung
Unkonventionelle Therapiemethoden und ein Hammer-Soundtrack stehen im Fokus des einfühlsamen Vater-Sohn-Dramas von Regiedebütant Jim Kohlberg.
Nach "Zeit des Erwachens" (1989) mit Robert De Niro und Robin Williams folgt nun der zweite Spielfilm, dem Aufzeichnungen des britischen Neurologen Dr. Oliver Sacks zugrunde liegen. Weil dieser wie kaum ein anderer schwierige wissenschaftliche Sachverhalte einfach und verständlich kommunizieren kann, eignen sich seine Schriften hervorragend als Drehbuch-Vorlage. So auch die Fallstudie "The Last Hippie". Medizinisch geht es um einen jungen Mann, der durch einen, immerhin gutartigen Gehirntumor sein Erinnerungsvermögen nahezu komplett verloren hat. Durch eine spezielle Form der Musiktherapie gelingt es, längst vergangene Erlebnisse, die der Patient mit bestimmten Songs verknüpft, wieder abzurufen.
Regie-Newcomer Jim Kohlberg, der bisher lediglich als Produzent in Erscheinung trat, interessiert sich in "The Music Never Stopped" jedoch nicht nur für diese ebenso faszinierende wie einzigartige Therapieform, er erzählt auch eine zutiefst menschliche Familiengeschichte, die sowohl heitere wie dramatische Elemente enthält. Diese wird insbesondere von herausragenden darstellerischen Leistungen getragen. Dabei macht J.K. Simmons (der liberale Vater von "Juno") die wohl radikalste Wandlung durch - vom erzkonservativen Rechtsausleger zum verständnisvollen, einfühlsamen Daddy, der seinen Sohn Gabriel (sehr glaubwürdig: Newcomer Lou Taylor Pucci) aufopferungsvoll pflegt. Aber auch Cara Seymour ("An Education") als still leidende Mutter und Julia Ormond als sensible Musiktherapeutin begeistern mit subtilem, punktgenauem Spiel.
Trotz der fraglos vorhandenen Schwere des Themas wirkt dieses Drama dennoch stets federleicht und geradezu beschwingt. Auch ein Verdienst des Drehbuchs von Gwyn Lurie und Gary Marks, die immer wieder schöne Sechzigerjahre Flashbacks aus Gabriels Kindheit und Jugend eingebaut haben. Dies wiederum gibt Kohlberg die Gelegenheit, den sensationellen Soundtrack zum eigentlichen Hauptdarsteller seines Debütfilms zu machen. Gerade die Sixties und Seventies sind mit Klassikern von den Beatles über Bob Dylan bis zu Grateful Dead und Co. bestens vertreten. Und so ist "The Music Never Stopped" auch eine hübsche Hommage an das gute alte Vinyl, ein exquisites Sammlerstück für Nostalgiker, aber auch sehr unterhaltsam für alle, die sich für Papas respektive Opas Jugend interessieren. lasso.
Hersteller: Universum Film, Neumarkter Str. 28, München, 81673, info@universumfilm.de
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