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Beschreibung

Der Original-"Friday" war anno 1995 im Ghetto angesiedelt, der "Next Friday" danach in den Suburbs. Nun kehrt man wieder zurück in die Inner Cities, diesmal an Heiligabend. Glasklar ist bei Teil drei der gagvernebelten Kifferkomödienreihe von und mit Rapper Ice Cube, dass langsam aber sicher die Marihuana geschwängerte Luft raus ist. Zeichnete sich Cubes letzte Hitkomödie "Barbershop" noch durch clever-schlagfertigen Humor und greifbare Figuren aus, fällt "Friday After Next" von Debütregisseur Marcus Raboy mit angestrengten Bad-Taste-Ausrutschern und abgenutzten Hood-Klischees auf die Nase. Ice Cube spielt wieder den 'straight man' Craig, der mit seinem Cousin DayDay (Mike Epps, der in Teil zwei Chris Tucker als Sidekick ersetzte) mittlerweile wieder in seiner schwarzen Nachbarschaft wohnt. In der Nacht vor Weihnachten erleichtert sie ein Einbrecher im Weihnachtsmannkostüm um ihre Weihnachtsgeschenke und zu allem Überfluss um ihr Mietgeld. Dies fordert am nächsten Morgen mit Nachdruck ihre bärbeißige Vermieterin Miss Pearly (Bebe Drake), die ihnen mit Kündigung und einem Rendezvous mit ihrem frisch aus dem Gefängnis entlassenen Sohn Damon (Terry Crews verbreitete zuletzt Angst und Schrecken in "Serving Sara") droht. Also nehmen die beiden Freunde notgedrungen einen Job als Sicherheitsmänner in einem Einkaufszentrum an, wo Craigs Eltern ein Restaurant führen. Kaum verfügt DayDay über ein bisschen Macht, nutzt er diese auch gleich aus, indem er beispielsweise nette alte Damen herumkommandiert. Zudem verlieben sich beide in die hübsche Donna, die Freundin des kleingewachsenen Zuhälters Money Mike (Kate Williams amüsiert mit schriller Garderobe und entsprechendem Auftreten). Bei einer ausgelassenen Weihnachtsparty in ihrer Wohnung kommen alle zusammen und die Cousins können schließlich sogar dem diebischen Santa Clause das Handwerk legen. Die Pointen kreisen wieder um die exzentrischen Familienangehörigen, allen voran Craigs Vater Willie (John Witherspoon) und dessen lautstarke Verdauungsvorgänge. Onkel Elroy (Don Curry) erhöht in erster Linie den Dezibelquotienten, während die wimmernde Oma in einer misslungenen Szene als Punchingbag dient. Muskelpaket Crews als lüsterner Homosexueller und Williams als sein renitentes Opfer sind für weitere zweifelhafte Gags zuständig, während die Vermieterin die Sparte "sexsüchtiges altes Weib" abdeckt. Dass die Chemie zwischen Ice Cube und seinem Partner Epps schon besser war und das Fehlen von neuen zündenden Gags nur mit dem Aufwärmen erprobter Kifferwitze kaschiert wird, kommt erschwerend hinzu. ara.

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.01.2003
Sprache
deutsch
EAN
7321923275010
Herausgeber
Warner Home Video - DVD
Titel in Originalsprache
Friday After Next
Altersfreigabe
12
Bildformat
16:9
Laufzeit
81 m
Datenträger Typ
DVD
Untertitel
Deutsch/Englisch
Darsteller
Ice Cube (Craig Jones), Mike Epps (Day-Day), John Witherspoon (Mr. Jones), Don 'DC' Curry (Onkel Elroy), Anna Maria Horsford (Mrs. Jones), Clifton Powell (Pinky), Bebe Drake (Ms. Pearly), K.D. Aubert (Donna), Sommore (Cookie), Rickey Smiley (Santa Claus), Joel McKinnon Miller (Officer Hole), Reggie Gaskins (Officer Dix), Terry Crews (Damon), Starletta Dupois (Schwester Sarah), Katt Williams (Money Mike), Maz Jobrani (Moly), Michael Lamone Bivins (Lil Chris), Emilio Rivera (Larry, der Postbote)
Regie
Marcus Raboy
Produktionsjahr
2002
Produktionsland
USA
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