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Technische Daten
Erscheinungsdatum
01.06.2008
Sprache
Deutsch
EAN
9783940392145
Herausgeber
SYNERGIA-Verlag
Sonderedition
Nein
Autor
Werner Schmid
Seitenanzahl
172
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Buch Untertitel
Biografie
Autorenporträt
Werner Schmid wurde am 6. Novem-
ber.1898 in Zollikon ZH geboren, besuchte
1914-18 das Lehrerseminar Küsnacht, betä-
tigte sich auch als Schauspieler und arbeite-
te 1924-28 als Lehrer in Kempten-Wetzikon
und von 1928-56 in der Stadt Zürich. Seine
Schüler sprechen noch heute mit grosser Be-
geisterung von ihm. In den Jahren 1956-73
leitete er das von Gottlieb Duttweiler neu
geschaff ene „Büro gegen Amts- und Ver-
bandswillkür“, einem Vorläufer des „Om-
budsmanns“. Ab 1963 lebte er als freier
Schriftsteller und Journalist in Zürich.
Die politischen Wirren nach dem Ersten Weltkrieg weckten Schmids
politische Leidenschaft. Als Mitglied der Sozialdemokratischen Partei
wurde er mit den Ideen von Leonhard Ragaz bekannt, stiess dann aber
auf die Lehre von Silvio Gesell, deren überzeugter und gewandter Ver-
treter er wurde. In zahllosen Artikeln, Flugschriften, Büchern und Vor-
trägen trat er für eine soziale und gerechte Gesellschaft ein. Zu seinen
wichtigsten Büchern gehören neben der vorliegenden Biografi e seines
Freundes Fritz Schwarz die Biografi e von Silvio Gesell (1954, Neuauf-
lage 2009 bei Synergia), „Schweizerische Aussenpolitik gestern, heute
und morgen“(1945), „Die Geschichte des Schweizerfrankens“ (1948) und
„Erlebnisse und Begegnungen“(1973).
Werner Schmid konnte sich auch als Politiker Gehör verschaff en: Von
1942 - 46 gehörte er dem Zürcher Gemeinderat an, von 1943 – 47 dem
Zürcher Kantonsrat und in den Jahren 1947 – 51 und 1962 – 71 dem
Nationalrat, wo er stets aufmerksame Zuhörer fand. Seine frei und mit
treff sicherem Witz vorgetragenen Voten zählten zu den Höhepunkten
der Ratsdebatten. Er war zudem Ehrenpräsident der Liberalsozialis-
tischen Partei der Schweiz.
Mit Vehemenz kämpfte Werner Schmid in Wort und Schrift gegen
den Nationalsozialismus und setzte sich für eine grosszügige Flücht-
lingspolitik ein. 1975 erhielt er von der „Liga für Menschenrechte“ die
Ehrenmitgliedschaft.
Er starb 1981 in Zürich.
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