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Beschreibung
Bisher sind Heinrich Manns kürzere Texte - mögen sie Novellen heißen oder Erzählungen - in siebenundzwanzig Ausgaben in neunzehn verschiedenen Verlagen erschienen, in verschiedenen Zusammen-stellungen und auch als Einzeldrucke. Die Überlieferungsgeschichte dieser Texte Heinrich Manns ist so verwickelt wie hinderlich für ihre Rezeption. Dabei schätzte er gerade diese Texte besonders hoch ein. »Manchmal das Beste« schrieb er in einer autobiographischen Notiz an den Mailänder Verleger Mondadori, als er aufseine Novellen zu sprechen kommt. Die Verlockung zur Lektüre der kürzeren literarischen Texte Heinrich Manns liegt darin, daß der Leser den Autor auf der Suche nach seiner eigenen Form nacherleben kann - wie er seine Themen und seine Kunstmittel findet, um schließlich der Autor von Jahrhundertromanen wie ›Der Untertan‹ oder ›Professor ünrat‹ zu werden. Über die Jahrzehnte hinweg haben seine Erzählungen sein Romanschaffen vorbereitet, begleitet und weitergeführt, sie stehen über thematische Zusammenhänge auch in enger motivischer Beziehung. Fast von Anfang an geht es dabei um diese Themen: Problematik des Künstlers in spätbürgerlicher Gesellschaft, um den Widerspruch zwischen Geist und Macht, um moralische Defor-mierungen in der bürgerlichen Gesellschaft, um Herrschaft und Abhängigkeit.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
02.12.2002
Sprache
Deutsch
EAN
9783100478108
Herausgeber
S. FISCHER
Sonderedition
Nein
Autor
Heinrich Mann
Seitenanzahl
584
Auflage
3
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Einbandart Details
Leinen

Hersteller: S. Fischer Verlag GmbH, Hedderichstraße 114, Frankfurt am Main, Deutschland, 60596, produktsicherheit@fischerverlage.de, S. Fischer Verlag GmbH

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4.0
Aus 1 Bewertungen zu Haltlos
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Ein Thriller, der vieles richtig macht – aber nicht alles
Mirjan S. - Bewertet am 12.02.2025
Zustand: Exzellent
In "Haltlos" entführt Sarah Nisi, die nach einem Creative-Writing-Studium in London lebt, ihre Leser:innen in eine düstere, psychologisch packende Geschichte über Erinnerung und Wahrnehmung. Die Deutsch-Britin, die mit ihrem Debüt Ich will dir nah sein bereits große Erfolge feierte, versteht es, eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen, in der die Protagonistin Emily sich auf der Suche nach der Wahrheit immer weiter in gefährliche Abgründe verstrickt. Worum geht's genau? Emily lebt zurückgezogen in London, nachdem ihre Freundin Liv vor drei Monaten vor ihren Augen in die U-Bahn gestürzt ist. Doch sie kann sich nicht erinnern, was genau passiert ist – eine Amnesie blockiert die entscheidenden Momente. Während die Polizei von einem Unfall ausgeht, spürt Emily, dass mehr dahintersteckt. Ihre Nachforschungen bringen sie nicht nur ihrem eigenen Trauma näher, sondern auch dunklen Wahrheiten, die ihr Umfeld lieber verborgen halten würde. Meine Meinung Der Einstieg in das Buch gelingt durch einen kurzen, aber eindrücklichen Prolog, der sofort Neugier weckt. Die Kapitel sind angenehm kurz, was das Tempo hoch hält, und sie wechseln zwischen verschiedenen Perspektiven, was die Spannung zusätzlich steigert. Besonders interessant fand ich den Einblick in den Gefängnisalltag sowie die Rolle des Gefängniskorrespondent:innen – ein Aspekt, über den ich zuvor wenig wusste, der aber gut in die Geschichte integriert wurde. Dennoch gibt es einige Punkte, die mich gestört haben. Zum einen geht die Handlung Schlag auf Schlag – für meinen Geschmack manchmal zu schnell. Einige Szenen hätten mehr Tiefe vertragen, vor allem wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen geht. Die Freundschaft zwischen Emily und Liv bleibt beispielsweise recht blass, da es kaum Rückblicke oder emotionale Momente gibt, die ihre enge Verbindung wirklich greifbar machen. Dadurch fällt es schwer, mit Emilys Verlust mitzufühlen. Ein weiteres Problem war für mich die Charakterzeichnung. Ich konnte zu keiner der Figuren eine echte Bindung aufbauen. Viele wirkten unsympathisch, berechnend oder hatten versteckte Motive, wodurch die Geschichte zwar unberechenbar blieb, aber auch keine Figur wirklich nahbar wurde. Was mir positiv aufgefallen ist, ist die Art und Weise, wie das Thema Erinnerung und Wahrheit behandelt wird. Sprachlich ist das Buch sehr zugänglich, aber mir sind ein paar Dinge aufgefallen, die den Lesefluss etwas gestört haben. Es wird nicht gegendert, was ich schade finde, gerade in einem modernen Thriller. Ein weiteres Detail, das mir aufgefallen ist, ist die Verwendung des Begriffs Selbstmord statt Suizid – eine Begrifflichkeit, die in der Diskussion um psychische Gesundheit zunehmend kritischer betrachtet wird. Das Ende konnte mich dann doch noch überraschen, und mein ursprünglicher Verdacht hat sich nicht bestätigt hat. Besonders gut gelungen fand ich, wie die Autorin alle Handlungsstränge am Ende zusammenführt, sodass keine offenen Fragen bleiben. Fazit "Haltlos" ist ein atmosphärischer und gut durchdachter Psychothriller, der sich mit der Unzuverlässigkeit von Erinnerungen und der Manipulierbarkeit von Wahrheiten auseinandersetzt. Die kurzen Kapitel und Perspektivwechsel sorgen für Spannung, während einige Charaktere und die schnelle Erzählweise es schwer machen, emotional in die Geschichte einzutauchen. Trotz kleiner Schwächen bietet das Buch ein packendes Leseerlebnis mit unerwarteten Wendungen.
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