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Mahnort Kurfürstenstraße 115/116

Lisa Hauff (Taschenbuch, Deutsch)

Optischer Zustand
Beschreibung
Unter der Anschrift „Kurfürstenstraße 115/116“ in Berlin-Schöneberg waren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sehr unterschiedliche Institutionen ansässig. Das zwischen 1908 und 1910 erbaute Gebäude beherbergte zunächst den jüdischen „Brüderverein zur gegenseitigen Unterstützung“. 1939 wurde dort die „Zentralstelle für jüdische Auswanderung Berlin“ untergebracht, die die Zwangsemigration der…  Juden Berlins administrativ kontrollierte. Ab Januar 1940 befand sich in der Kurfürstenstraße 116 das sogenannte „Judenreferat“ des Reichssicherheitshauptamtes unter der Leitung von Adolf Eichmann. Tür an Tür mit noch nicht deportierten Juden, die im Wohntrakt des Gebäudes lebten, organisierten die Mitarbeiter des Referats IV B 4 von der Kurfürstenstraße aus die Vertreibung und Deportation von Millionen europäischer Juden in die Konzentrations- und Vernichtungslager. Lisa Hauff zeichnet die wechselvolle Geschichte des Gebäudes und seiner Nutzung von der Erbauung bis zum Abriss 1964 nach.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.05.2012
Sprache
Deutsch
EAN
9783942271592
Herausgeber
Hentrich und Hentrich Verlag Berlin
Serien- oder Bandtitel
Topographie des Terrors. Notizen
Sonderedition
Nein
Autor
Lisa Hauff
Seitenanzahl
128
Auflage
1
Einbandart
Taschenbuch

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