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Technische Daten
Erscheinungsdatum
05.07.2012
Sprache
Deutsch
EAN
9783701311972
Herausgeber
Otto Müller Verlag GmbH
Sonderedition
Nein
Autor
Iris Wolff
Seitenanzahl
294
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Autorenporträt
Iris Wolff geboren 1977 in Hermannstadt/Siebenbürgen, Studium der Germanistik, Religionswissenschaft und Malerei in Marburg an der Lahn. Neben dem Schreiben ist sie am Deutschen Literaturarchiv Marbach als Museumspädagogin tätig. Halber Stein ist ihr erster Roman.
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★★★★★
☆☆☆☆☆
Geschichte Siebenbürgens
Ursula U. - Bewertet am 04.03.2026
Zustand: Exzellent
Friedesine, genannt Sine, ist vor 20 Jahren als Kind mit ihren Eltern von Siebenbürgen in Rumänien nach Deutschland ausgewandert. Sie beschreibt aus ihrer Sicht ihre Anfänge in einem fremden Land, die Probleme mit der Sprache und der Andersartigkeit. Inzwischen ist sie angekommen und sieht… Deutschland als ihre Heimat an. Doch nun ist ganz überraschend ihre Großmutter Agneta verstorben und sie fährt mit ihrem Vater nach Michelstadt. Sie trifft dort auf alte Erinnerungen, auf Menschen, die ihr etwas bedeuteten. Die Beerdigung muss organisiert werden und was passiert mit dem Haus in dem alle Erinnerungen aufbewahrt wurden. Auch die Begegnung mit ihrem Jugendfreund Julian lässt sie nicht kalt, aus der alten Vertrautheit entwickelt sich eine vorsichtige Liebe. Julian, der an den elterlichen Hof gefesselt ist, möchte viel lieber als Historiker arbeiten. Er unternimmt Ausflüge mit Sine und zeigt und erzählt ihr von der reichen Geschichte des Landes, über die Zeit des zweiten Weltkrieges und die Probleme der Sachsen, die diesen Landstrich bevölkerten.
Sehr geschickt erfahren wir durch diese Erzählungen viel über Siebenbürgen. Der Roman ist poetisch und emotional geschrieben, manchmal jedoch zu ausschweifend und langatmig.
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★★★★★
☆☆☆☆☆
Still und poetisch - mir persönlich zu viel von beidem
Janina H. - Bewertet am 16.02.2026
Zustand: Exzellent
»Halber Stein« ist ein stiller, atmosphärisch dichter Roman, der weniger von Handlung als von Erinnerung, Wahrnehmung und innerer Bewegung lebt.
Siebenbürgen wird zum kulturellen Resonanzraum, in dem persönliche Biografien und historische Erfahrungen ineinandergreifen. Herkunft, Verlust und das… Gefühl geteilter Zugehörigkeit ziehen sich als leises Grundmotiv durch den Text. Der halbe Stein am Fluss wird zum Symbol für Sines eigene, gefühlte Unvollständigkeit.
Die poetisch zurückhaltende Sprache macht Orte und Landschaften sinnlich erfahrbar, ohne sie zu erklären. So entsteht ein Roman der Zwischentöne - berührend, aber zuweilen auch schwer zu fassen.
Mir persönlich fiel es bei all der Stille schwer »am Ball zu bleiben« und ich hätte mir noch etwas mehr äußere Handlung gewünscht. Außerdem war mir Sine als Hauptfigur etwas zu »weise« in ihren Überlegungen, die mir zwar häufig gefielen, gleichzeitig aber nicht so recht zu dem Bild passen wollten, das ansonsten von der Protagonistin gezeichnet wurde.