Bis zu 50 % günstiger als neu 3 Jahre rebuy Garantie Professionelles Refurbishment
ElektronikMedien
Tipps & News
AppleAlle anzeigen
TabletsAlle anzeigen
HandyAlle anzeigen
Fairphone
AppleAlle anzeigen
iPhone Air Generation
GoogleAlle anzeigen
Pixel Fold
HonorAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
Honor SerieY-Serie
NothingAlle anzeigen
OnePlusAlle anzeigen
OnePlus 11 GenerationOnePlus 12 Generation
SamsungAlle anzeigen
Galaxy XcoverWeitere Modelle
SonyAlle anzeigen
Weitere Modelle
XiaomiAlle anzeigen
Weitere Modelle
Tablets & eBook ReaderAlle anzeigen
Google
AppleAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
MatePad Pro Serie
MicrosoftAlle anzeigen
XiaomiAlle anzeigen
Kameras & ZubehörAlle anzeigen
ObjektiveAlle anzeigen
System & SpiegelreflexAlle anzeigen
WearablesAlle anzeigen
Fitness TrackerAlle anzeigen
SmartwatchesAlle anzeigen
Xiaomi
Konsolen & ZubehörAlle anzeigen
Lenovo Legion GoMSI Claw
NintendoAlle anzeigen
Nintendo Switch Lite
PlayStationAlle anzeigen
XboxAlle anzeigen
Audio & HiFiAlle anzeigen
KopfhörerAlle anzeigen
FairphoneGoogle
LautsprecherAlle anzeigen
Beats by Dr. DreGoogleYamahatonies
iPodAlle anzeigen

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Historisch-Kritische Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke und... / Ein Landarzt

Franz Kafka (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

Keine Bewertungen vorhanden
Optischer Zustand
Beschreibung
Kafkas letzte Geliebte Graphische Spuren von Ja und Nein: Dora Dymants Widmung Handschriftliche Widmungen in Büchern versuchen das Unmögliche: Dem Typischen, Allgemeinen des Drucks das Individuelle wiederzugeben, das in ihm, durch Typographie, getilgt scheint. Im Falle des vorliegenden Kafka-Drucks, der 1996 von einem Hamburger Antiquariat in Privatbesitz überging, handelt es sich um ein einzigartiges Zeugnis der Verbundenheit mit dessen Autor, auch über die letzte Grenze hinaus. Kafka war zum Zeitpunkt des handschriftlichen Eintrags bereits vier Jahre tot. Wir wissen nicht, wer jene Mine Meyer war, der Dora Dymant (1898-1952) 1928 Kafkas wohl berühmteste Erzählsammlung 'Ein Landarzt' 'zur Erinnerung an einen schönen Tag im Bergischen' zudachte. Auch über Dora Dymant selbst wissen wir nicht allzuviel. In Kafka-Biographien steht sie in der chronologischen Folge der Kafka-Geliebten an dritter Stelle, nach Felice Bauer und Milena Jesenská. Kafka, der sie 1923 bei einem Erholungsurlaub im Ostseebad Müritz (bei Stettin) kennenlernte, fühlte sich von der damals Neunzehnjährigen sogleich angezogen. Sie arbeitete dort freiwillig im Ferienlager eines jüdischen Berliner Volksheims. Die Berliner Kolonie befand sich direkt neben Kafkas Pension, und die erste Begegnung fand am 13. Juli 1923 statt – anläßlich einer Feier am Vorabend des Sabbats, an dem Kafka auf eigenen Wunsch teilnahm. Das Band, das ihn fortan an diese Frau fesselte, muß so stark gewesen sein, daß es ihm mit ihrer Hilfe erstmals gelang, der Schwerkraft Prags zu entkommen. Vom September 1923 bis März 1924 lebten Dora Dymant und Kafka zusammen in Berlin, zunächst in einer Wohnung in der Miquelstraße 8 (Steglitz), dann, ab Mitte November, in der Grunewaldstraße 13 (Steglitz) und schließlich Februar/März in der Heidestraße 25/26 (Zehlendorf). Die finanziellen Verhältnisse waren schwierig, es war die Hochzeit der großen Inflation. Kafka, schon vom Tod gezeichnet, wog wenig mehr als 50 Kilogramm. Die letzten Monate Kafkas mit ihrer Odyssee von Sanatoriumsaufenthalten war Dora Dymant immer in Kafkas Nähe und sorgte ohne Rücksicht auf ihr eigenes Wohlergehen für ihn. Kafka schmiedete Hochzeitspläne. Max Brod überliefert in seiner Kafka-Biographie die 'merkwürdige Geschichte [von Kafkas] Werbung. Er wollte Dora heiraten, hatte an ihren frommen Vater einen Brief abgeschickt, in dem er darlegte, daß er zwar in des Vaters Sinn kein gläubiger Jude, aber ein ›Bereuender‹, ein ›Umkehrender‹ sei und daher vielleicht doch hoffen dürfe, in die Familie des frommen Mannes aufgenommen zu werden. Der Vater war mit dem Brief zu dem Menschen gereist, den er am meisten verehrte, dessen Autorität ihm über alles ging, zum ›Gerer Rebbe‹. Dieser Rabbi las den Brief, legte ihn weg und sagte nichts als ein kurzes ›Nein‹. Ohne nähere Erklärung. Er pflegte nie Erklärungen zu geben. – Dieses ›Nein‹ des Wunderrabbi hat durch Franzens bald darauf erfolgten Tod seine Bestätigung erhalten; Franz faßte auch den Brief des Vaters […] als schlechtes Vorzeichen auf.' Als Kafka am 3. Juni 1924 in Kierling bei Klosterneuburg starb, war Dora Dymant zugegen. Die Widmung im 'Landarzt'-Band weist das Verbot des Vaters zurück und hält dem Geliebten auch vier Jahre nach dessen Tod die Treue. Man sieht, Weiß nach Schwarz, wie Dora Dymant nach dem Bindestrich zögert. Es entsteht in der Schreibbewegung der Hand – markierte Erinnerung an das Verdikt des Patriarchen – eine Lücke. Doch dann setzt die Schreiberin fort und schreibt den Namen Kafkas, gebunden an den ihren. Ein Bekenntnis. Das Faksimile, das der Edition der ersten beiden Oxforder Oktavhefte beiliegt, tilgt die individuelle Intervention nicht. Es hebt sie auf und führt sie im Medium des Buchs, paradox, der Allgemeinheit zu. Roland Reuß
Dieses Produkt haben wir gerade leider nicht auf Lager.
ab 22,99 €
Derzeit nicht verfügbar
Derzeit nicht verfügbar
Sonderinformationen:

Bitte beachte: Auflage, Verlag und Cover weichen ggf. von der Abbildung ab

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.04.2006
Sprache
Deutsch
EAN
9783878779414
Herausgeber
Stroemfeld
Serien- oder Bandtitel
Historisch-Kritische Ausgabe sämtlicher Handschriften, Drucke und Typoskripte. Faksimile-Edition
Sonderedition
Nein
Autor
Franz Kafka
Seitenanzahl
192
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Buch Untertitel
Reprint der Erstausgabe, Kurt Wolff Verlag, Leipzig 1919

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

-.-
Leider noch keine Bewertungen
Leider noch keine Bewertungen
Schreib die erste Bewertung für dieses Produkt!
Wenn du eine Bewertung für dieses Produkt schreibst, hilfst du allen Kund:innen, die noch überlegen, ob sie das Produkt kaufen wollen. Vielen Dank, dass du mitmachst!